Dienstag, 30. September 2014

Restekiste.

Ein sehr ereignisreicher Monat liegt hinter uns. Ein Urlaub im Allgäu... unbandig viel Regen... der Beginn eines neuen Lebensabschnittes für den Nachwuchs mit dem Übertritt an das Gymnasium mit all den damit einhergehenden Aufregungen, Vokabeln, Irrungen und Wirrungen... viel notwendige Organisation und Neunschaffungen... fürs Kind viel Neues lernen und selbständig werden im Schnelldurchlauf... für die Mama viel Altes neu lernen, viel unterstützen und begleiten und gleichzeitig wieder ein Stück mehr loslassen... der Auszug vieler liebgewonnener Kindersachen und der Einzug von deutlich zu viel Technik... ein Zehnjähriger, der mir mein Handy erklärt... alte und neue Kinderfreunde und (sehr laute) neue Flötentöne im Haus... zwei instrumental verstimmte Fellmädchen... der üppige Genuss des letzten Überflusses der Natur für dieses Jahr, viele schöne Kühe und ein herzliches Willkommen für den Herbst. Ein Monat im Umbruch und Ausnahmezustand geht zu Ende. Gar nicht so leicht, da das innere Gleichgewicht zu bewahren. Und was war sonst noch?












° Farbperfektioniertes Mimikri
° Lieblingssohnige Tanzbeine
° Knopfaugige Wachposten
° Holzwurmgestützte Traubenperücke
° Verfrühstückter Sofasonntag
° Bepelzter Tropfenfänger
° Rotbackige Flussbirnen
° Dreiklangiges Gerahmtes
° Salomonische Weisheiten
° Handbehauener Formschluss

Womöglich schafft es das eine oder andere Bild doch noch irgendwann in einen eigenen Post, aber momentan gibt es andere Prioritäten. Im kommenden Oktober wartet wieder, drängelt schon, das ganz normale Alltagsgeschäft, denn natürlich läuft auch das ganz normale Leben - so nebenher - ganz unbeirrt weiter. Rechnungen müssen bezahlt und dafür Geld verdient werden, die Wäscheberge wachsen wie Pilze aus dem Boden und wollen abgetragen werden, die Wohnung muss vor dem Untergang bewahrt und die Mägen gefüllt werden. Langsam - oder eher etwas schneller - sollte also alles zur Normalität werden oder dorthin zurückkehren, damit sich die Aufregung legt, der Atem ruhiger und der Alltag wieder rund wird...
Reste, Monatsrückblick, Fotokiste, Bilder vom September, Fachwerk, Präriehund, Lederhosen, Buch Salomo, Birnen, Kiwi, Trauben, Steinböcke, Frühstücksei

Kommentare:

  1. Hübsche Fotos - den gerahmten Dreiklang find ich besonders schön!

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    1. Dem schließe ich mich an, das mag ich auch am Liebsten :)

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  2. Was bei Dir Restekiste heißt, nenne ich Leben pur, liebe Katja!!
    So schön.. ich schau gleich nochmal durch..
    Herzichste Grüße Nicole

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  3. Deine Restekiste ist immer toll.
    Schöne Grüße
    Jutta

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  4. von hier aus betrachtet kommt deine restekiste aus einer anderen zeit. gefällt mir gut.
    ich hoffe, dass eure umbruch-zeiten bald wieder in ruhigeren bahnen verlaufen. die beschreibung deines "ganz normalen lebens" kommt mir bekannt vor. im moment ists hier besonders anstrengend, weil drei monate jegliche unterstützung (des sorgebrechtigten) fehlt. eine herausforderung an die ich mich noch gewöhnen muss ... liebe grüße!

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  5. Wann erscheint nochmal der "Raumfee-Fotoband"? Würde gerne sofort vorbestellen!

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  6. Ich bin verliebt in den Kollegen auf Bild 3 <3

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  7. Liebe Katja, wie immer so ein lebensnaher, echter Post mit wunderbaren Bildern. Von mir ein dickes Lob für Deinen Blog, der mich immer inspiriert und auch innehalten lässt.
    Liebe Grüße aus Karlsruhe, Anja

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  8. Ein Foto bringt mich zum Lächeln...du weißt, welches...;-) LG Lotta.

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  9. wie gut, dass es die restekiste gibt — was uns da sonst an schönheiten entgehen würde! liebe katja, auf geruhsamere zeiten. alles liebe!

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  10. das wort "reste" gefällt mir gar nicht angesichts dieser wunderbaren bilder und besonders auch angesichts der salomonischen weisheit!
    herzlichst, mano

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  11. Mir gefällt Deine Restekiste heute wieder ausgesprochen gut. So viel Vielfalt, allein das Steinböckchen im Ersten Bild. Hach!!!! Liebe Grüße.

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  12. Den September habe ich eigentlich als einen recht ruhigen Monat in Erinnerung - mir scheint, meine Erinnerung trügt da... für uns wird es bestimmt der Oktober. ; )

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  13. Je älter ich werde, umso mehr schätze ich, was andere wohl *Eintönigkeit* nennen würden. Im Alltag ist viel Frieden. Und Frieden tut mir gut. Wie sagen die Fränzis *pas de nouvelles - bonnes nouvelles*, was soviel sagt wie *Keine Neuigkeiten sind gute Neuigkeiten*. Und wer hätte das gedacht, dass ich mal dahin komme. Früher gab mir meine innere Unruhe oft das Gefühl, ständig irgendwo irgendetwas zu verpassen... sei ganz herzlich gegrüßt

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Schön, dass Du hier bist. Ich freue mich über deine Worte!