Sonntag, 10. Mai 2015

Abschiedsvorstellung.

Seit mehr als zehn Jahren wächst unser Hofgarten. Hier sind unsere Kinder aufgewachsen, hier haben sie gespielt, Sandburgen gebaut, das wilde Bienenvolk im Hinterhaus beobachtet und versucht die rausgeworfenen Drohnen zu retten. Hier wurden Ameisenspielplätze gebaut, geheime Gärten angelegt, Hausaufgaben gemacht, Grillfeste gefeiert, an Geheimprojekten gewerkelt und Waldbeute gesammelt. Hier wuchsen viele Setzlinge zu stattlichen Pflanzen, Sträuchern und Bäumen heran. Hier wurden Tomaten geerntet, Insekten beobachtet, Kindergeburtstage gefeiert, Wäsche getrocknet und das Arbeiten nach Draußen verlegt. Sommerwohnzimmer für alle Hausbewohner. Vorbei.













Wo wirtschaftliche Interessen den Ton angeben, ist kein Platz mehr für Gemeinschaftshöfe als soziale Nachbarschaftstreffpunkte. Unseren gemeinsamen Hofgarten wird es in ein paar Wochen nicht mehr geben und die dröhnenen Presslufthämmer künden seit Monaten von den Zeiten, die bald kommen werden. Der dann aufgeteilte Hof gehört zukünftig als vermietete Terrassen zu den kernsanierten Erdgeschosswohnungen und für Gemeinschaftsfläche zum Spielen, Treffen und Gärtnern ist kein Platz mehr übrig. Was aus den Pflanzen in unserem Hofgarten wird? Aus der Kastanie, die inzwischen ein stattlicher Baum ist? Ich weiß es ehrlichgesagt noch nicht. Mein Herz hängt dran. Sehr.











Immer wieder mal werde ich gefragt, was denn in unserem vollschattigen Hof gut in Töpfen gedeiht und winterhart ist. Hier gediehen... Funkien und Hostas in vielen verschiedenen Größen und Blattfarben, Farn, Heucheras, Hortensien, Salomonsiegel, Maiglöckchen, Bärlauch, Waldmeister, Akelei, Kletterhortensie, Bergenie, Storchschnabel, Taglilie, Frauenmantel, Gundermann, Glockenblume, Waldaster, Elfenblume, Astilbe, Schachbrettblumen, weiße Veilchen, Rittersporn, Flieder, Feige, Walderdbeeren, Lavendel, Salbei, Rosmarin, Pimpinelle, Breit- und Spitzwegerich, Mutterkraut, Weidenröschen, Duftpelargonien, Basilikum, verschiedene Minzen, Zitronenmelisse, Mädesüß. Im Sommer kamen Agapanthus, Clivia und Grünlilien dazu. 
Die meisten davon sind ausgesprochene Schattenspezialisten, einige eigentlich nicht, aber es klappte trotzdem immer gut, ohne dass ich im Winter Töpfe ins Haus holen musste. Das wird es nun alles bald nicht mehr geben. Jetzt warten alle Töpfe dichtgedrängt auf das was kommt.
Unser Sitzplatz wurde auch bereits "umgenutzt"....

Mehr Bilder aus unserem - bald ehemaligen - Hofgarten findet ihr > hier.

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Hofgarten, Altbau, Hinterhofidylle, grüne Hinterhöfe in der Altstadt, Gemeinschaftshof, Fürth, Topfgarten, Kübelpflanzen, Schattengarten

Kommentare:

  1. Och nein, wie schade! )-:

    Da hilft dann wohl nur Pflanzen verschenken und sich an die guten Zeiten erinnern... wirklich traurig für euch.

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  2. Jetzt habe ich viele Fragen ... werden die Mieter der kernsanierten Wohnungen nicht Teil der Hausgemeinschaft? Sind es ganz neue Mieter? Kopfsteinpflaster ade? "Dürft" ihr anderen überhaupt nichts mehr vom Innenhof nutzen? Also wenn es da überhaupt keinen Ausweg für Pflanzen und Menschengemeinschaft gibt, dann ist das der allergrößte Scheiß überhaupt! Vielleicht könnt Ihr einen Teil der Blumen auf die Fensterbretter retten. .... ach, Du merkst, da stehe ich selber ratlos und enttäuscht vor und würde so gerne etwas "Rettendes" aus dem Hut zaubern.

    Herzlichst,
    Steph

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  3. Oh, und das wo ihr/ du den Hof so schön begrünt und vertraut gemacht habt. Wirklich schade. Vorher hatten alle einen großen Hof - nun einige nur eine Parzelle für sich. Ob das der große Gewinn ist?

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    1. Für den neuen Vermieter auf jeden Fall. Die halbe Terrassenfläche zählt zur vermietbaren Wohnfläche = viel mehr Mieteinnahmen...

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  4. Ach Katja...beim Anblick der Bilder zerreißt es mir das Herz...es tut mir so unendlich leid...Es bleibt mir nur, dir inständig zu wünschen, dass du einen neuen Ort findest...zum (Topf-)Gärtnern...die Seele baumeln lassen...Sei umarmt...Liebe Grüße.

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  5. Oh mann, wie schrecklich... Nun ist es doch soweit und es tut mir sehr leid für dich/ euch...
    Doch oft ist es ja so, dass es erst richtig dolle werden muss, bevor sich neue (Wohnungs- oder Garten-)Türen öffnen.
    Sei nicht allzu traurig! Die Erinnerung bleibt und dieser Ort ist wohl nicht mehr der richtige... Ich wünsche euch viel Glück!
    Liebe Grüße, Nicole

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  6. Irgendwie bin ich gerade Wortlos! So eine Idylle, vernichten und nur Wenigen, glattrasiert zugänglich zu machen. Darüber kann ich mich immer wieder nur aufregen. Meist hat man nicht mal die Möglichkeit sich zu wehren...
    Trotzdem liebe Grüße
    Andrea

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  7. Wie gesagt: in Südniedersachsen gibt es sehr viele, sehr schöne, sehr raumfeepassende und vor allem auch sehr günstige Häuschen zu kaufen...

    Blöd ist das alles, der schöne Garten! Ich hoffe, dass zumindest Deine Wohnung noch lange vor Kernsanierung&Co verschont bleibt!

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  8. Da packt mich gleich die Wut! Und lässt mich an die vielen Bäume denken, die hier in den letzten drei Jahren weichen mussten, damit die neuen Hauseigentümer mehr Sonne haben. Die die jetzt im Übrigen mit fetten Beschattungsanlagen draußen zu halten versuchen. Und einmal mehr bestärkt es mich in dem (leider sehr unrealistischen) Wunsch nicht für andere zu wohnen und zu arbeiten, sondern nur für mich selbst. Liebe Grüße, wie wäre es mit einer Bloggerlottotippgemeinschaft???

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  9. schade um das Paradies im Hinterhof !! und man kann sich offenbar nicht wehren...
    Bei mir ist es so, dass in ganz unmittelbarer Nähe eine Brachfläche sehr hoch verbaut werden soll... Aussicht weg, Sonne weg, Ruhe weg... ich denke an Auszug...
    lg

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  10. Liebe Raumfee, kann man mit den Gartenwohnungs-Bewohnern reden? Hoffentlich schafft ihr es, wenigstens die Pflanzen in Töpfen oder die verpflanzbaren in gute Hände weiterzugeben... Manchmal ist so etwas auch nochmals oder ein letzter Ansporn, etwas neues zu wagen und die neuen Lebensort-Pläne konkret zu machen, auch wenn es wehtut... Ich hänge auch sehr an Orten, Häusern, Gärten, speziellen Bäumen... Je älter ich werde, desto mehr muss ich die Erfahrung machen, dass kaum etwas sicher und "für immer" ist - und dass man vorwärts schauen, vorwärts gehen muss (nicht ohne, die lieben, alten Erinnerungen in Ehren zu halten, natüelich!)
    Alles Liebe, wie es auch kommt... Miuh

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  11. ich könnte echt schreien! ich hab deinen kleinen hofgarten immer mit so viel freude betrachtet und weiß, dass dein herz sehr daran hängt. es ist einfachnur übel, wenn sich wirtschaftliche interessen allüberall in den vordergrund drängen. ich hoffe, es gibt noch irgendeine lösung!! und wenn deine pflanzen erstmal irgendwo asyl finden, bis sich ein anderer weg auftut.
    ich drücke alle daumen!!
    herzlichst, mano

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  12. Ein wunderschöner Abgesang!
    Die Geschichte dahinter finde ich sehr unerfreulich. Aber selbst wenn man Eigentümer ist, muss man viele idiotischen Verhaltensweisen seiner Nachbarn hinnehmen, wie wir nun Jahr für Jahr in unserem Carré erleben. Wie Miuh schreibt: Es ist kaum etwas sicher und für immer…
    Das ist kein Trost, ich weiß…
    LG
    Astrid

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  13. Oh, ich könnte grad heulen. Das ist so schade - und so dumm ...
    Liebe Grüße
    Christiane

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  14. Oh nein... ist das traurig. Ich kann Dir nachfühlen. Hier wird auch gerade gebaut wie blöd, statt auf die zwei alten Kastanien schaue ich jetzt auf eine hässliche 0815-Wohnanlage!

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  15. Das macht mich sprachlos, noch dazu weil ich "in echt" auch schon sowas erlebt habe. Damals tat das sehr weh Tag für Tag miterleben zu müssen was danach kam.
    Es tut mir so leid.
    liebe Grüsse, behalte Dir die wundervollen Erinnerungen
    Elisabeth

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  16. So schöne Bilder... und so ein trauriger Text!! Wirklich schade um euren schönen Hofgarten!
    VG Charlie

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  17. Wie schade, gewachsene Gemeinschaftsfläche wird privatisiert. Wir hatten uns auch für Gemeinschaftsfläche entschieden als wir unsere stadtwohnung kauften, dann passierte genau das selbe wie bei dir. kleinstparzellen an privatem Grün, 16 private Elektrorasenmäher dröhnen samstäglich und für Kinder bleibt nur die Restgrünfläche eines langweiligen Spielplatzes. Vielleicht bekommt das Projekt neues Wohnen bei euch dadurch wieder Flügel
    Lieber gruss

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  18. ich war so gern bei dir im hof *virtuell*.....der tau auf dem frauenmantel.....die kleinen wilden, dunkelgrünen ecken....den kleinen fellnasen beim spielen zuschauen ..... und natürlich unsere gemeinsame leidenschaft. die hostas.
    traurig
    .....ich hoffe, auch das hat einen sinn.
    LiebenGruß von Sandra

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  19. Ach Menno! Das ist ja wirklich traurig! Dabei sind kleine Terassen auf engstem Raum sicher nicht so schön wie der gemeinsame Hofgarten. Rasen, vielleicht Hecke drumrum, ein Blümchen, fertig. Es tut mir so leid für euch!
    Liebe Grüße
    Ursel

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  20. das tut mir sehr leid fuer euch alle.

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  21. So ein Mist!
    Ich habe immer gerne verfogt, wie der Hinterhog grünt und was sich dort alles so tummelt. Und so eine Oase sollte jeder haben!
    Sag mal, was ist eigentlich aus Deinen Umzugsplänen geworden? Vielleicht ist das alles auch ein Zeichen für Aufbruch?
    Sonnige Grüße
    Katja

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  22. ach, liebe katja... - dass dein herz schwer ist, wie gut versteh ich das.
    zwischenasyl für deine pflanzen wünsch ich dir. und nun noch mehr, endlich raum und platz für euch, der ein richtiges zuhause wird und bleibt...
    herzlichst
    dania

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  23. So traurig!! Ich fand Posts Eures Innenhofes immer so schön. Wie schwer muss Euch der Abschied fallen. Aber vielleicht lässt sich mit den neuen Bewohnern trotzdem ein Agreement finden, so dass der Innenhof trotz eingeteilter Gärten/Terrassen gemeinschaftlich genutzt wird.
    LG Verena

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  24. Das, liebe Katja, ist ja eine ganz traurige Geschichte, besser gesagt Realität. Wirtschaftlichen Interessen ist es egal, woran unser Herz hängt, was uns die
    Luft zum Atmen gibt. Auch mir wird manchmal gesagt 'Du machst und pflanzt
    und wenn du nicht mehr da bist, kommt der Bagger und macht alles platt.' Ich
    halte es mit Martin Luther und würde, wenn ich wüßte, daß ich morgen sterben
    muß, heute noch ein Bäumchen pflanzen. Aber das wird Dich jetzt auch nicht
    trösten. Dennoch denke ich, daß, wenn Dir das Gärtnern soviel bedeutet, sich eine Möglichkeit ergeben wird, es weiterhin zu tun. Das wünsche ich Dir von Herzen. LG Edith

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  25. Wie schade, ich habe immer gerne euren Schatten-Hofgarten besucht. Er war immer so heimelig. Es ist sehr bedauerlich ,dass Erneuerungen der wirtschaftlichen Nutzung und kommerziellen Vermarktung dingbar wird. Und menschliches und soziales Miteinander bleiben auf der Strecke.!! Und- gewachsene , wunderschöne Natur muss weichen. Vielleicht gibt es eine Verständigung mit den neuen Mietern Ich wünsche es dir seeeeehr !!!!!!
    Einen lieben Sonntagsgruss schickt dir
    heiDE;

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  26. Ich war immer nur stille Leserin, aber habe mich immer sehr über die Hinterhof-Idyllen-Bilder gefreut. Eine Schande, dass das nun weichen muss..... Traurig, dass der Profit immer gewinnt. Ich drück Dich unbekannterweise und weiß, wie es ist, seine kleine Idylle zu verlieren. Trotzdem bringt die Zeit immer Neues, auch wenn es manchmal weh tut. Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich immer auch eine andere...

    Liebe Grüße,
    Christiane

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  27. Das ist unglaublich, was ich heute hier bei dir lese. Es muss dich wie ein Messer mitten in Herz getroffen haben und tut mir ehrlich in der Seele weh!!

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  28. das tut weh - aber vieilleicht kommt doch eine lösung ? kannst du in nicht eine wohnung unten mit terrasse umziehen um weiter deine so schöne Pflanzen zu pflegen, oder ein stückchen garten in der nähe mieten ? oder vieilleicht kann jemand aus der Nachbarschaft einen ersatz-platz dir anbieten - jedenfalls ist es traurig wenn man in deiner situation ist und ich drücke dir die daume !
    liebe grüsse
    monique

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  29. wie traurig und gemein!
    liebe Grüße!

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  30. Zum K*****!!!
    Mehr fällt mir leider nicht dazu ein.
    Und ganz zu Anfang hatte ich noch die leise Hoffnung, du würdest von einem Neuanfang in einer gefundenen zukünftigen Herzensbleibe schreiben.
    Dann hätte ich gern Freudentränen vergossen.
    Die anderen Tränen, die man so leise weint, die sind einfach nur ...

    Ich leide mit dir, auch wenn dir das wenig hilft!

    Liebe Grüße
    Katja

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  31. Der Anblick dieses wunderbaren Idylls -jetzt- schmerzt tief. Und wie ich diese Situation beruflich hasse - liebevoll gestaltete Strukturen weichen dem Meistbietenden. Es ist so.... pfui.

    Herzlichen Gruß :( M

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  32. Oh wie traurig, das tut mir sehr leid für euch! Und verärgert mich ungemein! Ich gebe dir ein Stück von unserem Garten, wenn auch nur ideell, und werde deine Pflanztipps für unser schattiges Stück vor´m Haus beherzigen!
    Liebe Grüße, Tanja

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  33. oh, das ist traurig. leider kenne ich diese entwicklung nur zu gut, aber dass es euch nun auch erwischt, ist schrecklich. ich hoffe sehr, dass ihr bald einen besseren ort findet, an dem ihr und eure pflanzen sich frei entfalten können. liebe grüße, wiebke

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  34. Das ist ja wirklich gemein! Ich drücke euch die Daumen, dass ihr vielleicht doch irgendwo noch eine kleine grüne Ecke für euch findet!!!
    Hier bei uns ist es das genaue Gegenteil: Unser Gemeinschaftshof besteht nur aus Betonplatten, Dreck und einer ungepflegten (nur gemähten) und löchrigen Wiese. Auch ja, und ein Minisandkasten für die ganz Kleinen ist noch da. Wir haben uns als Hausgemeinschaft getroffen, weil ich gern mit allen gemeinsam einen schönen Hof schaffen wollte. Nur eine einzige Nachbarin war ebenfalls dafür, die anderen wollen entweder einen durch die Kinder nicht zu benutzenden Zierrasen oder lieber nichts machen, was evtl. die Hausbesitzer stört. Die haben nämlich auf meine mehrfachen Schreiben bzgl. der Hofgestaltung nicht einmal reagiert. Auch nicht auf das Angebot, dass wir das auf eigene Kosten übernehmen würde. Nicht einmal ein kleiner Hasenstall wurde gestattet. Aber wir haben nicht klein beigegeben und machen ein bisschen "Guerilla Gardening" zu zweit. Immer mit dem Risiko, morgen alles wieder ausbuddeln und wegräumen zu müssen. Aber nix machen ging für uns gar nicht. So gemütlich wie bei euch sieht es bei uns noch lange nicht aus, aber wir sind guter Hoffnung.
    Es ist sehr traurig, dass ihr euren schönen Hof jetzt verliert. Aber ich finde es wunderbar, dass ihr in den vergangenen zehn Jahren so zusammengehalten udn euch gemeinsam dieses kleinen Paradies geschaffen habt!
    Liebe Grüße & alle guten Wünsche für eine neue Idee!
    Regina

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  35. Ich muss glaube ich gleich kotzen! Was man nicht so alles macht, um die Mieteinnahmen zu erhöhen... Und schön alles Alte platt machen, was neues glattgeschlecktes ohne Persönlichkeit muss her...

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  36. Das ist ja unfassbar traurig... Heul. Vor Wut. Vor Unverständnis.
    Mir fehlen die Worte, auch leider gerade die des Trostes... :-(
    Liebe Grüße & alle guten Wünsche für euch.

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  37. Das ist eine unglaublich traurige Sache.... Es tut mir so leid für dich und den schönen Garten!
    Liebe Grüße,
    Markus

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  38. ...es tut mir sehr leid, liebe Katja,
    dass deine Oase zerstört wird und so gedankenlos auf deinem jahrelangen Behüten und Bewahren herum getrampelt wird...ich wünsche dir sehr, dass du eine Alternative für euch findest,

    lieber Gruß Birgitt

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  39. Katja, mir blutet ehrlich das Herz! Ein Innenhof ist eine Rückzugsoase, und die sollte doch für alle nutzbar sein! So ein Mist aber auch!
    Verschenke die Pflanzen an liebe Leute, ich vermute mal, dass sie dem Vermieter sowieso nicht ins Konzept passen.
    Ach wie schade es um deinen wunderbaren grünen Topfgarten ist!
    Fühlt dich mal gedrückt, ist bestimmt nicht leicht für dich!
    Grüsse
    Carmen

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    1. Doch, ich glaube, der Vermieter mag grüne Hinterhöfe... noch mehr mag er allerdings das Wort "Rendite".

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  40. Oh nein..., nicht zu fassen..., Terrassenmieter und alle anderen gucken in die Röhre?... Trauer und Wut mischen sich da immer in meinem Innern... Deine Töpfe bekämen in meinem schattigen Waldgarten alle Quartier, deine Pflanzenaufzählung liest sich wie eine aus meinem Garten... Vielleicht findest du für die Kastanie irgendwo "draußen" einen Platz, an dem sie weiterwachsen kann und ihr sie ab und an besucht... "Ich brauch keine Pflanzen...", O-Ton einer Schülerin... Wohin steuern wir unser Weltenschiff nur. Traurige entsetzte Grüße Ghislana

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  41. Oh wie schade !!! Ich kann deine Trauer und auch die Wut gut nachempfinden, liebe Katja .
    Da geht ein Stück Lebensqualität verloren...
    Wie schön wäre es, wenn du einfach die Töpfe schnappen und woanders hin ziehen könntest...
    Ganz liebe Grüsse, helga

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  42. Oh wie schade, dass dieser wunderschöne Innenhof vermieteten Terrassen weichen muss.
    LG Andrea

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  43. Ich hatte deinen post damals schon gelesen (das kommentieren klappt irgendwie immer nicht:() Es kann einen in der Tat wirklich wütend machen und traurig...es ist so ein wundervolles Plätzchen dass ich in seiner alten wilden Schönheit immer bewundert habe! ..seit 3Jahren suchen wir nach einer bezahlbaren und möglichst auch noch ganz netten Altbauwohnung, aber alles wird "Luxussaniert" (schrecklich dieses Wort) und ist für Familien die auch noch Wert auf Zeit mit ihren Kindern legen nicht mehr bezahlbar, zumindest wenn man nicht einen Super-Verdiener in der Familie hat..ja so ist das...die riesen Schlucker schlucken und schlucken....satt werden sie nie.
    Alles Liebe für dich!
    sarah

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Schön, dass Du hier bist. Ich freue mich über deine Worte!