Sonntag, 20. Juli 2014

Bis auf den Grund der Seele.

Wenn man Menschen tief in die Augen sieht, kann man bis auf den Grund ihrer Seele blicken. Das behauptet ein altes Sprichwort. Stimmt es? Tot und leer, melancholisch, klar, traurig, leuchtend, verschwommen, kalt, blitzend, warm, strahlend, glitzernd, tiefgründig oder nicht... was seht ihr in den Augen anderer Menschen? Meine Angewohnheit, Menschen direkt in die Augen zu sehen hat schon bei manchem Nervosität ausgelöst. Nicht jeder möchte wohl, dass man ihm bis auf den Grund der Seele blicken kann und weicht Blicken lieber aus, schlägt die Augen nieder, lässt sie unruhig umherwandern. Wenn man langsam immer mehr lernt, auf sein Bauchgefühl zu hören, dann fällt auf, wer einem direkten Blick standhalten kann und wer ihm ausweicht. Ich glaube, dass sich daraus sehr viele Rückschlüsse auf Menschen und ihre Authentizität ziehen lassen.
Darüber dachte ich nach, als ich am Ufer des Alatsees saß und in die kristallklaren Tiefen des Bergsees schaute. Nichts hat er zu verbergen, er ist tiefgründig und rein, leuchtet in den unglaublichsten Blau-Grüntönen von Aquamarin bis Smaragd und glitzert in der letzten Abendsonne wie flüssiges Gold. Der See lässt in die Tiefen seiner Seele blicken und hat die unglaubliche Fähigkeit, allein dadurch Endorphine freizusetzen. Der See macht glücklich.


" In Träumen, Spiegeln und im Wasser trifft man den Himmel und die Erde."
(Chinesisches Sprichwort)



"Ein Auge blickt aus tiefer Senke,
Novalis' Blume gleich im Blau..." *

Alatsee - von der Salober Alm aus gesehen

Den Alatsee bei Füssen umrundet man auf einem gut befestigten Weg ohne nenneswerte Steigungen in einer guten halben Stunde. Nahe des Parkplatzes befindet sich ein Gasthaus mit Hotel, Biergarten, Badestelle mit Bänken und Kneippbecken. An der gegenüberliegenden Seite des Sees befindet sich nochmal eine sehr schöne Liegewiese mit Bänken direkt an der Kuhweide, aber es gibt auch ansonsten immer wieder die Möglichkeit zu baden. Die Wassertemperatur ist erstaunlicherweise sehr angenehm für einen Bergsee und es gibt viele, viele Fische zum Beobachten - Taucherbrille und Schnorchel unbedingt mitnehmen



* aus dem Gedicht "Geheimnisvoller Bergsee" von Ingo Baumgartner  
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Kommentare:

  1. ich glaube, wenn man sich die Zeit nimmt und versucht unaufdringlich in die Augen der anderen zu sehen, dann sieht man sicher ob dieser Mensch aus dem Innersten raus strahlt oder ob es aufgesetzt ist. Deine Gedanken regen zum Nachdenken an. Warum weichen andere unseren Blicken aus? .....
    Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich dir - Stine

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  2. Mein Mann war ein schlechter Augengucker obwohl er nichts zu verbergen hatte. Ganz im Gegenteil. Unsicherheit war es, was ihn in Gesprächen oft veranlasste, dem Blicke des Gegenübers auszuweichen. Mittlerweile ruht er ganz in sich selber, vertraut sich und weicht kaum noch Blicken aus. Er war und ist authentisch. Zu 100 Prozent. Es muss also nicht immer etwas Schlechtes dahinter stecken, wenn der Augenkontakt gemieden oder unterbrochen wird :-). Deine Seenbilder --- gestern bei der Hitze wäre ich in den Bildschirm gesprungen.

    Es grüßt Dich allerliebst,
    Steph

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    1. Ich schrieb nicht, dass etwas Schlechtes dahintersteckt, wenn jemand dem direkten Blick ausweicht - sondern dass er sich dann womöglich nicht so gern in seine Seele blicken und somit "durchschauen" lassen möchte... warum auch immer. Das Einschätzen fällt dann sehr viel schwerer. Mir fällt es schwerer.

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  3. Oh, liebe Katja...das ist ein spannendes Thema...Ich bin mir aber ganz und gar nicht sicher, ob es etwas mit Authentizität zu tun hat, wenn man sich nicht gleich tief in die Augen...in die Seele schauen lässt...Wer lässt sich gleich tief in die Seele schauen...Du? Hast du schon mal versucht, einem Hund tief in die Augen zu schauen? Er wird seinen Blick abwenden...tut er das nicht, dann hörst du mit Sicherheit noch ein aggressives Knurren...und dann solltest du die Beine in die Hand nehmen...;-) Schöne Bilder! LG Lotta.

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    1. Naja - ich schrieb von "geradeaus in die Augen sehen", nicht vom Anstarren... und Menschen sind keine Hunde. Unsere Katzen kommen postwendend mit "Brrrrrrr" angelaufen, wenn man sie direkt ansieht. ;-)
      Wenn jemand den Blick abwendet, kann man schlicht nicht überprüfen ob er authentisch ist. Ich kann es zumindest nicht.
      Und die Antwort ist: Ja.
      Macht sicherlich deutlich angreifbarer und verletzbarer, aber da ich die Klarheit auch an anderen schätze und das Lesen zwischen den Zeilen, das Interpretieren und und die Diskrepanz zwischen Worten, Gedanken und Taten nicht, ziehe ich es vor, meine Augen (und die Seele) nicht zu verbergen.

      Herzlich, Katja
      P.S.: Hunde lieben mich übrigens meistens - nicht immer zu meiner Begeisterung ;-)

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    2. Nein, liebe Katja, Menschen sind keine Hunde, Hunde keine Menschen...Hunde sind wesentlich aufrichtiger...;-) . Ich bin mittlerweile schon so vielen Menschen in meinem Leben begegnet und glaube nicht mehr, dass alle authentisch sind, bloss weil sie mir direkt in die Augen sehen können... Das mag ganz sicherlich bei dir stimmen ( leider hatte ich noch nicht das Vergnügen, in deine Augen zu blicken...), aber verallgemeinern lässt sich das leider nicht...LG Lotta.
      P. S. Mein Hund würde dich begeistern...ich kenne niemanden, den er nicht für sich gewonnen hätte...auch den größten Angsthasen hat er schon um den Finger gewickelt...;-)

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    3. Irgendwie kann ich mich heute schwer verständlich machen. ;-)
      Nein, nicht jeder, der dich direkt anblickt, ist damit automatisch authentisch (sondern womöglich nur sehr von sich überzeugt) - aber ich traue mir dann zu zu erkennen, ob er es ist. Also ob die Worte zu den Gedanken und Handlungen passen. Wenn ich mir denn gestatte auf das zu hören was ich sehe. :-)
      Ich finde Hunde übrigens eigentlich prima, lustig, schön und gute Kumpels - ich hab nur leider ein Problem... mit dem Geruch. ;-)
      LG, Katja

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    4. Okay, jetzt habe ich es verstanden...vielleicht lese ich auch bloss zu rasch und eben nicht zwischen den Zeilen...;-) Ja, das würde ich mir auch zutrauen...dass ich dann merke, wer wirklich authentisch ist...zumindest liege ich meist damit richtig...;-) Ich muss zugeben, als unser Hund die erste Nacht im Haus geschlafen hat, fand ich den Geruch auch gewöhnungsbedürftig...;-) LG Lotta.

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  4. HAAAALÖLEEE
    UIII do is was dran mit dem standhalten
    i tua des gern intensiv in de AUGAL schaun,,,
    und hab ma scho so manches mal meine GEDANKEN
    drüber gmacht,,,,,der SEE IS WUNDERSCHEEEEEEN
    i lieb ja solche ruhigen ORTE;;
    DA KANN MAN de SEELE baumeln lassen,,
    hobs no fein
    bussale bis bald de BIRGIT

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  5. Liebe Katja. Augen verraten viel, da hast du recht. Vorallem bei Kindern finde ich. Hast du meinen Beitrag "mutige Seelen" gelesen? Näme mich wunder was du darüber denkst. ;-)
    Die Bilder des Sees sind einfach wunderschön! Da möchte ich jetzt am liebsten sofort hin und meine Seele baumeln lassen. Bergseen haben einfach etwas magisches. Wir haben ja zum Glück ein paar davon.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüsse Paula

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  6. Ob man durch die Augen in die Seele eines Anderen blicken kann, kann man sich streiten, über Deine Bilder vom Alatsee nicht.
    Es sind wieder herrliche Bilder zum träumen. Solche klare Bergseen vermisse ich hier im Norden manchmal. Besonders jetzt, bei diesen hohen Temperaturen. Badezeug an, Handtuch und eine Flasche Wasser eingepackt, ab auf's Rad und eine runde in dem erfrischenden Nass drehen.
    Einen schönen Sonntag und liebe Grüße, Kerstin

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  7. So viele wunderbare See(len)Blicke... Ja, See macht glücklich, da kann ich dir vollkommen zustimmen. Und ich bin so froh, dass ich jederzeit einen Blick auf unseren See werfen darf.
    Bezüglich Seelenblicke:
    Einem Hund z.B. solltest du nur tief in die Augen blicken, wenn du sein Vertrauen gewonnen hast, sonst gilt es in ihrer Sprache als aggressive Annäherung. Manchmal habe ich das Gefühl, dass es bei vielen Menschen auch so ist. Also lieber vorher etwas Vertrauen schaffen, bevor man in die seelischen Tiefen blicken darf.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Ich glaube, da gibt es einen ganz wichtigen Unterschied zwischen bei einem Gespräch "direkt anblicken" und jemanden "Anstarren", ihm in die Augen starren... das mag wohl niemand, ob Mensch oder Tier, weil es tatsächlich aggressiv ist. Eine Frage der Dauer und des Blicks, denke ich.

      Herzlich, Katja

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  8. Ich glaube schon, dass man in den Augen eines Menschen viel über ihn lesen kann. Aber ob das was mit "standhalten" können zu tun hat, weiß ich nicht. Das sagt mehr über Selbstvertrauen aus. Aber dein Vergleich mit dem See istbtrotzdem gut, ich "vertraue" nämlich nur Seen, bei denen ich den Grund sehen kann ;)!

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  9. Hallo meine Liebe, atemberaubend schön Deine Bilder. Wunderbarer treffender Text! Ich freue mich immer wenn ich Info bekomme, das Du Neuen Post geschrieben hast. Danke:) ich fahre im Herbst nach Füssen. Wollte eigentlich erst nächstes Jahr, aber Dein Post über den Tegelberg und jetzt den wunderschönen See dort, da muss ich dieses Jahr noch hin! Danke. LG und eine schöne Zeit Dein Fan Susanne

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  10. meine farben im wasser! für kinder ja perfekt, der seichte einstieg ins wasser. fein. da würde ich mir nun gern die füße kühlen ...

    liebe grüße zum sonntag
    von der tabea

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  11. Ein Blick sagt mir mehr als tausend Worte. Wieso ich sonnenbebrille Augen nicht ausstehen kann. Wer gerade schaut, der muß sich weder größer noch kleiner machen, sondern steht im Licht und damit in der Wahrheit. Für mich hast du deine Augengedanken zu den Seebilder wunderbar passend kombiniert. Klarheit macht (mich) glücklich. Wer stochert - und badet - schon gerne im Trüben :)

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  12. Hallo Katja,
    ich gehöre auch zu denen, die im Grunde ihres Herzens glauben, dass man den Menschen durch die Augen in die Seele schauen kann. Aber ich musste auch schon lernen, dass das, was ich sah, dann doch nur eine Momentaufnahme war und so ganz und gar nicht das Ganze spiegelte.
    Deine Fotos sind wie immer wunderschön.
    Einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche.
    Katala

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  13. mmh, mein Kommentar ist anscheinend verschluckt :-(

    LG
    Annette

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  14. Gut, dann schreibe ich ihn eben nochmals:
    Liebe Katja, danke für die schönen Bilder von meinem Lieblingssee in Füssen. Der Alatsee birgt allerdings Geheimnisse, deshalb ist z.B. auch das Tauchen in ihm verboten. Auf ca. 14m Tiefe hat er eine spezielle purpurrote Schwefelbakterienschicht und darunter ist das Wasser völlig sauerstoffarm.
    Aus diesem Grund ranken sich auch viele Geschichten um den See und in einer unrühmlichen Zeit unserer Geschichte wurde er für Experimente benutzt. Deshalb vermuteten auch viele darin einen Schatz.

    LG
    Annette

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    1. Ja, das habe ich inzwischen auch nachgelesen. Somit hat auch dieser See etwas Unergrünliches, das er nicht auf den ersten - direkten - Blick offenbart. Ein Rest Geheimnis bleibt also doch immer, ganz tief drinnen - und das ist sicherlich auch ganz gut so.
      Schnorcheln lässt sich darin aber trotzdem prima.. solange man nicht zu tief geht und versucht ihm Geheimnisse zu entlocken, die er bewahren will. :-)

      LG, Katja

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  15. Wunderschön, mehr bleibt mir nicht zu sagen!
    liebe Grüße, Dani

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  16. Herrliche Fotos - in meinen Lieblingsfarben. Ich mag die Kombination von grün und blau sehr! LG Martina

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  17. Hallo Katja,
    ich finde, dass die Augen ein Spiegel der Seele sind.
    Dabei schaue ich weniger darauf, ob sich mein Gegenüber in die Augen schauen lässt und wie lange er das kann oder möchte.
    Für mich ist es wichtig, wie lebendig diese Augen sind, ob sie offen sind, strahlend oder stumpf, müde oder gar hochmütig.
    Je nachdem wie man schaut empfindet das Gegenüber uns als herzlich, unterwürfig oder dominant - eine beschränkte Aufzählung.
    So erlebe ich es zumindest. Und da mir ein ehrlicher Blick sehr wichtig ist, nehme ich bei Gesprächen immer die Sonnenbrille ab.

    Den Alatsee habe ich schon zu verschiedenen Jahreszeiten besucht, immer war es eine besondere Stimmung dort, im Sommer war dort lustiges Badevolk und es war lebhaftes Treiben, im Winter ist es ganz ruhig dort und bei Schnee hat es eine fast mystische Stille.
    Deine Bilder und Deine Gedanken gefallen mir sehr.
    Liebe Grüße
    Alice

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  18. Ich kann nicht in den Augen lesen.. das habe schon oft gedacht wenn ich die schönen Sätze in den Büchern lese. Ich lese im 'Drum Rum ' der Augen, denn ich finde da sieht man immer eine Reaktion auch wenn sie nicht so deutlich wie lachen oder weinen ist.
    In den schönen See möchte ich jetzt zu gerne reinspringen, ach wär das schön :-)
    LG
    Christine

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  19. Was für wunderschöne Bilder!
    Zum Thema "in die Augen sehen": Normal ist das kein Problem und ich schaue mein Gegenüber auch immer in die Augen. Zumindest im Gespräch. Wenn mein gegenüber aber nicht mit mir redet, sondern mich nur "anstarrt", empfinde ich das eher unangenehm und "halte dem nicht stand", sondern senke den Blick....
    Aber ich hab schon weiter oben gelesen, das du das nicht gemeint hast...

    LG
    Jessi

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  20. auf so einen see hoffte ich letztes jahr, als wir unseren urlaub in bayern verbrachten. leider war der schliersee nicht ganz so beeindruckend - und das wetter hundsmiserabel. :) ich werde mir diesen see hier mal auf die liste setzen.
    ich finde es sehr angenehm, wenn einem menschen in die augen gucken. zeigt es mir doch, dass sie ganz bei mir sind, wenn man sich begrüßt oder miteinander redet. meistens wird doch der blick dann sowieso von etwas abgelenkt, d.h. man starrt sich ja nicht die ganze zeit an. beruflich habe ich aber auch gelernt, dass der erste blick häufig schon gleich eine kleines machtspiel ist. wer weicht zuerst aus, wer hält den blick und damit die oberhand? das hat dann allerdings wenig mit dem blick in die seele zu tun. ;)
    herzliche grüße
    die frau s.

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  21. Ich bin auch eine Indieaugenschauerein und mag es auch, wenn mein Gegenüber mich beim Miteinanderreden anschaut. Allerdings mag ich es gar nicht, wenn der Gegenüber den Bogen überspannt und ins Starren verfällt. Diese Primaten-Drohgebärde geht gar nicht. Da schaue ich dann weg, manchmal aber auch erst recht zurück, bis der Andere die Augen senkt oder wegschaut. Blöder Kindergartenkram, ich weiß! ;)
    Der See ist aber in seiner Farbe und Schönheit ein sehr beruhigendes Fleckchen Erde. Schön, dass er Dich so glücklich macht!
    Liebe Grüße. ;)

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  22. sonnenbebrillte und capverhüllte augen sind mir nicht sympathisch. daran merke ich immer wieder wie wichtig der augenkontakt ist.
    auf deinen see schaue ich sehr gerne, er ist ungemein beruhigend. mir geht es immer so, wenn ich am meer bin und die wellen auf den strand rollen. manchmal zart und leise, manchmal kräftig und murrend, oft auch laut und wild. hier bin ich immer entspannt, mag aber auch die abwechslung und bin immer etwas enttäuscht, wenn das meer sich langweilig wie ein kiessee verhält. leider kenne ich (noch) nicht viele bergseen, aber deine bilder lassen jedesmal den wunsch aufkommen, auch mal dorthin zu fahren.
    herzlichst, mano

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  23. Das scheint ein idyllisches Flecken zu sein, genau richtig um über tiefgründiges nachzudenken.
    Grüess Pascvale

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  24. bei vielen ist es sicherlich unsicherheit, das wegblicken. ich schaue auch gern in augen, suche im gespräch den blickkontakt, aber auch im schweigen - so viel mehr sagen die augen oft als der mund.
    mit dem wirbelwind geh ich oft bewusst "grüß gott"-sagen durch den ort - das göttliche in jedem menschen sieht man nämlich nur, wenn man dem menschen dabei in die augen schaut - die leute sind immer ganz überrascht, aber erfreut.
    dein bergsee ist so wundervoll! gar nicht glauben kann ich angenehme wassertemperaturen ;)
    herzliche grüße
    dania

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  25. War es dort, bis auf die Kühe, so einsam, wie es aussieht? Wie ich das aufwallende Grün ringsum liebe! Es sieht gar nicht gezähmt aus und nicht erschlossen, als wärt ihr beim Wandern durch eine verwunschene Welt darauf gestoßen. Gut, dass euch kein wildes Wesen aus wilden Wäldern aufgefressen hat! ;)

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Schön, dass Du hier bist. Ich freue mich über deine Worte!