Sonntag, 13. März 2016

Hanseblau.

Nach Regen kommt auch Sonnenschein und nach Hansegrau auch Hanseblau. Wie gestern versprochen, kann die Ostsee-Hansestadt Wismar natürlich nicht nur düster, sondern auch sonntagsfein strahlend blau - und bietet damit dann auch die perfekte Bühne für die beeindruckenden Häusergiebel, die so charakteristisch für diese Stadt sind. Schmuck und ordentlich, traditionsreich und antik, hanseatisch gegliedert und trotzdem abwechslungsreich und gar nicht spießig. Eine wirklich schöne Stadt, mit sehr vielen spannenden Läden und interessanten Gastronomiekonzepten. Eine Stadt auch, der ich deutlich mehr ausgabefreudige Touristen wünsche, damit der mit viel Engagement nach der Wende sanierte Glanz nicht allzu schnell wieder abblättert. Deshalb kommen heute im Nachgang zum verregnet morbiden Hansehafencharme noch ein paar Werbebilder...









Liebe Mano, Kirchen habe ich leider tatsächlich keine fotografiert in Wismar, denn wir waren an diesem Tag nur auf Stippvisite dort und ich zu sehr auf profane Giebel und Räucherfischbrötchen fixiert. Aber vielleicht zeigst du mir ja deine Bilder davon?
Ostsee, Hansestadt, deutsche Hansestädte, Wismar, deutsche Ostseeküste, Backsteingotik, giebelständig, Reiseziele Deutschland

Kommentare:

  1. Da würde mein Blick auch immer nach oben zu den prachtvollen Giebeln hochgezogen werden. Vor allem bei diesen tollen Lichtverhältnissen.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  2. räucherfischbrötchen haben wir auch dort genossen! aber leider waren wir auch nur einen tag dort - ein paar bilder (zu wenige!) habe ich hier mal gezeigt: http://manoswelt.blogspot.de/2014/10/unterwegs-in-mecklenburg-vorpommern.html
    deine heutigen fotos sind wirklich die perfekte tourismuswerbung für wismar, aber ich mochte deine hafenansichten ebenso.
    wismar ist seit meinem besuch dort wirklich zu einem der lieblingsorte in deutschland geworden - kommt gleich nach hamburg!
    liebe grüße, mano

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  3. Mmmhhh.. warum um alles in der Welt ist mir jetzt nach einem Fischbrötchen, Katja?!! Wismar.. vor nicht allzu langer Zeit wären mein GG und somit wir alle dort beinahe jobtechnisch gelandet. Ich bin froh, dass es anders gekommen ist. Allerdings für einen Urlaub würde ich dort sehr gerne meine Zelte aufschlagen!! Super schöne Postkartenfotos, Katja!! Herzliche Sonntagsgrüße, Nicole (die draußen im Hof sitzt und die Sonne genießt ;))

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  4. Schon sehr beeindruckend, was auch mit Hilfe des Solis entstanden ist. Wenn ich dann so durch abgewickelte Gegenden in NRW fahre ( oder gar an die Zustände in den Schulgebäuden, in denen ich gearbeitet habe, denke ), schleichen sich bittere Gefühle ein.
    LG
    Astrid

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    1. Da stimme ich dir absolut zu. Ich war baff überrascht. Allerdings sieht man auch ganz klar, dass seit der Hochsanierung vor ca. 20 Jahren auch nichts mehr passiert ist, die Denkmalschutz-Holzfenster inzwischen wieder faulen, die Farbe abbröckelt...
      Es fehlt die Wirtschaftskraft durch Tourismus, die im nur wenige Kilometer entfernten Lübeck zum Beispiel blüht - die Ferienwohnungen der Region stehen außerhalb der Sommerferien leer, viele Geschäfte auch. Und die Innenstadt war an einem normalen Wochentag spätnachmittags leer...

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