Dienstag, 5. Dezember 2017

Winterlied.

Das Feld ist weiß, so blank und rein,
Vergoldet von der Sonne Schein,
Die blaue Luft ist stille;
Hell, wie Kristall
Blinkt überall
Der Fluren Silberhülle.





Der Lichtstrahl spaltet sich im Eis,
Er flimmert blau und rot und weiß,
Und wechselt seine Farbe.
Aus Schnee heraus
Ragt, nackt und kraus,
Des Dorngebüsches Garbe.





Wintermorgen bei Fürth-Stadeln.


(...)

Die Auslassungszeichen stehen für fünf weitere Strophen dieses Gedichtes des Schweizers Johann Gaudenz Freiherr von Salis-Seewis (1762 - 1834), doch die ersten beiden reichen mir schon, um diesen klirrenden, traumschönen Wintermorgen perfekt zu beschreiben ...
Winter, Wintermorgen, Frost, Raureif, erster Schnee, Fürth Stadeln, Disteln, Eis

Kommentare:

  1. Sind die Fotos schön...! Traumhafte Stimmungen und spannende Pflanzen! Genau an einem solchen Tag / Morgen mit Raureif träume ich davon, durch die Natur zu streifen und zu fotografieren, anstatt strikt zur Arbeit zu fahren. Liebe Grüsse, Miuh

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  2. Herrliche Monochromie! Tausche gern ein bisschen echtes Pariser Grau dagegen!
    Liebe Grüße!

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  3. Frostige Schönheit!
    Liebe Grüße
    Andrea

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