Donnerstag, 18. Juni 2015

Sportlich genommen.

Die neue Schule meines Sohnes ist eine gute Schule. Ihre Stärken sieht sie laut Präambel in der Pflege des humanistischen Gedankenguts und somit der Formung der Persönlichkeitsstruktur der Schüler zu richtiger Selbsteinschätzung, Respekt vor Mitmenschen, Toleranz und Aufrichtigkeit. Es wird nach dieser Verlautbarung Wert darauf gelegt, den Schülern Raum für individuelle Entfaltung ihrer Stärken zu bieten und ganz besonders großer Wert auf einen menschlichen und respektvollen Umgang miteinander. Soweit die offizielle Seite. Die Anforderungen an der Schule sind hoch, den Schülern wird neben Leistung viel Eigeninitiative und Selbständigkeit abverlangt, aber die Lehrer sind alle engagiert, fair, haben Ahnung von dem was sie tun, geben den Schülern ausführliche Informationen und Hilfen an die Hand und vor allem konstruktives Feedback.... und Ausnahmen bestätigen die Regel.


"Sehr geehrter Herr X., Sie monieren in Ihrem Schreiben, mein Sohn käme seit mehreren Wochen ohne „ordentliche Sportschuhe“ zum Sportunterricht und fordern mich auf, ihm "umgehend neues Schuhwerk" zu kaufen, so dass er "wieder ordentlich am Sportunterricht teilnehmen kann". 
Mein Sohn hat und trägt nagelneue Sportschuhe und zwar die, die ihm am besten passen, ihm am bequemsten sind und in denen er sich am besten bewegen kann. Es sind ordentliche Sportschuhe, wie sie bereits seit vielen Gererationen von ordentlichen Menschen im ordentlichen Sportunterricht getragen werden, um ordentlich mitmachen zu können. Mein Sohn kann darin laut seinen eigenen Angaben ganz wunderbar ordentlich laufen, rennen und springen.  
Ob und wann ich meinem Sohn welche Sportschuhe kaufe, entscheide ich zusammen mit meinem Sohn anhand Notwendigkeit, Einsatz- und Bewegungstauglichkeit. Ob diese Sportschuhe Ihrem persönlichen Geschmack entsprechen, ist dabei völlig unrelevant.(...) Mit freundlichem Gruß, Frau S."

Von Herrn X.s vorangegangenen Beschwerdebriefen an diverse Eltern wegen schlecht erzogener Kinder, seinen Beschimpfungen gegen die Kinder als "unfähig" und "zu doof", unzähliger Nachsitzstrafen wegen angeblich zu schwachem Leistungswillen im Sportunterricht und vergessenen Turnbeuteln und seinen schriftlichen Anweisungen an die Eltern, wie die ihren Job seiner Ansicht nach zu machen haben, reden wir mal nicht - mein Langmut ist da durchaus ziemlich groß und auch mein Glaube, dass Kinder lernen müssen mit allen möglichen Charakteren von Menschen im Allgemeinen und Lehrern im Besonderen umzugehen, da sie derer vielen in ihrer Schullaufbahn und im Leben begegnen werden und mit ihnen klarkommen müssen. Lehrer sind auch nur Menschen. So oder so.  Aber irgendwann ist auch mal gut, ne.

Chucks waren übrigens die offiziellen Schuhe der amerikanischen Basketball-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 1936. In den 50er Jahren trugen fast alle Spieler der National Basketball Association Chucks. Baseballspieler tragen sie oft noch heute.  Das sind aber keine ordentlichen Sportschuhe. Weisste Bescheid.

Diese dritte Brief an mich innerhalb eines halben Schuljahres hatte übrigens mit der Schulleitung nichts zu tun - das ist die persönliche Freizeitbeschäftigung des Sportlehrers.

Oh... Nachtrag von heute:
Der Sohn ist im Sportunterricht beim Hürdensprint umgeknickt. Triumphierender Kommentar des Sportlehrers: "Selber Schuld. Mit ordentlichen Sportschuhen wäre das nicht passiert. Solche Schuhe hat noch nie jemand zum Sport getragen." Klar. Siehe oben. In Lowcuts von Ad.das, P.ma oder N.ke kann man nicht umknicken, das weiss doch jeder. Und die Erde ist eine Scheibe. Na wenn er es sagt, ne?

Weitere triftige Gründe für Verweise aller Art findet man zum Beispiel > hier.
Verweise, Gründe für Verweise Schulverweise, Lehrer und Schüler, Chucks, Chucks sind keine ordentlichen Sportschuhe?

Kommentare:

  1. Also wenn die Schulleitung keine anderen Sorgen hat, dann wird sie wahrscheinlich bundesweit beneidet ...
    Kopfschüttelnde Grüße - Monika

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  2. Pffft... Sportlehrer! 13 Jahre lang haben sie mich gequält, gedemütigt und klein gemacht.
    Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Ich finde, dass Chucks für den Schulsport gänzlich ordentlich geeignet sind. So.

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  3. oi! als kind war mir lange nicht klar, dass lehrer menschen sind. ich dachte, die sind irgendwas anderes. bis irgenwann ein lehrer sonnengebräunt aus dem urlaub kam. da dachte ich, der lag in der sonne am strand, so wie ein mensch. also müssten lehrer wohl auch menschen sein. rein theroretisch zumindest.

    alles gute . tabea

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    1. Ich war entsetzt damals, als ich erfuhr dass Lehrer echte Kinder haben...

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  4. Auch ich bin ein Mensch, der fest davon überzeugt ist, dass Schüler sich mit ihren Lehrern arrangieren müssen, da es im ganzen Leben (später mal der Chef?) Menschen gibt, mit denen man nicht kann, aber eben trotzdem muss. Sich als Eltern da immer einzumischen bzw. den Lehrer vor den Kindern schlecht zu reden ist m.E. oft auch einfach der falsche Weg.

    ABER: in diesem einen besagten Fall, find ichs einfach der Hammer.... Dein Brief ist so genial angebracht und hat mich heute morgen doch glatt zu einem herzhaften Lachen gebracht.

    Liebe Grüße,
    Pamy

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    1. Bisher habe ich meinem Sohn immer erklärt, dass man nicht jeden Leher als Mensch mögen muss, um seinen Job als Schüler zu machen, wie man auch mit vielleicht zu Recht empfundener Ungerechtigkeit möglichst gelassen umgeht und welche Wege es gibt, nicht in die Schusslinie eines vielleicht menschlich nicht ganz so sattelfesten Lehrers zu geraten und musste mich so in viereinhalb Jahren noch nie einmischen.
      Aber so ein unmöglicher Mensch auf Lehrerposten ist mir sogar selbst in 13 Jahre Schule nie begegnet, obwohl da auch ein paar menschlich und pädagogisch echt harte Brocken dabei waren... unter sehr vielen guten Lehrern.

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  5. ach ja ... es gibt gute gründe, warum ich nicht mehr unterrichten mag. kolleg(inn)en solcher art sind einer von denen ganz weit oben auf der top-liste.

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  6. Guten Morgen,

    ob nun diese Schuhe für den Sportunterricht geeignet sind, mag ich jetzt nicht sagen. Würden meine Teilnehmer mit solchen Schuhen zum Walken kommen, würde ich zwar auch gucken, aber es geht mich doch nichts an. Sagen würde ich hier nichts, sie würden es schon selbst merken.

    Wenn sich dein Sohn darin wohl fühlt, so ist es doch in Ordnung, was nützen denn Schuhe, in denen er sich nicht gerne bewegt.
    Dass diese Schule, in der ja eine humanistische Grundeinstellung - wie du schreibst - besteht, solch einen Brief schickt, wundert mich.
    Nun, irgendwann wird dein Sohn die richtigen Schuhe tragen und die humanistischen Herren werden zufrieden sein. :-))

    Ausserdem haben sie doch eine weiße Sohle, das muß man doch in der Turnhalle zwecks Boden haben.

    Carpe Diem !

    LG Eva

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  7. bei uns war diese Woche ein Rüssel eines Elefanten zu lang und das konnte eine Lehrerin an unserer - auch sehr guten Schule - nicht aushalten. Wie sie vieles andere auch nich aushalten kann (ist sie verwandt mit dem Turnlehrer deines Sohnes ?) . Das Kind musste Strafmalen, toll, so verdirbt man den Kindern den Spaß am Malen und in der Welt der Kunst gbits doch eigentlich mehr Freiheit als anderswo, schade ....

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  8. Was unterrichtet der denn noch? Erdkunde zufälligerweise?! Erdkunde+Sport -das waren bei uns immer die allerallerschlimmsten Lehrer. Militaristische und passionierte Korinthenkacker....

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  9. Deine Antwort ist köstlich. Der Lehrer hat wohl nicht genug zu tun, und die Präambel der Schule, in der er unterrichtet, lebt er ja auch nicht gerade! ;)
    Lieben Gruß

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  10. Humanismus hat also was mit A*didas oder N*ike oder so zu tun? Wusst ich noch gar nicht...
    Sportlehrer haben einfach Komplexe, weil sie sich häufig ihren anderen Kollegen unterlegen fühlen, so meine Erfahrung aus fast 40 Jahren Schul(un)wesen. In einem gesunden Körper wohnt eben nicht in jedem Fall ein gesunder Geist. Und da Lehrer, nach einer neuesten Studie körperlich immer gesünder werden, fürchte ich sehr um geistige Kapazitäten.
    Sehr schade, sehr schlimm, wenn man mit Kindern nicht wertschätzender umgehen kann.
    LG
    Astrid

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    1. Ob es in dem Fall am "Sport"lehrersein liegt, weiß ich nicht. Vielleicht eher an der geringen Körpergröße. Nur eine Vermutung.

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  11. Mein Sohn bekam mal einen Verweis wegen ungymnasialen Verhaltens. Wie das nun genau aussah, konnte mir der Lehrer auch nicht erklären. Kann, soll, darf man nicht ernst nehmen.
    Liebe Grüße,
    Karin
    Meine Tochter Groß geht zum Bergsteigen übrigens grundsätzlich in Chucks. Bisher ist noch nie was passiert, und wir gehen oft Bergsteigen :)

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  12. Sehr ordentlich geantwortet! Mein Respekt vor der anstehenden Schulzeit (im nächsten Jahr) steigt. Ich hoffe sehr, dass ich solche Briefe nie schreiben muss. Unglaublich.
    Schöne Grüße, Wiebke

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  13. Dabei sind sie sooo schön Blau...;-). Nach dem dritten Kind und vielen, vielen Schuljahren bin ich abgestumpft...selbst das Lachen darüber will nicht mehr so recht gelingen...Ich glaube, Astrid hat es auf den Punkt gebracht...LG Lotta.
    P. S. ...die heute frustriert ist...unendlich frustriert...aber davon später...

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  14. Nicht auszudenken, was die Welt ohne Kleinkrämerei wäre...
    Oder Chucks :)?

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  15. Ach... Schlechte Lehrer. Welche Qual für SchülerInnen, KollegInnen, Eltern.
    Aber auch das Lehrer-Bashing in den Kommentaren stimmt mich traurig. Es gibt an Schulen so viele Deppen wie in jedem Büro, auf jeder Baustelle auch. Typmässig hat wohl jede Branche ihren typischen "im schlimmsten Fall", bei den Lehrern sind es wohl die pedantischen oder faulen, frustrierten Besserwisser, anderswo eher die lauten Primitivlinge oder die bösartigen Schwätzer oder oder oder... Ich unterrichte von Herzen gerne meine Gymnasiasten, meine Kollegen mehrheitlich auch (ja, auch ich kenne Ausnahmen). Bei den meisten Lehrern findet sich mehr Herzblut, Berufsstolz und Engagement als bei vielen anderen Berufsgattungen (ansonsten hielte das miese Ansehen und die verhältnismässig schlechte Bezahlung und fehlende Karrieremöglichkeiten jeden ab, diesen Beruf auszuüben). Ich wünschte mir Berichte über tolle Schüler-Lehrer-Elternerlebnisse. Weil es sie gibt. Und weil die Ausnahmen nicht das Bild prägen sollen.
    @stadtlandjob: zu lange Elefantenrüssel? Was für ein Quatsch!
    liebe Herzblutlehrerinnengrüsse, Martina

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    1. ... Nichtsdestotrotz graut mir natürlich jetzt schon vor genau diesen Lehrer-Exemplaren. Mütterliche Liebe, menschliches Augenmass (das behaupte ich jetzt einfach mal so) und ausgewiesene pädagogische Ebenbürtigkeit, ich hoffe, man reizt dann nicht zu sehr die Tigerin in mir, wenn meine Kinder das Minenfeld "Schule" betreten... Uahhhh, ich muss wohl frühzeitig mit Yoga beginnen... ;-)

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    2. Generelles Lehrerbashing lese ich aus den Kommentaren jetzt nicht raus. Da mit dieser Berufsgruppe allerdings tatsächlich jeder viele Jahre lang zu tun hatte und zwar in einer ganz klar unterlegenen Machtposition, gibt es hier wohl so viele selbst erlebte unschöne Situationen und damit verknüpfte Erinnerungen, die schnell mal den gesamten Berufsstand in Verruf bringen - brennen sich doch negative Erlebnisse 5x fester ins Gehirn ein als positive. Leider.
      Nur mit wenigen Berufsgruppe hat man in der Vielzahl an Beispielen mehr zu tun im Leben als mit Lehrern - deshalb weiß jeder auch etwas dazu zu sagen.
      Ich hatte viele großartige, engagierte Lehrer und auch einige menschliche und pädagogische Flachpfeifen - die Verteilung unter Lehrern ist auch nicht anders als im Leben außerhalb der Schule. Als Eltern sollte man sich so weit es geht raushalten, oder wenn er ernst wird erst mal die andere Seite hören. Wenn Lehrer die Eltern direkt angehen, oder Schüler schikanieren, dann wird es allerdings schwierig mit dem Raushalten. Die Anweisung, etwas in meinen Augen Unsinniges "umgehend" zu tun war der falsche Knopf bei mir.

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    3. Ja, liebe Katja, ich bin ganz deiner Meinung.
      Generell wars nicht, und "Bashing" war wohl auch ein etwas zu starkes Wort. Hier geht es ja immer noch ganz nett und anständig zu und her. Alles im grünen Bereich.
      Mir wird tatsächlich oft bange, wenn ich höre und lese, dass Raushalten die beste Strategie sein soll. Da kriege ich Furcht vor dem Schulsystem.
      Deine letzten beiden Sätze: Ja! Ja! Ja! Toll, dass dein Sohn sieht, wie man mit solchen Menschen umgehen muss. Klar, deutlich, und wenn dann noch so viel Humor wie in deinem Brief mitschwingen kann: umso schöner. Wow, ich bewundere dich echt.
      Liebe Grüsse
      Martina

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  16. Nachdem meine jüngste Tochter das Abi in der Tasche hatte, machte ich einen tiefen Seufzer. All dies Gezerre liegt nun hinter mir. Als Mutter und schon länger als Kollegin.
    Und glaub ja nicht, dass dieses überflüssige Generve an einer Freien W*-schule wegfiele. Andere Themen, andere Begründungen, hoher geistiger Anspruch und dasselbe in - grün...
    Vielleicht würde ich heute mit den Kindern in ein Land ziehen, wo ich sie selber unterrichten dürfte.
    Aber dein Sohn lernt gerade eine Menge über das Leben. Und erlebt den Rückhalt durch Dich.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  17. Hallo Katja,

    jetzt muss ich mich doch auch mal zu Wort melden. :)

    Mhm, also ihr könnt mich ja jetzt gerne als kleinkariert und so abtun, aber ist es nicht so, dass Chucks wirklich als Sportschuhe ungeeignet sind? Und es ist ja schön, dass darin früher mal Basketball gespielt wurde, aber seitdem hat sich da schuhtechnisch vielleicht doch einiges getan. :)

    Meines Wissens hat die Sohle exakt null Dämpfung und ist eher unflexibel. Zudem bieten die Schuhe dem Fuß nicht genügend Halt, wobei der hohe Schaft ja eine solche Stabilisierung suggeriert, diese aber eben doch nicht bieten kann. Ich meine mich zu erinnern, mal etwas zu dem Thema gelesen zu haben, finde das jetzt aber natürlich nicht wieder. :/

    Ich vermute, dass man als Sportlehrer allein aus versicherungstechnischen Gründen schon die Schüler auf ungeeignetes Schuhwerk aufmerksam machen muss. Denn wenn sich ein Schüler verletzt, ist das Geschrei dann groß. Und manche möchten vielleicht lieber in Sandalen Sport machen, andere barfuss und der nächste liebt seine Ballettschuhe über alles. :) Einige Mädchen möchten dann vielleicht gerne in Hotpants und tief ausgeschnittenen Tops oder Shirts kommen, ein anderer empfindet es vielleicht schon als Zumutung, die Sportsachen auch mal waschen zu müssen. :D Klar, man kann alles tolerieren, aber ich finde gewisse Vorgaben für Sportkleidung nicht übermäßig die Persönlichkeit einengend. :)

    Klar, der Ton macht die Musik und so ein Besserwisserbrief steigert die Laune vielleicht auch nicht, aber ansonsten sehe ich es jetzt nicht so, warum man so einen Hinweis so fürchterlich finden muss.

    Viele Grüße,
    elynn.

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    1. Liebe Elynn,

      die Chucks haben eine sehr gut gedämpfe, flexible Sohle (man steht wie auf einem Polster) - und sie wurden als Sportschuhe für die Halle konstruiert und sind dafür auch wunderbar geeignet (für einen Waldlauf eher weniger, da kein Profil). Ganz im Gegenteil finde ich das, was heute als Sportschuhe angeboten wird, entsetzlich unflexibel, klobig und schwer. Sofern man keinen knöchelhohen, festen Sportschuh/Basketballstiefel trägt, bietet kein Schuh - egal wie alt, egal welche Marke -. einen Schutz vor dem Umknicken. Alle Kinder tragen im Unterricht niedrige Sportschuhe.
      Nicht immer ist all das was neuer ist auch zwingend besser, nur weil es technisch möglich ist.

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  18. Ich bin dann mal kurz 'ne Runde sprachlos...


    ...und finde Dein Antwortschreiben soooooo großartig!

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  19. gut gekontert, liebe katja! probleme haben manche, nich wahr?
    herzliche gelassenheitsübungsgrüße
    dania

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  20. Hahaha, super! Solche Infos gibts bei uns ins Mitteilungsheft....frag nicht....teilweise gruselig! Es war tatsächlich mal eine mit dem Hinweis dabei, mein Sohn solle den Punkt am Ende des Satzes nicht immer so weit an den Heftrand quetschen! Staun!!!
    Liebe Grüße,
    Moni

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  21. Cooole Antwort... sehr gut. Das lässt man sich nicht gefallen, so einen Sch....
    Hat der se noch alle? Sorry, meine direkte Ausdrucksweise, aber ich´s schreibs mal so auf, wie ich es grad denke :0). Man kanns kaum glauben.
    Die Probleme des Herrn hätte ich gerne ;0)
    Liebe Grüße zu dir liebe Katja!
    Ulli

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  22. Gut gekontert!
    Aber was sagt die Schulleitung zu solchen Briefen? Immerhin ist der Schulleiter Dienstherr.

    LG
    Annette

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  23. ich hab in der eigenen schulzeit und in der meiner tochter so viele pfeifen erlebt - schlimm war nur, dass proteste der eltern sich dann in den schulnoten der kinder niederschlugen. das war dann noch besonders übel. erfreulicherweise gab es aber auch viele sehr engagierte lehrerInnen, die mich aufgebaut und mir viel mitgegeben haben. ein hoch auf diese!
    dein brief ist großartig - aber anscheinend hat herr ordentlich (noch) nichts draus gelernt!
    liebe grüße, mano

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  24. Liebe Katja,
    Die letzte Schulwoche in NRW stimmt mich milde. Nach 2 Jahren Dauerstress mit den Lehrern vom Großen, habe ich meinem Sohn eines mit auf den Weg geben können: Lehrer sind Menschen, die, wie alle andere Menschen auch, Fehler machen...sei tolerant und lebe damit. Bleib friedlich! Der einzige Weg für ein Miteinander.
    Es hat seine Toleranz geschult und die meine ordentlich auf die Probe gestellt.
    Es war mir schlicht nicht möglich, diesem Lehrer (Vater kleiner Kinder) zu erklären, daß auch diese Menschen im Alter von 10 bis 13 Jahren KINDER sind. Die Zeit wirds richten.

    Ich wünsch Dir was :) ....starke Nerven und ein breites Kreuz. Ein tolles Kind hast Du bereits :))

    Der kleine Rosengarten ist ein Träumchen!
    Herzlichst Sandra

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  25. Wenn dem Lehrer andere Sportschuhe so wichtig sind, kann er doch die Rechnung dafür bezahlen! :o)
    Die normalen Chucks wären mir auch zu wenig gedämpft, allerdings muss man bei 45 Minuten (oder zweimal 45 Minuten) auch die Kirche im Dorf lassen und gucken, was so vom Preis-Leistungsverhältnis passt. Meine letzten Handballschuhe an die 100 € gekostet und die Kindervariante davon wäre nicht viel günstiger. Und natürlich kann man auch in solchen Schuhen umknicken...
    liebe Grüße Nanne

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Schön, dass Du hier bist. Ich freue mich über deine Worte!