Sonntag, 15. März 2015

Auferstehung.

Objektiv betrachtet ist mein Beruf einer der überflüssigsten, den es geben kann. Neben der Sicherheit für Leib und Leben und dem Vorhandensein von sauberem Wasser zum Trinken und ausreichend Nahrung, benötigen Menschen primär ein Dach über dem Kopf, eine Möglichkeit, sich zu waschen, etwas zu Essen zuzubereiten und sich zu wärmen und einen sauberen, sicheren Platz um zu schlafen. Wie das alles aussieht, welche Farben die Wände haben, ob die Möbel alt oder neu sind, welchem Stil sie entsprechen und von welchem Hersteller sie sind, ist dagegen existentiell genauso unwichtig wie die Frage nach dem perfekten Stoff für einen Sofabezug, der richtigsten Auswahl einer Armatur unter zwanzigtausend Möglichkeiten und der trendigsten saisonalen Deko. 

Über solche Fragen fangen Menschen erst an sich Gedanken zu machen, wenn alle existentiellen Lebens- und Wohngrundbedürfnisse erfüllt sind, wenn sie neben Arbeiten, Familie und Schlafen noch Zeit zur Verfügung haben und wenn sie sehen wie andere Menschen wohnen und beginnen sich zu vergleichen. Wohnmagazine und das Internet tragen das ihre dazu bei. Die Frage der Einrichtungsgestaltung stellt sich somit erst nach Erfüllung aller Grundbedürfnisse und wächst proportional mit der Füllung des Geldbeutels, während Geschmack, kreative Ideen und handwerkliches Geschick nicht zwingend proportional mitwachsen.
 
Diese Diskrepanz erschuf meinen Beruf. Jedes Jahr wirft die Bau- und Einrichtungsbranche tausende neuer Produkte auf den Markt, präsentiert sie auf Messen, in Möbelhäusern und in der Presse. Die meisten davon sind nicht wirklich innovativ und tragen zu funktionalen Verbesserungen, oder einer Erhöhung des Komforts bei, sondern sind einfach nur noch eine weitere gestalterische Variante des gleichen Themas. 
Wenn etwas defekt ist, muss es ersetzt werden, wenn etwas neu benötigt wird, muss man es erwerben. Doch wenn man eigentlich alles hat... muss es dann immer das Neuste, Trendigste, Teuerste sein? Ist alles was technisch möglich ist auch unbedingt erstrebenswert und besser als das Vorhandene? Und vor allem: wozu sollte ich immer das Neueste und Teuerste haben, wenn das was ich habe, noch völlig in Ordnung ist - von der Wandfarbe über das Sofa und die Kleidung bis zum Smartphone?  
Das alles sind Fragen, die weder im Studium berührt werden, noch später gestellt werden, wenn man seinen Beruf ausübt und damit auch seinen Lebensunterhalt verdienen möchte, denn schließlich lebt man primär davon, dass Menschen die von ihnen genutzten Gebäude umgestalten oder eine neue Einrichtung haben möchten und jemanden benötigen, der für sie plant und die Ausführung betreut.

Wenn es darum geht, funktionale Änderungen zu schaffen, die ein deutliches Mehr an Nutzen und Lebensqualität für die Bewohner schaffen, dann mochte ich meinen Beruf schon immer - noch mehr, wenn die Auftraggeber den Wert meiner Arbeit zu schätzen wussten und gerne mit ihren Handwerkern vorort arbeiten wollten, deren Können und Erfahrung sie ebenso vertrauten wie der Preis-Wertigkeit ihrer Arbeit. Ein Idealfall, der leider im Berufsalltag nicht allzu häufig vorkommt. Die Regel sind im klassischen Innenarchitekturgeschäft Auftraggeber, die sich gerne von mehreren Planern kostenlose Vorentwürfe machen lassen, um das Beste aus allen dann von der billigsten Firma umsetzen zu lassen und diesen dann später wegen mangelhafter Ausführung oder Termineinhaltung noch im Preis zu drücken. Gut situierte Auftraggeber, die Angebote nach Honorarordnung als unverschämt bezeichnen, wo doch schließlich Möbelhäuser, Praxis- und Ladeneinrichter Planungsleistungen auch kostenlos anbieten würden. 

Die beste Qualität haben wollen, aber bitte möglichst umsonst... eine Tendenz, die sich in den letzten beiden Jahrzehnten immer mehr ausgebreitet und mir meinen Beruf oft verleidet hat. Je größer und wohlhabender der Auftraggeber, desto größer war die Erwartungshaltung, das Beste möglichst billig einzukaufen und Planer und Handwerker bis zum Äußersten zu drücken, Rechnungen verschleppt zu bezahlen und sich nicht im Geringsten dafür zu schämen. Der Showeffekt und die technisch möglichst pompöse Präsentation wurde neben dem Preis immer wichtiger gegenüber Funktionaliät, durchdachter Gestaltung, individuellem Zuschnitt auf den Nutzer und Ausführungsqualität.

Als ich im November 2011 damit begann, euch in diesem Blog an meinen Gedanken teilhaben zu lassen und euch zu zeigen, was durch meine Hände entsteht, was mich berührt und was mich ausmacht, war es für mich eine Reise, an deren Beginn die ganz klare Erkenntnis stand, dass ich in meinem Leben etwas ändern wollte. Ändern musste. Ich mag meinen Beruf sehr. Ich mag es, Menschen zu helfen, die mit etwas unzufrieden sind und dazu beizutragen, dass sie glücklicher werden. Ein wirkliches Zuhause kann glücklich machen. Die Menschen, denen ich beruflich begegnete, waren oft nicht glücklich. Respektlos fordernde Kunden und trotz guter Arbeit um ihre Existenz ringende Handwerker und Planer. Ich war mit meinem Beruf nicht mehr glücklich.
Viele Architekten und Innenarchitekten haben in den letzten beiden Jahrzehnten deshalb demoralisiert in ihren Idealen aufgegeben, so viele gute Handwerker mussten Insolvenz anmelden, weil Kunden die Rechnungen nicht oder zu spät bezahlten. 

Ich bin ein Dickkopf. Ein Sturschädel. Oder doch eine Idealistin? Ich wollte - und will - nicht glauben, dass gute Architektur, Innenarchitektur, Gestaltung und gutes Handwerk zum Tod verurteilt ist durch die zunehmende Konsum-, Billig-, Oberflächlichkeits- und Respektlosigkeitsunkultur. Ich wollte daran glauben, dass es wieder zunehmend Menschen geben wird, deren Prioritäten anders liegen, die Gutes zu schätzen wissen, denen saubere Arbeit und Qualität mehr wert ist als Show und Konsum und die mit Selbstverständlichkeit gute Arbeit auch anständig bezahlen.

Mir war aufgefallen, dass gerade die Menschen nicht um Honorare oder Handwerkerechnungen feilschten, bei denen man es am ehesten erwartet hätte - die, die nicht wirklich viel Geld hatten. Die, die sparen mussten, um sich Planungsunterstützung, einen Umbau, eine Renovierung oder ein neues Möbelstück leisten zu können. Oft bekam ich einen zaghafte Anfrage, ob ich denn auch so winzige Aufträge wie die Planung für ein Zimmer annehmen würde und auch, wenn sie am anderen Ende Deutschlands wohnen würden und die Umsetzung selber nach und nach mit befreundeten Handwerkern machen wollten? Und was dann dann kosten würde? 

Offenbar gab es eine große Hemmschwelle, sich fachliche Unterstützung zu holen, wenn das Projekt und das Budget klein war und man die Umsetzung selbst machen wollte. Daraus wuchs die Idee, Menschen zu transparent kalkulierbaren Kosten online (und natürlich auch vorort) bei der Planung auch einzelner Räume zu unterstützen. Als ich merke, dass der Bedarf da war und angenommen wurde, fiel mir ein Stein vom Herzen. Es schien doch eine Möglichkeit zu geben, aus der scheinbar unvermeidlichen Billiger-Billiger-Spirale auszusteigen, die mich so oft zum Verrat an eigenen Überzeugungen und zum Fremdschämen gegenüber Handwerkern gebracht hatte und einen Kundenkreis zu erschließen, der Qualität schätzte. Kunden, die vielleicht weniger Geld und kleinere Aufträge, aber dafür mehr Charakter und eine bessere Zahlungs- und sonstige Moral hatten. Es war für mich ein Ausweg aus etwas, was ich für nicht mehr wertvoll erachtete, für leblos. Eine Auferstehung

In diese Zeit fällt auch der Start meines Blogs, erst noch auf einer anderen Plattform und nach dem Umzug hierher dann auch schnell zu anderen Themen als den beruflichen. Ich wollte zeigen, woher Menschen, die im kreativen Bereich tätig sind, ihre Inspiration und ihre Ideen nehmen. Wie Ideen entstehen. 
Ich wollte aber auch zeigen was mich bewegt, wer ich bin und welche Überzeugungen ich vertrete, um mich als Mensch zu zeigen. Tatsächlich ist das etwas, das beruflich als verpönt gilt. Authentizität. Wo die Notwendigkeit besteht, neue Kunden und lukrative Aufträge zu finden, wird unendlich viel mit dem Spiel aus Schein und Sein gearbeitet - dem Schein, den die Kunden erwarten könnten, die man zu gewinnen hofft. Etwas, das mir nicht liegt, nie gelegen hat und mit dem ich schon immer gerungen habe, weil ich nicht so wirklich in das Bild passe, das Kunden sich von Innenarchitektinnen machen. Findet heute jemand als Kunde über meinen Blog zu mir, dann tut er das bewusst, weil er sich vorstellen kann, mit genau dieser Innenarchitektin, mit genau diesem Menschen zusammenzuarbeiten und weil er sich vorstellen kann, dass er von all dem profitieren kann, was er hier von mir sieht und ich diejenige bin, die seine Bedürfnisse verstehen und seine Wünsche gut umsetzen kann. Das ist ein gutes Gefühl.

Heute treffe ich mehr und mehr auf Menschen, denen gute Gestaltung, Qualität und Nachhaltigkeit wichtiger sind als Trends, Preis und Konsum und die neben Idealen auch Charakter haben und der Billigkonsumspirale mutig entgegentreten. Menschen, die ebenso im besten Sinne eigen-artig sind wie ich selbst. Das gibt mir ein gutes Gefühl und Freude an meinem Beruf zurück. Einen Dickkopf zu haben lohnt sich manchmal doch. Manchmal gibt es die Chance auf eine Auferstehung.


Warum ich heute zurückblicke auf die Anfänge meines Blogs? 
Dies ist mein 1.000ster Blogpost. Gestern bekam ich eine Nachricht über den tausendsten Follower über Bloglovin, letzte Woche wurde mein Blog zum zweimillionsten Mal aufgerufen und der dreiundzwanzigtausendste Kommentar bei mir hinterlassen. 
Ausreichender Grund, um zurückzublicken auf die Gründe, die mich zum Bloggen gebracht haben und zu erklären, warum das Bloggen für mich etwas mit Auferstehung zu tun hat. Mit meiner Auferstehung.

Ausreichender Grund auch, um von Herzen Danke zu sagen für euer seit drei Jahren bestehendes Interesse an meinen Gedanken, Worten, Projekten und Bildern, für eure Anerkennung und dafür, mir den Glauben zurückgegeben zu haben, dass eigen-artig zu sein keine schlechte Sache ist und nicht jede negative Entwicklung eine unaufhaltsame Einbahnstraße sein muss, sondern dass jeder die Möglichkeit hat abzubiegen und einen anderen, individuellen Weg zu nehmen, der nicht nur eine schönere Reise voller wunderbarer Erlebnisse und Begenungen ermöglicht, sondern ihn auch seinen persönlichen Zielen näherbringt. Danke!

Unter allen bis Montag Abend 24 Uhr hier Kommentierenden verlose ich deshalb drei kleine Dankeschöns - keine gesponserten Werbegeschenke, sondern etwas von mir Selbstgemachtes. Ohne suchmaschinenaffine, werbewirksame Ankündigung in der Überschrift, weil nur für diejenigen gedacht, die ich im vorigen Abschnitt auch gemeint habe und die nicht nur zum Anschauen der Bilder, sondern immer wieder auch wegen der Worte und Inhalte vorbeikommen und mein Leben schon so oft und in großem Maße mit ihren hinterlassenen Gedanken bereichert haben. (Wer nicht in den Lostopf will, enthält sich heute einfach der Worte.)

Habt einen schönen Sonntag und kommt gerne wieder!

Post Scriptum:

Die Rose von Jericho ist eine Auferstehungspflanze, die über eine sehr lange Zeit ohne Wasser auskommen und so große Durststrecken überwinden kann, indem sie ihre Blätter einrollt wie ein Igel, der sich zur Kugel formt. Kommt sie wieder mit Wasser in Berührung, entrollt sie sich innerhalb eines Tages wieder.
In diesem Fall ist es die sogenannte "Unechte Rose von Jericho" (Selaginella lepidophylla), eine Pflanze aus der Familie der Moosfarngewächse, die bei Wasserkontakt nach dem Entrollen wieder grün wird und austreibt...
eigenartig, Auferstehung, Entwicklung in der Baubranche, Zukunft der Innenarchitektur, Onlineplanung, Raumfee, merkwürdig, Gedanken, Jubiläumspost, Rose von Jericho, Unechte Rose von Jericho, eigen-artig
verlinkt mit:
MakroMontag bei Steffi... die letzte Woche das passende Zitat von Aristoteles lieferte: "In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare."

Kommentare:

  1. Zu allererst: herzlichen Glückwunsch Katja! Dein Blog zählt zu meinen liebsten, denn du hast die Gabe, deine Gedanken wunderbar fromuliert zu bekommen - themenunabhängig. Und du bist eine große Naturliebhaberin. Und eigensinnig im besten Sinne. Alles sehr gute Gründe mit großem Vergnügen deinen Blog zu verfolgen. Ich hoffe sehr (für mich/ für uns), dass dir die Freude daran erhalten bleibt.

    Und ich hoffe, dass die beruflische Nischen für Freigeister erhalten bleiben. Auch wenn meiner Beobachtung zu folge es in Zeiten, in der die Mentalität Großer-Fisch-frißt-kleinen-Fisch deutlich an Fahrt aufnimmt, zunehmend schwieriger wird...

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  2. Liebe Raumfee,
    Herzlichen Glückwunsch zu deinem tollen Blog . Er ist mir immer wieder eine Inspirationsquelle für meine eigenen kleinen Projekte zu Hause ! Und das du etwas Selbstgemachtes verschenken möchtest , lässt mich das erste Mal überhaubt in einen Lostopf springen ! Denn das ist für mich schon etwas sehr persönliches !
    Ich freue mich, auch wenn ich nicht gewinnen sollte, weiterhin auf deine tollen Ideen , Bilder und Texte und das ist eigentlich ja schon Gewinn genug !
    Liebe Grüße Barbara

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  3. Glückwunsch zum tollen Blog. Wünsche Dir das alles weiterhin gut läuft und freue mich über weitere Inspirationen.
    Liebe Größe Andrea

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  4. Ich bin eine stiller Mitleserin, die immer wieder staunt über deine Umsetzungen und sich inspirieren lässt. Vielen Dank dass du mich hier teilhaben lässt an deiner Kreativität. Gerne hüpfe ich in deinen Lostopf...
    Lg Nicole

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  5. Hallo Katja,
    genau wegen solch wundervollen Zeilen lese ich deinen Blog so gerne ;-)
    Im Moment bin ich ja nicht immer hier, umso mehr habe ich mich jetzt gefreut....diesen Post nicht verpasst zu haben !
    ".....nicht jede negative Entwicklung eine unaufhaltsame Einbahnstraße sein muss, sondern dass jeder die Möglichkeit hat abzubiegen und einen anderen, individuellen Weg zu nehmen......."
    du hast das mal wieder soooo treffend formuliert und den richtigen Weg für dich gefunden !

    Die "Rose von Jericho" ist faszinierend......ich hatte sie auch schon öfters als Anschauungsobjekt bei meiner Arbeit im Kindergarten ;-)
    Liebe Grüsse Mia

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  6. Ein ganz wunderbarer Text zum Sonntag morgen. Ich mache in meinem Beruf auch oft die Erfahrung, dass Mensche gewisse Sachen nicht wertschätzen, über Preise diskutieren oder billige Alternativen wählen. Zum Glück sind nicht alle so, bei vielen Menschen kommt das Bewusstsein wieder, aber das sind gefühlt leider weniger.
    Danke für die Jahrelange Inspiration, die vielen Einblicke und tollen Bilder! Ich war bisher meist ein stiller Leser, schätze deinen Blog aber sehr.
    Schöne Grüße aus Dresden, Antje

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  7. Herzlichen Glückwunsch zu deinem tollen Blog, auch wenn ich nicht sehr oft Kommentare hier hinterlassen habe, war ich immer von Deinen Texten und vor allem Fotos inspiriert!
    Bitte mach weiter so ...
    LG Barbara

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  8. Guten Morgen Katja
    Sehr sehr interessant, Deine Sicht der Dinge, vielen Dank für den Einblick!
    Unser Architekt beschwert sich nämlich ausschließlich darüber, dass seine Handwerker beim Umbau der Scheune fast nie Terminabsprachen einhielten und oft Arbeiten so mangelhaft azsgeführt wurden, dass er sie nicht abgenommen hatte.
    Tatsächlich wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass Du auf so große Entfernung Aufträge annimmst - arbeitest Du dann mit Fotos und Grundriss? Nächste Wocge bin ich wieder in der Eifel, wenn ich mit der Wohnzimmerecke samt Lampen und anderem Gedöns nicht klar komme, werd ich um Hilfe schreien :-)
    Liebe Grüße und herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für Deine tollen posts!!! So vieles ist mir so sympathisch und ich lese alles. Alles kommentieren ist mir leider nicht möglich, aber das kennst Du ja. Und heute tippe ich auf dieser blöden kleinen Handytastatur, uahhh
    Einen schönen Sonntag wünsch ich Dir,
    Petra

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    1. Liebe Petra,
      für einen Raumentwurf, der von den Kunden selbst umgesetzt wird, reichen mir Maße, Fotos und Kommunikation. Ein komplexes Projekt - wie der Umbau einer Scheune zu Wohnraum, eine Altbausanierung oder große Eingriffe in die Bausubstanz - das Baueingabe und intensive Baubetreuung erfordert, ist natürlich nur in meiner Region möglich.
      Natürlich gibt es nicht nur zuverlässige, fachlich gute Handwerker udn auch ich musste schon mit grottenschlechten, sehr unzuverlässigen zusammenarbeiten. Die guten sind eben aus guten Grund nicht die billigsten, weil sie gute Fachkräfte beschäftigen und diese auch angemessen bezahlen müssen. Das macht die Schwierigkeit bei einem Bau aus, auf dem das Budget sehr eng ist.

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    2. Hallo Katja,
      Danke für Deine Antwort! Ja, für so einen komplexen Umbau muss einer vor Ort sein, das ist klar, mir ging es jetzt mehr um die Ausdekoration und Lichtgestaltung :-)
      Wir wohnen selber 300 km entfernt der Scheune und es ist manchmal nicht einfach, wir müssen uns da auf Vorschläge zu Handwerkern auf den Architekten verlassen. Bei unserem Neubau hier im Taunus vor drei Jahren war der Bauleiter manchmal verwundert, warum wir nicht das günstigste Angebot nahmen, aber uns waren Handwerker mit gutem Leumund bzw. hier aus der Region wichtiger. Die kommen auch mal spontan - das hat uns der Bau einer DHH vor 15 Jahren gelehrt, da hatten wir kein Mitspracherecht, die Betriebe lagen irgendwo im Nirgendwo und bei Problemen konnten wir selber sehen, wie wir zurechtkamen, da ließ sich keiner mehr blicken.
      Liebe Grüße und Dir alles Gute weiterhin, mit vielen freundlichen und gute Arbeit schätzenden Kunden!

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  9. Liebe Raumfee, da ich dich noch nicht so gut kenne - ich lese deinen Blog seit etwa einem 3/4 Jahr, sind deine heutigen Worte für mich natürlich sehr interessant, weil ich dich dadurch noch besser kennen lernen kann. Übrigens eine tolle Idee deinen Text mit dem erblühen der Rose von Jericho zu unterstreichen. Einen schönen Sonntag wünscht bjmonitas

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  10. Liebe raumfee!
    bin hier erst seit einigen monaten stille mitleserin. Freue mich aber jedes mal über deine einträge, die mir oft aus dem herzen sprechen bzw. Mich zum nachdenken anregen.
    eine schöne zeit u liebe grüße aus italien.
    karin

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  11. Liebe Raumfee,
    herzlichen Glückwunsch zu Deinem wunderbaren Blog. Ich bin seit gut einem halben Jahr begeisterte Leserin Deines Blogs, ich freue mich auf jeden neuen Post. Deine Beiträge erinnern mich daran das Wunderbare direkt vor meinem Augen liegende wahrzunehmen, dankbar zu sein. Schön ist es bei Dir & vielen Dank für die vielen tollen Inspirationen.
    Einen schönen Sonntag und liebe Grüße,
    Heike

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  12. Liebe Raumfee,
    seit langer Zeit verfolge ich deinen Blog fast täglich. Mich interessieren deine kreativen Aktivitäten sehr und die Fotos sind einfach nur grandios.
    Vor langer Zeit zeigtest du uns mal ein Dachgesoss? Kinderzimmer? Darin schriebst du auch, dass man Badezimmer nicht wandhoch verfliesen soll. Ich fand das sehr interessant und es entsprach auch der Ansicht meines Mannes. Zu dem Zeitpunkt renovierten wir gerade ein winziges altes Haus. Fast finde ich es ein wenig schade, dass unser Umbau fertig ist. Ein fachmännischer Rat von dir wäre nicht schlecht gewesen. Ich wünsche dir viele gute Kunden, welche deine Arbeit zu schätzen wissen und uns weiterhin so inspirierende auch nachdenkliche Posts.

    Liebe Grüße von Rosmarie
    aus Bayreuths Hinterland

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  13. liebe Katja, so viele deiner Gedanken haben mich auch schon länger beschäftigt und mit diesen Zeilen hast du mir aus der Seele gesprochen. Ich freue mich, daß du deinen Weg gefunden hast, ich werde dich weiterhin hier verfolgen und bin gespannt, auch auf weitere Projekte, wie vor einigen Tagen diesen mit der Männerwohnung.
    Und übrigens traumhafte Aufnahmen dieses Naturwunders.
    GLG Siglinde

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  14. Liebe Katja,

    ich schätze deinen Blog sehr, gerade wegen deiner ganz eigenen Art, die Dinge zu sehen und in wunderbar treffenden Worten zu beschreiben. "Konsum-, Billig-, Oberflächlichkeits- und Respektlosigkeitsunkultur" - besser kann man kaum ausdrücken, was sich da (nicht nur in deinem Arbeitsbereich) entwickelt hat. Es braucht tatsächlich eine gute Portion Sturheit, sich dem zu entziehen und seinen Idealen zu folgen. Und es lohnt sich!
    Ganz liebe Grüße
    Christiane

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  15. Schon seit langem lese ich hier immer wieder mit und habe so schon einiges mitbekommen, was sich in deinem Leben an Schönem und an Schwerem zugetragen hat und ich bewundere es, wie du das eine genießen und mit dem anderen fertigwerden kannst, immer sehr klarsichtig und wohlüberlegt. Es wundert mich nicht, dass du mit deiner Denkweise und Arbeitsweise daher auch Erfolg hast.

    Persönlich bewundere ich Handwerker sehr, die mit Sachverstand und Liebe ihrer Arbeit nachgehen. Und solche Arbeit soll auch sofort und mit Freude bezahlt werden.

    Einen schönen Sonntag wünscht dir

    Ursula

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  16. Liebe Katja!

    Viel treffender als deine überlegten Worte es tun, kann man es nicht formulieren. Ich arbeite selbst in einer Branche, in der die Diskrepanz immer größer wird zwischen Qualitäts- und Leistungsanspruch einerseits, und Zahlungsmoral und unverschämten Druckausübens andererseits. Ich bin zwar nicht selbstständig wie du, zweifle aber oft an der Wertschätzung meiner Arbeit, aus der es leider so keinen Ausweg gibt.(Ich arbeite als Zahntechniker, eingequetscht zwischen dem unmöglichen Gebaren von Zahnärzten, Patienten und Krankenkassen)
    Deine Worte sind wunderbar aufmunternd, machen Mut und, vor allem, lassen den Glauben an Menschen nicht verlieren, die gute Arbeit wirklich wertschätzen - es gibt sie also doch noch :-)

    Liebe Katja, ich gratuliere dir ganz herzlich zu deinen vielen Jubiläen (Posts, Follower, Klicks) und freue mich auf alles, was du noch mit uns teilen willst/wirst. Du hast eine unnachahmliche Art und Weise, das Leben und seine Windungen zubetrachten und vor allem zu beschreiben, die mich so gerne in deinen Posts versinken lässt, ein bisschen runterholt, und zum nachdenken/umdenken anregt.

    Danke für alles! Auf die nächsten drei Jahre!

    Julia, eine stille, aber begeisterte und treue Mitleserin

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  17. Liebe Katja, es gibt viele Blogs, die ich schon durchstreift und gelesen habe. Und es gibt Blogs, wo man das Herzblut sofort spürt, mit dem Gedanken in Worte verpackt und mit Bildern verknüpft der Leserschaft bereichernd zur Verfügung gestellt werden. Es ist schon eine ganze Weile her, als ich dir schrieb, daß ich ganz fest daran glaube, daß sich am Ende die Qualität durchsetzen und der Erfolg kommen wird. Ich gratuliere dir von ganzem Herzen zu deinem Erfolg in allen deinen Lebenslagen. Als Alleinerziehende Mutter, die ihren Lebensunterhalt als Selbständige zu meistern hat, hast du immer sehr viel und hart arbeiten müssen. Dafür hast du meine grenzenlose Bewunderung. Mit deiner Portion Eigensinn, Ehrlichkeit, klarem Menschenverstand, Kreativität und so vielen weiteren guten Eigenschaften wundert es mich nicht im geringsten, daß der Erfolg an deiner Seite ist. Ich danke dem Bloguniversum, der mich seinerzeit auf deine Seite geführt hat, ist er mir doch seit jeher eine so große Bereicherung. Bei allem Erfolg wünsche ich dir, daß du dir auch weiterhin treu bleibst, daß die Gesundheit bei aller zu bewältigenden Arbeit nie zu kurz kommt und sich auch langjährige Herzenswünsche erfüllen lassen. Alles Liebe, M.

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  18. Liebe Raumfee,
    das ich mich heute durch deinen langen Text gelesen habe beweist dir: meine totale Zustimmung. Deine Einschätzung zu den Werten diese Gesellschaft ist bedauerlich, leider aber eine Tasche: GELD ist die neue Religion. Geld zu haben und zu sparen wird als "in sich selig machend gesehen". Schön im Trott laufen, bloss nicht aus der Reihe tanzen. . . von Planern kostenlose Vorentwürfe machen lassen: DAS macht einen glücklich, hat man doch das Optimum herausgeholt, alles bekommen für den geilen Geiz en Kick des WINNERS gehabt.
    Zu deinem gelungenen Blog meine herzlichen Glückwünsche. Das es sich "lohnt" eigenartig zu sein und sich selbst treu zu bleiben zeigen die zahlreichen Besucher.
    Weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen von
    pipistrello

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  19. Ich hab die echte Rose von Jericho hier, seit 16 Jahren nicht mehr gewässert - ich sollte das wohl mal wieder tun :) Diese Unkultur und ähnliche Gedanken sind der Grund daß ich nicht mit dem "Werbungsstudium" weitergemacht habe und stattdessen im sozialen Bereich arbeite. ♥nic

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  20. Ich bin froh, dass du Menschen gefunden hast, die deine Arbeit zu schätzen wissen, dass du dich darüber und deinen Weg zu arbeiten gefunden hast UND dass es diesen Blog gibt. Ohne ihn wäre meine kleine Internetwelt ein bisschen ärmer <3

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  21. Ich folge Deinem blog schon ziemlich lange. Mir gefällt die Natürlichkeit, das Ungekünstelte Deiner Deko-Ideen. Es ist so fern von allen Hoch-Glanz-fotostrecken der einschlägigen Magazine - wo man nie glaubt, dass dort Menschen glücklich leben können. Mach weiter so, geh Deinen Weg.

    Herzlichst

    Elke

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  22. Tolle Frau, toller Blog, bin von Anfang an dabei! Und bleibe!!!
    Danke

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  23. Danke für deine immer so ehrlichen Gedanken, die von deinem inneren Gleichgewicht sprechen.- Das gute Arbeiten geschätzt werden müssen ist doch selbstverständlich- leider in der heutigen Zeit so oft missbraucht. Ich bewundere deinen Weg hoffe für dich, dass du deinen Eigensinn und Ausdauer weiter ausleben kannst!!!
    Alles Liebe wünscht
    heiDE

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  24. Soll ich dir was sagen: Ich habe Tränen in den Augen. Dein heutiger Post hat mich sehr, sehr, sehr berührt. Das ist sooo echt - wie alles, was du hier schreibst und ich freue mich wirklich immer darüber und bin sehr gerne hier! Ich gratuliere dir zu deinem Blog: Die Zahlen sprechen für sich!!!! DANKE für all deine wunderbaren Beiträge und alle tollen Ideen! LG Martina

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  25. Liebe Raumfee,
    ich gratuliere Dir ganz herzlich zu Deinen Jubiläum.
    Bleib wie Du bist - e i g e n a r t i g - denn genau das bist Du.
    herzlich Judika

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  26. Liebe Raumfee,
    was bin ich froh, daß du so einen tollen Blog hast und ihn mit so viel Leben füllst.
    Herzlichen Glückwunsch auch von mir - mach einfach weiter so, die Zahlen sprechen für dich ;)
    Liebe Grüße
    Gusta

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  27. Liebe Raumfee, ich mag deinen Blog sehr. Es sind nicht nur Gedanken und Worte, die fesseln jeden Post bis zum Ende zu lesen, es ist auch deine glaubhafte Lebensweise. "Bleib dir selbst treu, Du bist alles was du hast" (Janis Joplin, amerikanische Rocksängerin). Dass du aus dieser kommerziellen Welt ausgebrochen bist, um deiner Lebensphilosophie zu folgen, um dir selbst treu zu bleiben, finde ich mutig und achtungsvoll. Es sind nicht nur deine Worte, Gedanken und Ideen, die begeistern. Du bist vor allem authentisch. Klasse! Viele Grüße

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  28. ...beachtliche Zahlen, liebe Katja,
    aber deine Worte finde ich noch beachtlicher...gut, dass du ein Sturkopf bist und deinen Weg so gefunden hast...und schön, dass du so viele Ideen hier teilst und zur Inspiration zur Verfügung stellst...danke,

    lieber Gruß Birgitt

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  29. Gratulation, liebe Katja, zu einem Blog, der auch bei mir immer wieder Begeisterung, Nachdenken, Zustimmung, und manchmal auch "Reibung" hervorruft. Hergekommen bin ich damals wegen der "Himmel" und deinem Blick auf Natur und deine Naturbeziehung ;-). Und habe so vieles mehr gefunden (auch das Ofengemüse!!!!). Dass du beruflich deine "Nische" entdeckt hast, finde ich prima. Für die Dekomaschinerie mit all ihrem Wahn habe ich seit langer Zeit kein Auge mehr, es ödet mich nur noch an und klaut mir meine Zeit, die ich gern hätte um zu "sein", nicht um zu haben... Ich freue mich darauf hier weiter zu lesen! Danke und Grüße Ghislana

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  30. Wow, der 1.000ste Post, Glückwunsch! Ich lese sehr gerne bei dir. Mag deine Sicht der Dinge und deine Art zu schreiben. Auch der heutige Artikel ist sehr interessant. Und ganz besonders mag ich natürlich deine beiden süßen Fellnasen :-)
    Herzliche Grüße
    Birthe

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  31. Liebe Katja, erstmal herzlichen Glückwunsch zu den gigantischen Zahlen deines Blogjubiläums! Wow, im Schnitt 23 Kommentare pro Post, davon träumt doch jede Bloggerin!
    Deine Gedanken zu deinem Beruf und der veränderten Gesellschaft kann ich gut nachvollziehen, das beobachte ich auch immer wieder. Ich selbst habe Pädagogik studiert und bin ebenfalls sehr desillusioniert ob der großen Diskrepanz zwischen Anforderungen und Erwartungen an den Erzieherinnenberuf auf der einen und Anerkennung, Gehalt und Arbeitsbedingungen auf der anderen Seite. So möchte ich nicht arbeiten. Ich bin noch auf der Suche nach meiner "Lücke".
    Ich freue mich sehr für dich, dass du einen für dich gangbaren und befriedigenden Weg gefunden hast, anstatt dich völlig zu verbiegen!
    Ganz liebe Grüße!
    Regina

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  32. lese regelmäßig eher stumm;)
    authentisch ist es hier .....
    Grüße von Lena

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  33. Ich kann mich allen nur anschließen!..auch wenn drei kinder an mir zerren und scheinbar tausend dinge auf einmal wollen..auch dann schaue ich in einer ruhigen Minute immer gern bei meinen lieblingsblogs rein und deiner ist immer mit dabei!:)
    Schön dass es auch für dich mit so einer schönen Entwicklung verbunden ist!
    Alles Liebe
    sarah

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  34. Ein Dickkopf...? Ein Sturkopf...? Eine Idealistin...? Eigenartig...? Ohja...durchaus...;-). Aber auch eine Kreative...eine Ehrliche...eine Streitbare...eine Wortgewandte...eine (Anders-)Denkende...eine Kluge...eine Hinterfragende...eine manchmal Kompromisslose...eine Genießerin...eine Neugierige...eine Empfindsame...und, und, und...Tausend Posts...irgendwie eine irre Zahl...tausend "Briefe" an das Bloggerland...Respekt, du Fleißige! LG Lotta.

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  35. Danke für deine berührenden Worte! Ich habe mich in vielem mit meinen Einstellungen wiedergefunden und es freut mich, dass du es leben kannst. Weiterhin alles Liebe Regina

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  36. Liebe Katja,

    ich gebe dir sofort und auf der Stelle recht, wenn es darum geht, dass die, die am meisten Geld haben, am Ende - und das nicht nur in deiner Branche - am wenigsten zahlen wollen und um jeden Cent feilschen. Wenn das nicht klappt, werden Fehler gesucht, nur um die Rechnungen nicht vollständig bezahlen zu müssen. Das ist selbst bei uns so, die wir doch nach der HOAI bezahlt werden müssten.
    Um so mehr freut es mich zu lesen, dass es doch die viel beschworene Änderung gegeben hat. Ich bin mir immer noch sicher, dass es weiter ins Bewusstsein der Menschen rückt, dass sehr gute Arbeit ihren Preis wert ist.

    Es ist auch schön zu sehen, dass du das Bloggen nicht aufgegeben hast, dass du wirklich mit Freude dabei bist und diese auch zeigen kannst (mir fehlt es sehr gerade, aber ich hab keine Kraft dazu).

    Auch wenn ich die letzten Monate eher stille Leserin war (und vermutlich auch erst einmal bleiben werde, weil hier interfamiliäre Schwierigkeiten mein Zeit- und Kraftkontingent vollständig ausschöpfen), es ist so fein, deine Gedankegänge lesen zu dürfen. Sie sind nach wie vor großartig!

    Bleib so!
    Und auf die nächsten Tausend!

    Liebe Grüße
    Katja

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    1. Mir wurde auch schon spöttisch gesagt, was ich denn jetzt mit der HOAI will, die wäre doch völlig unrelevant, schließlich würde doch inzwischen jeder (Innen)Architekt der einen Auftrag will, weil darunter anbieten, er könne jederzeit 5 weitere einladen. War der Chef einer Reisebürokette...
      Zum Glück sind nicht alle so, aber leider hat die Tendenz eben stetig zugenommen.

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    2. Ja, so in der Art läuft dies bei einigen.

      Den Vogel aber hat mein erster großer Chef abgeschossen, der bei meiner letzten Chefin eine Badplanung erstellen ließ und dann nach Erhalt der Rechnung diese nicht zahlen wollte, weil doch eine solche Leistung bei einem Handwerkerbetrieb zur Akquise zählen würde.
      Und dies obwohl er aufgrund schlechter Zahlungsmoral damals sein Architekturbüro schließen musste und obwohl ich ihn vorher über die Zahlung der Badplanungsleistung ausführlich aufgeklärt hatte.
      Da blieb mir nicht nur die Spucke sondern auch der Atem weg.
      Bis dato hatte ich ihn für einen großartigen Menschen gehalten, der Leistung auch zu würdigen weiß!

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  37. Liebe Katja,
    schön mal von den Beweggründen und dem Anfang zu lesen.
    Vor kurzem hatte ich ein Gespräch mit unserem Fliesenleger das deine Ausführungen bestätigt. Der Mann hat so einiges erlebt mit Kunden. Andererseits hatten wir auch Kummer mit Handwerkern mit eigenartiger Arbeitseinstellung, nicht der Fliesenleger, der ist sehr verlässlich.
    Es gibt überall eben solche uns solche. Ich kann mir aber vorstellen das die "Geiz ist geil"-Einstellung zunimmt.
    Liebe Grüße
    Jennifer

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  38. danke für all deine worte und bilder, die mich so oft schon begeistert, gerührt, und auch schon zum weinen gebracht haben. deine authentizität ist das, was mich schon seit langem zu deiner treuen leserin macht.
    herzliche grüße,
    mano

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  39. Liebe Katja, deine Erfahrung deckt sich mit meinen. Die Reichsten haben oft die schlechteste Zahlungsmoral. Ich habe meine Nische längst gefunden. Ich plane oft für normale Leute mit wenig Budget, die auch vieles selber in die Hand nehmen. Das hilft mir und ihnen. Deine Gedanken zu lesen sind immer wieder schön und bestätigen das Bild dieses Menschen den wir (leider) nur virtuell kennen.
    Lg Carmen (gratuliere zu diesen Zahlen, verwundert mich aber nicht, denn du und dein Blog sind einzigartig!)

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  40. Aussen Hui, innen Pfui!! Oh, wie war sind deine Worte, manche meinen mit Geld kann man alles kaufen, nur den Charakter haben sie noch nicht ein den Einkaufswagen gelegt. Liebe Katja, deine Worte haben mir Mut gemacht meine Gäste weiterhin genau nach diesen Kriterien auszuwählen und nicht jeden absurden Wunsch mit zumachen.
    Auch wenn der Gast König ist, es gibt überall Grenzen und es gibt genügend Menschen die zu einem passen, mit denen man gut und gerne zusamen Arbeiten kann. Mach weiter so ich schau gerne bei dir vorbei.
    LG Alexandra

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  41. Vielen Dank für Deine Worte, die mich sehr berühren. Ich freue mich sehr, dass die Planung für einzelne Zimmer Dir wieder mehr Freude in den Berufsalltag gebracht haben. Auch ich bin nach wie vor begeistert von Deiner tollen Planung und den perfekten Lösungen für unser Möhlzimmer. Menschen, die gerne für solche Leistungen zahlen, gibt es zuhauf, da bin ich mir sicher. Man muss sie nur finden. Darum mach weiter so, auf Deine unverwechselbare Art!
    Liebe Grüße. :)

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  42. Zitat "während Geschmack, kreative Ideen und handwerkliches Geschick nicht zwingend proportional mitwachsen"
    Nein, Geld und Geschmack müssen keine Eintracht bilden, das habe ich oft genug gesehen. Die von dir geschilderten Probleme kenne ich zu Genüge. Wer mag noch Handwerker ordentlich bezahlen für ordentliche Arbeit? Es wird auch immer nur über schlechte Handwerker gemeckert, dabei gibt es glücklicherweise noch so einige die mit Herzblut und Können bei der Sache sind.
    Schön, dass du arbeitsmäßig eine Nische für die gefunden hast.

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  43. Liebe Katja, dein wirklich ganz eigen-artiger Blog bietet Augen- und Gaumenschmäuse, Landschaftsbeschreibungen so lebendig, dass man auf der Stelle hinfahren möchte, klare Ansagen zum Geschehen um uns herum, unverwechselbaren Stil, Inspiration und (wie Ghislana schon schrieb) auch Reibungsfläche. Ich fühle mich immer wieder sehr angesprochen von der Klarheit und Schönheit deiner Bilder und der Lebendigkeit deiner Texte.
    Mit herzlicher Bewunderung und großem Respekt vor deiner Tatkraft,
    Brigitte

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  44. liebe katja, schön dass du da bist. ich gratuliere dir zum multijubiläum! 2 millionen klicks! wahnsinn, dass sind fast 2 millionen mehr als ich bisher gesammelt habe. ho ho.

    und zu weiter oben ... vom tannenbaum an den osterstrauß, das ist eine fesche sache. besonders das ei mit haken gefällt mir.

    liebe grüße . die tabea

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  45. Das sind ja beindruckende Klick-Zahlen! Aber völlig gerechtfertigt für deinen tollen Blog. Ich bin sehr gerne hier, finde es immer sehr beruhigend deine Beiträge zu lesen- dein Blog ist meine tägliche Ruhe-Oase. Ich warte ja auch nach wie vor auf einen Raumfee-Fotoband...

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  46. ich gratuliere Dir zu Deinem Blog, zu Deiner Entscheidung und Deiner Durchhaltekraft. und ich freue, freue, freue mich für Dich, dass Du wegen und trotz Deiner Überzeugungen leben kannst von Arbeit, die Du liebst.
    herzliche Grüße von Tina

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  47. Hall Raumfee,
    was für schöne Worte!!!
    Wertschätzung für Arbeit, daran fehlt es leider immer wieder an allen Ecken und Enden. Schön, dass du die Erfahrungen machen darfst, dass es auch anders geht!
    Liebe Grüße
    Nanne

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  48. Oh ja, die Rose von Jericho mag ich auch sehr! Hat mein Bruder damals aus Marokko mitgebracht!

    Ich bin durch Deine Osterbasteleien über Pinterest hier gelandet und dann kommt gleich so ein Text... Wow!
    Und weißt Du was? Es ist in jeder Branche so!
    Ich bin Konditorin/Patissiere, alle wollen das effektvollste, schönste und Aufseheneregendste Dessert/Torte haben. Aber die Arbeitszeit will niemand bezahlen und bei mir im Hotel wurden vorige Woche mit einem Schlag 14 Leute entlassen... Eine üble Abwärtspirale!
    Schön das Du für Dich wieder eine Nische gefunden hast!!!!!

    Bei Bloglovin bin ich nicht, aber ich komme bestimmt wieder!
    LG Bine

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Schön, dass Du hier bist. Ich freue mich über deine Worte!