Montag, 14. Juli 2014

Ziviler Ungehorsam.

In unserer Stadt gab es vor einigen Jahren eine großangelegte Aktion zur Begrünung von Hauseingängen. Hausbesitzer oder auch Mieter konnten über das Quartiersmanagement einen Antrag bei der Stadt stellen und wenn dieser genehmigt wurde, dann setzte die Stadt einen Pflanzstein neben die Haustür und spannte Kletterseile. Mein Antrag wurde abgelehnt, weil unser Gehweg nicht der Normbreite für Fassadenbegrünungsverordnungsrichtliniengenehmigungsberechtigungen entspäche. Und weil wir keine Haustreppenstufen haben. Sind die nämlich im Bestand vorhanden, dann ist die Gehsteigbreite völlig schnuppe, dann darf man eine Begrünung anbringen, solange sie nicht weiter in den Gehweg hineinragt, als nämliche Treppenstufen. Ich habe damals resigniert, noch mehr Kübel in unseren Hofgarten gestellt und schiele seitdem wehmütig auf die angrenzenden Hauseingangstreppenstufenbesitzer... die mit Fassadenbegrünung. 
 


Wenn Stadtmenschen sich ganz arg einen Garten wünschen, der aber einfach nicht in Sicht ist, dann neigen sie dazu, nach Alternativlösungen zu suchen, nach einer Möglichkeit, ein bisschen Garten auch in der Innenstadt zu verwirklichen. Und sie neigen zum zivilen Ungehorsam am Einheitsstadtgrau. Sie stellen Blumenkästen auf ihre Fensterbretter und setzen eine städtisch genehmigte Kletterpflanze in den städtisch normierten Pflanzstein neben die Haustür. Und dann stellen sie noch einen Topf daneben, dann noch einen... und schauen mal was passiert. Gleich bei mir um die Ecke wohnt jemand, der den Fürther Gehwegbreitenfassadenbegrünungsverhinderungsordnungen den Stinkefinger zeigt - ganz im Rahmen derselben. Jeden Tag freue ich mich über diese Demonstation zivilen Ungehorsams und daran, dass noch andere Menschen daran arbeiten, unsere Stadt grüner zu machen und dabei so viel mehr Phantasie besitzen, als sich die Verfasser derartiger Verordnungen in ihren Amtsstuben jemals werden vorstellen können. Was brauchen wir dringender in der Innenstadt: 15cm mehr Gehwegplattengrau für noch ein paar mehr Hundehaufen, oder mehr Bäume und Pflanzen für mehr Leben und sauberere Luft? 
Danke, Frau Nachbarin!


Manchmal möchte man direkt Mitleid haben mit dieser armseligen Kleingeistigkeit in manchen Köpfen. Aber nur sehr selten.
Ziviler Ungehorsam, Fassadenbegrünung, Stadtgrün, Grün in der Stadt, Balkonbepflanzung, Fürth, Hausbegrünung, Topfpflanzen, Kübelpflanzen

Kommentare:

  1. wieder mal ein herrlicher raumfee-querdenker-beitrag!
    ich bin immer heilfroh, das wir hier im dorf nicht in einem der neubaugebiete wohnen, wo der rasen mit der nagelschere gekürzt wird und koniferenhecken eintönigkeit demonstrieren. da wird jede distel abgeflammt und jeder löwenzahn mit der giftspritze behandelt, eingesperrte steine ersetzen hecken und betoniertes betonpflaster läßt kein gänseblümchen mehr zu. ich sollte wirklich mal eine fotoserie über nichtsnutz-gärten auf dem lande machen...
    liebe grüße!

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    1. an der fotoserie könnte ich mich beteiligen..., aber mir krampft sich jedes mal der magen zusammen, wenn ich da zu genau hinschaue. dabei sind diese menschen doch selten bösartig, oder? Dass die pure Lebendigkeit solche Aggressionen, Kontroll- und Ordnungswahn hervorrufen kann, wundert mich auch immer wieder. Mit größtem Verständnis für aktiven zivilen Ungehorsam, auch wenn mein eigener am Rand der unbefestigten Straße leider von zeit zu zeit dem Gemeinde-Mähbalken zum Opfer fällt, aber das Grün wächst wieder ;-) Danke, liebe Katja für diesen schönen quergedachten Anblick - lieben Gruß Ghislana

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  2. Es gibt einfach ein wenig viel Normen, Richtlinien und Vorschriften in D - samt passenden Menschen dazu, die auf Einhaltung sämtlicher drängen.

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  3. Wie recht Du doch hast!
    Was gibt es schöneres als Grün im Großstadtgrau.
    Es ist manchmal wirklich wichtig gegen den Strom zu schwimmen.
    Liebe Grüße, Kerstin

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  4. ziviler ungehorsam – bitte immer gern, in grün so ganz ganz besonders gern. so sympathisch. und unheimlich hübsch siehts obendrein aus.

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  5. Ungehorsam ist doch toll, wenn so etwas Schönes dabei rauskommt.

    LG

    Sylvia

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  6. Das ist ja eine tolle Aktion, ich meine, dass sowas überhaupt geht bei euch. Auch wenn es für Dein Haus nicht genehmigt wurde. Der zivile Ungehorsam ist toll!
    Liebe Grüße.

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  7. Ich gestehe, ich war auch ungehorsam ;-) - habe vor 2 Monaten einfach so einen Blauregen ans Haus gepflanzt ... und der wächst ganz wunderbar! Trotzdem, so glaube ich, viele Hunde dranpinkeln. Eure Nachbarn machen das grandios - sehr sehr schön anzusehen!

    Grün-Grüße zu Dir,
    Steph

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  8. Deutsche Bürokratie. ... hier bei uns in Aachen sieht man immer mehr Guerilla gardening..... um die Alleenbäume herum, auf xbeliebigen freien Flächen. ... auch eine wunderschöne Art des zivilen Ungehorsams... viele Grüße!

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  9. Wenn schon Vorschriften, dann sollte man mal lieber die Massen an Nadelhölzern und dunkelgrünen Sichtschutz-"Mauern" verbieten, die viele Neubaugebiete aussehen lassen wie San Michele. In der Lagune von Venedig sieht das toll aus, aber ein Garten ist doch kein Friedhof...!!

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    1. :)
      Du sprichst mir aus der Seele- diese Friedhofshecken sind in Gärten einfach schauerlich.
      Ute

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  10. Naja, diese Gehweg-Breite-Verordnungen sind ja nicht aus reiner Reglementierungswut entstanden, sondern sollen garantieren, dass nicht ein Rollstuhlfahrer auf die Straße ausweichen muss, wenn ihm ein anderer entgegenkommt. Das gleiche gilt für Kinderwagen ... für Zwillingsmütter mit Doppelkinderwagen sind vollgestellte Gehwege sicher auch kein Spaß.
    Darum die Ausnahme für Treppenstufen: Da muss halt ohnehin schon ggfs. jemand auf die Straße ausweichen - oder zurück, bis wieder mehr Platz ist.

    Von daher - ich kann auf den Bildern keinen Ungehorsam erkennen, wenn doch alles erlaubt ist? Es geht dem Amt ja nicht darum, dass es Pflanzen so furchtbar findet und verhindern will.

    Wer mitten in der Stadt wohnen will, sich aber ganz arg nach einem Garten sehnt, für den wäre doch ein Schrebergarten was? Und Blumenkübel auf den Fensterbänken gehen ja ohnehin immer.

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  11. Ach ja diese Bürokratie in Deutschland.
    Mir sind im Herbst mal so gaaaanz aus Versehen meine im Sommer im alten Garten und im Schwedenurlaub gesammelten Blumensamen vom Balkon auf den Rasen gefallen. Leider war's im Frühjahr wohl zu trocken. Dafür hab ich mich umso mehr gefreut, dass sich nicht nur auf dem Rasen, sondern auch vor der Tür zwischen den Pflastersteinen Veilchen durchgekämpft haben.

    Überhaupt finde ich unser Kopfsteinpflaster immer besser, da kämpft sich immer mehr Grün durch die Ritzen, finden die Stockrosen auch jedes Jahr wieder ihr Plätzchen und die Stadt scheint niemanden zu bezahlen, der dort jätet oder gr spritzt. Und wenn dort im nächsten Jahr Mohn blüht hab ich wohl ein paar Samen verloren, als ich meine gesammeltenMohnkapseln nach Hause getragen habe ;-)

    Nen lieben Gruß von Antje

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  12. Ungehorsam für Grünes. Grundrichtig und wichtig Grün in der Stadt. - Wir haben "offiziell" eine Baumscheibe adoptiert, die grün, grün, grün ist.

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  13. Liebe Katja,

    tolle Bilder und danke für´s Teilen. Ganz ehrlich: sobald irgendwo ein bißchen Grün ist, schaut man doch direkt hin und findet den Eingang/ die Fassade/ das gesamte Haus, egal wie häßlich es sein mag, sofort schön und romantisch.

    Herzliche Grüße,
    Anne

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  14. Und wenn du das hier veröffentlichst, kommt gleich der Baukontrolleur und lässt alles wieder entfernen... Als Architektin kann ich ein Lied von unsinnigen Kämpfen mit diversen Ämtern singen, das ist manchmal wirklich haarsträubend!
    Liebe Grüße und auf viel frisches Grün,
    Dani

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  15. Es hätte mich auch absolut nicht gewundert, wenn das dein Haus gewesen wäre ;)!

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  16. JAWOHL! DAGEGEN! Ich finds toll, und ich wünsche demjenigen daß die Behörden einfach ein Auge zudrücken. Grün in der Stadt ist sehr wichtig, finde ich.

    LIebe Grüße,
    Sandra

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  17. Nr. 2... Was mich eigentlich am meisten erschüttert, wie viele Städter fehlendes Grün klaglos erdulden, weil es ihnen völlig egal (geworden?) ist, denn auch ohne zivilen Ungehorsam muss man auch in der Stadt nicht in Betonwüsten wohnen. Berlins Klimaschutzprogramm sieht z. B. mehr Fassaden-, Dach- und Hofbegrünung vor und vor allem Entsiegelung sinnlos versiegelter Riesenflächen (z. B. in Höfen), da wäre jede Menge Platz für Lebendigkeit..., aber ich erlebe an einem meiner eigenen Tätigkeitsorte, wenn die eigene Motivation (und ein Minimum an Einsatz) der Menschen fehlt, ist nichts zu wollen (und meinen zart grünenden zivilen Ungehorsam dort rupft oder vergiftet der Haus- und Hofarbeiter sehr erfolgreich immer wieder). Umsomehr lasse ich es bei mir wachsen, wie es will ;-) Lieben Gruß Ghislana

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    1. Ja, du hast natürlich Recht, was den fehlenden Willen angeht. So sehe ich hier so viele Balkone, die nicht ein Pflänzchen ziert und die nur als Sperrmüllabladeplatz (und für die monströse Satellitenschüssel) benutzt werden. Und oft genug sehe ich auch überfahrene Pflanzsteine mit umgetretenen Pflanzen und auch von Vandalen umgeworfenen Blumenkübel.
      Vor dem Haus meiner Eltern hat der Hausmeister das Ringelblumenbeet samt Digitalis, Rittersporn und Herbstastern umgepflügt - weil das angeblich nicht in die Anlage passt. Und hat Thujas eingepflanzt. :-(((
      Dafür wachsen bei mir gegenüber im vierten Stock Tomaten und Paprika auf dem Fensterbrett und ich freue mich bei jedem Schreibtischblick daran.

      Herzlich, Katja

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  18. Deutschland und deine Verordnungen...Ich glaube, ich stelle noch heute einen Blumentopf vor die Büro-Haustür, die hat Treppen! Danke für die schönen Bilder aus deiner Stadt.
    Grüße von Michaela

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  19. ach ja - deutschland und seine richtlinien. fluch und segen gleichzeitig, meine ich. manches ist wirklich sehr arg geregelt, anderes dagegen manchmal sogar zu wenig, denn nicht jeder, der freiheiten hat, kann damit umgehen. wie dem auch sei - ich finde ein begrünungsprogramm und auch die nicht ordnungsmäßige ausdehnung eines solchen, sehr gut. pflanzen halten sich einfach schlecht an grenzen, gell? ;)
    die bewachsenen hauseingänge, die du hier zeigst, finde ich sehr schön! ein toller kontrast zwischen dem lebendigen grün und dem alten stein. noch schöner übrigens, wenn es in ruhe gelassen wird und sich nicht irgendwelche halbstarken deppen an den töpfen vergreifen.
    herzliche grüße
    die frau s.

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  20. Ach...das ist ja ein ganz wunderbarer Anblick! Dafür müsste es eine Auszeichung von der Stadt geben! Jawohl! Ja, ja...die Deutschen und ihre Verordnungen...zum Glück sind es so viele, dass auch ein Beamter da mal den Überblick verlieren kann...hoffe ich zumindest...für dieses wunderbare nichtgenehmigte Grün in deiner Stadt...LG Lotta.

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  21. Liebe Katja, als Kind habe ich mit einem Freund aus der Nachbarschaft Birkensprösslinge aus dem Rinnstein geborgen und eingepflanzt. Ohne Grün kann ich nicht sein. Wenn im Frühjahr Tulpen oder Osterglocken verblüht sind, grabe ich die Zwiebeln immer bei uns am Straßenrand ein. Dort wird es von Jahr zu Jahr schöner. Danke für den schönen Post! Uta

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  22. Liebe Katja, schon als Kind habe ich mit einem Nachbarjungen Birkensprösslinge aus dem Rinnstein gerettet und in unserem Garten eingepflanzt. Ich kann ohne Grün nicht sein. Blumenzwiebeln, die bei uns keinen Platz mehr haben, setze ich an den Straßenrand. So wird es von Jahr zu Jahr schöner. Danke für diesen Post! Uta

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  23. Liebe Katja, es ist ja in Deutschland viel mehr grün in den Städten, hier in Frankreich wird viel mehr gegen grün in den Städten aus "tradition" gekämpft - ausser die Platanen und die strengen parks wo alles genau geschnitten wird was man schön findet... Jetzt aber wird langsam der trend modern nicht das "unkraut" zu bekämpfen und auch den Blumenanlagen gibt man einen wilden Eindruck . in manchen Städten (strassburg zB) können die Einwohner um den Baümen am Bürgersteig frei bepflanzen aber die Meinung gilt allgemein : es sieht schmutzig aus ! es ist "sauber" wenn nichts wächst. ich selber liebe die natur in den Städten finde alle Initiative der Bewohner genial ! und deine Bilder sind ja sehr schöne Beispiele wie man das Grün in der Stadt bringen kann und ich meine langsam wird sich so manches durch Bürgerinitiative geändern.

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  24. Schön sieht doch so eine begrünte Fassade aus. Ich würde mir ja auch noch gerne eine Rose zwischen die Steinplatten vor dem Haus einpflanzen - illegal natürlich - aber der Hausherr hat was dagegen, denn unser Haus ist dort nicht unterkellert und das könnte Probleme mit dem historischen Gemäuer geben. Er könnte recht haben. Ich hab auch Töpfe und Fässer vorm Haus, muss aber dazwischen das Unkraut vernichten sonst werde ich vor lauter Hundesch... nicht mehr froh . Hat halt alles seine Vor- und Nachteile.
    LG Papierfrau

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  25. wunderbar!
    herzliche Grüsse von einer Städterin und eine schöne Woche, liebe Katja.

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  26. Was so ein bißchen Grün in der Stadt doch ausmacht. Jede noch so triste Hausfassade wirkt einfach freundlicher. Statt dass man froh ist, dass sich die Leute freiwillig die Arbeit antun, um ihre Wohngegend zu verschönern. Hier in Wien ist es aber so ähnlich mit der Bürokratie ...
    LG Mary

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  27. Davon brauchen wir dringend noch mehr!
    Liebe Grüße,
    Markus

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  28. In unserer Gegend gibt es etliche Wohnblöcke, wo die Menschen weder einen Balkon, noch ein Gärtchen haben. Was ich immer wieder beobachte sind ältere Damen, die mit Arbeitsgeräten sich an kleineren, öffentlichen Grünflächen zu schaffen machen. Keine Ahnung ob mit oder ohne Genehmigung. Mich stört's nicht - ich kann mich darüber freuen.

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  29. Das sieht aber sehr schön aus bei dir um die Ecke! :-) So freundlich und frisch! Gut, dass du deinen Innenhof-Topfgarten hast. Wenigstens etwas grün im Großstadtjungel...

    Liebe Grüße
    Christina

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  30. grüner ungehorsam, hat was. auch mir sind die pflanzenüberwucherten häuser, fenster, balkone, fassaden die liebsten, wenn ich durch wien fahre oder gehe. noch nie hat mich auch nur ein pflanzkübel irgendwo gestört. wundern tu ich mich immer über nicht bepflanzte balkone und höfe.
    hab dank für die schönen grün in der stadt bilder!
    herzlichen gruß
    dania

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  31. Wunderschön!! Ich liebe Pflanzen und über Begrünung in der Stadt freue ich mich immer ganz besonders!
    Schöne Grüße
    Jutta

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  32. Dieser Beitrag trifft mich direkt ins Herz! Lebendiges Grün im Alltagsgrau, was für eine Augenweide, ich würde stehenbleiben und geniessen! Kleingeistig finde ich es übrigens nicht, eine Stadt die sowas über als Antrag annimmt, finde ich grossartig, da sollten sich die Schweizer Städte mal eine dicke Scheibe abschneiden. In deinem Fall ist es natürlich blöd, wieviel schöner wäre dein begrünter Eingang wenn du die Erlaubnis dazu hättest.
    Bleibt nur der Hof!
    Lg Carmen

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  33. Wenn ich in der Baubehörde wäre, würde sich in Sachen Grün bei den Bauverordnungen einiges ändern, zb in Neubaugebieten eine Zwangspflanzung von einheimischen Gehölzen und Bäumen. Es wird immer schrecklicher....
    Lg Carmen

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Schön, dass Du hier bist. Ich freue mich über deine Worte!