Sonntag, 19. Januar 2014

Siebenjahresgrün.

Es juckt mich in den Fingern. Sieben Jahre ist die Wand in unserem Wohnzimmer nun schon grün und ich finde, das ist lange genug. Ihr wisst ja, dass ich schon lange nach einem neuen Zuhause suche und insofern macht das Streichen jetzt natürlich auch keinen Sinn, aber... trotzdem. Es kribbelt. Während ich also die letzten Monaten fleissig ausgemistet habe, um mich langsam auf den Abschied von dieser Wohnung vorzubereiten, gefiel sie mir mit jedem entfernten überflüssigen Dekogegenstand, mit jeder verräumten Kiste immer besser. Erstaunlich, wie sehr Unordnung und zu viele Dinge die Lebensqualität beeinträchtigen können. Und während ich für einen Rundumblick verschiedene Gegenstände immer wieder aus dem Blickwinkel räumte, wurde mir noch etwas anderes klar: man sollte sich unbedingt von all jenen Dingen trennen, die das persönliche ästhetische Empfinden stören... was man daran erkennt, dass man sie wegräumt, bevor man auf den Auslöser drückt. Wenn ich also soweit bin, dass ich für ein Foto nichts mehr wegräumen muss, dann habe ich mein Hab und Gut auf die Dinge beschränkt, die ich auch wirklich mag, behalten möchte und die dann, wenn es soweit ist, auch mit umziehen dürfen.








Erst auf den Fotos fiel mir dann auf, dass dieses Bild schon seit Jahren neben dem Schrank steht. Jetzt nicht mehr. Ein großer Karton voller Dinge ist nach diesen Fotos ausgezogen. Gut fühlt sich das an. Sehr gut.

Die Anfänge des Grüns... sind schon so lange her. Etwas mehr als sieben Jahre. 
Der Mensch lebt in siebenjährigen Entwicklungszyklen und schon immer hatte die Zahl 7 eine ganz besondere Bedeutung. Sieben Tage hat die Woche, an sieben Tagen soll Gott die Welt erschaffen haben, es gibt sieben Todsünden und alle sieben Jahre erneuert unser Körper jede seiner Zellen. Unser physischer Leib entsteht also alle sieben Jahre neu und auch seelische Entwicklungssprünge sollen sich in etwa diesem Rhythmus vollziehen. Zumindest bei mir trifft das ziemlich genau zu. Mit sieben Jahren setzte meine bewusste Erinnerung ein, mit vierzehn Jahren blieb ich sitzen. Mit Einundzwanzig begann ich eine Berufsausbildung und mit Achtundzwanzig hatte ich mein Studium gerade beendet, zog um und machte mich selbständig. Mit Fünfunddreißig wurde ich schwanger und mit Zweiundvierzig brachte mich eine Diagnose dazu, mein Leben grundlegend zu überdenken Wo werde ich wohl mit Neunundvierzig sein? Hoffentlich räumlich angekommen in meinem wirklichen Zuhause, noch mehr bei mir selbst und immer noch neugierig darauf, Neues zu erfahren, zu erleben, zu lernen und zu tun. Ich freue mich darauf.

Es grünt... im Herbst  2006
Nach einem halben Jahr der Suche muss ich feststellen: leider ist es nicht so einfach, ein neues Zuhause für meine Kleinfamilie zu finden, das unseren Anforderungen nach einem Leben mit der Natur in Stadtnähe entspricht - und auch leistbar ist. Falls ihr da etwas kennt, das raumfeewachgeküsst werden möchte... schreibt mir bitte. Vorstellen kann ich mir vieles.

Habt einen schönen Sonntag! 

Schrank mit Sitzbank: Erbstück von meiner Oma
Schranktüren, Schiffchen-Mobilé, Tassenkerze und Kissen: D.I.Y.
Sessel: Second Hand

Lehrtafel: Geschenk von Birgit
Truhe und Stuhl : Sperrmüll
Globen, Vasen, Holzdose: Gebrauchtwarenhof
Regal, Papierleuchte: Schwede
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Kommentare:

  1. Irre interessant, dass das bei Dir mit den 7Jahreszyklen so hinkommt.
    Süß das Photo mit Deinem malernden Söhnchen.
    herzliche Grüße
    Judika

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  2. Dein "fürs-Foto-wegräumen"-Kriterium ist so simpel wie genial! Es ist geradezu logisch. Das werde ich auch anwenden.
    Ich bin gespannt, was nach dem Grün kommt...
    LG,
    Kathrin

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  3. Liebe Katja, wie immer ist auch dieser Post sehr interessant, motivierend und irgendwie auch spirituell.

    Jetzt werde ich in wenigen Minuten aufstehen und einen meiner Schränke aufräumen. Hatte ich bereits vor, bin nun aber so richtig motiviert.

    Ich wünsche dir einen wundervollen Sonntag und hoffe, dass du bald das richtige Zuhause findest. Ich habe es mir auch drei Jahre lang innig gewünscht, mir unzählige Hauser angesehen, bis ich es endlich fand. Und kaum hatte ich es betreten, wusste ich, das ist es. Es würde dir auch gefallen. Deshalb wünsche ich dir von Herzen, dass ihr euch bald findet.
    Cinzia

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  4. Guten Morgen Katja,

    Schöne Zeilen hast du wieder geschrieben. Ich hoffe, dass ihr bald ein schönes neues Zuhause findet, im Grünen und in Stadtnähe.

    Am Ausmisten bin ich momentan auch wieder. Irgendwie hat es ein bißchen mit "Therapie" zu tun. Es ist so befreiend die Dinge endlich wegzuräumen oder zu entsorgen, die nur rummstehen und mich ein wenig auch einengen. Die Dinge vorallem, die mich an schlechte Erfahrungen erinnern.

    Ich wünsche euch einen schönen gemütlichen Sonntag.

    Liebe Grüsse
    Nicole

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  5. Ich mag das grün, würde damit sofort eine Wand streichen. Aber ich kenne auch die Sehnsucht nach kleinen und großen Veränderungen im Wohnraum. Ich würde an deiner Stelle vermutlich noch etwas auf einen Umzug hoffen. Nicht dass die frisch gestrichene Wand dann gleich geweißt werden muss.
    Liebe Grüße Stefanie

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  6. Was für ein schöner Post, liebe Katja! Er spricht mir aus dem Herzen. Was entspricht mir? Was ist Ausdruck dessen, was ich bin? Alles, was ich wegräume, bevor ich auf den Auslöser drücke, ist eine geniale Vorgehensweise. Auch ich werde jetzt etwas räumen, eine Art Dinge-Fasten. Einen schönen Sonntag, Uta

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  7. Dann scheine ich meinen ganzen Kram zu benötigen ;-) - er bleibt immer im Bild. In Deinem neuen Zuhause wird es bestimmt auch wieder eine grüne Wand geben, eine in Gletscherseegrün. Noch immer drücke ich Dir die Daumen, bald ein neues Zuhause für Euch gefunden zu haben. In einer kleinen Stadt wie Rheine ist das noch relativ leicht ... aber wenn ich sehe welche Probleme Kollegen aus Münster haben ... Puh. Einfach alles unbezahlbar. Oder schrottig.

    In Gedanken mitsuchend,
    Steph

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  8. Interessanterweise haben Katzen ja immer eine dekorative Wirkung, egal, wo sie sich gerade im Bild aufhalten...;-) Was du aussprichst, macht man wohl schon ganz unbewusst...fürs Foto wegräumen....schöne Idee, es dann auch bewusst so zu lassen...Für mich trifft die 7er Regel nicht zu...mein Leben scheint da ganz offensichtlich keinem Schema zu folgen...;-) LG Lotta.

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    1. Das mit der Katzenwirkung empfinde ich auch so. Und bei Katzen ist ja 'Wegräumen' schon mal gar nicht zu empfehlen. Sobald sie herausfinden, daß sie irgendwo NICHT sein sollen, wird das Interesse besonders groß.

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  9. Das ist ein interessanter Ansatz mit dem Wegräumen vor dem Foto...
    ich liebe Ausmisten nun schon seit Jahren, es ist ein unglaublich befreiender und in jeder Hinsicht klärender Prozess. Und wenn man mit schweren Säcken zur Deponie oder zu einer sonstigen Abgabestelle wankt und aufrecht und leicht zurückkehrt, spürt man das Ganze sogar ganz direkt am eigenen Körper.
    Es verblüfft mich nur, mit welcher Findigkeit Dinge wieder zurückkriechen oder besser gesagt, neue Dinge ihren Platz einzunehmen trachten - da muss sich wohl bei mir in Richtung Bedürfnislosigkeit noch einiges tun. Aber ich arbeite stetig daran, dass mich nichts mehr umgibt, was ich nicht wirklich von Herzen mag und brauche.
    Für dein neues Domizil wünsche ich dir viel Glück, ganz viel Glück! Vielleicht ist ja der Umstand, dass die Farbe nun 7 Jahre alt ist, ein Zeichen dafür, dass das Finden unmittelbar bevorsteht und nicht dafür, dass du neu streichen sollst???

    Ursula

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  10. Ja, mit dem Siebenjahresrhythmus hast du ganz recht! Das empfinde ich auch oft so.
    Früher gaben uns Umzüge (im Vierjahresrhythmus...) die Gelegenheit, uns mit den angehäuften Kleinigkeiten auseinanderzusetzen und Trennungen zu vollziehen. Solche Aktionen muss ich z.Z. einfach wegen eingegangener Sesshaftigkeit simulieren.
    Ich drücke Dir die Daumen, dein neues Zuhause endlich zu finden!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  11. Es ist so wahr, dass äußeres Aufräumen auch das Innere beeinflusst... ich habs stark gemerkt, als ich aus der Schweiz hergezogen bin, und da ich gerade nicht so klar sehe, wie ich es gerne würde, fange ich ständig und überall an aufzuräumen und auszumisten... im Grunde sehr sehr seltsam... ;)

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  12. Also mir gefällt es bei euch sehr und die Farbe finde ich auch ganz toll!
    Doch ich kann deine Lust auf eine Veränderung verstehen;)
    LG, Emma

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  13. Ich bin auch in einer Phase, in der ich vieles nicht nur wegräumen, sondern gleich wegwerfen will. Ich behalte nur Dinge, die mir am Herzen liegen.
    Deine Truhe gefällt mir besonders gut!
    lg

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  14. vielleicht ists mit dem streichen wie mit dem regenschirm - hat man einen dabei regnets nicht... streicht man endlich nach 7 jahren, findet sich ein neues zu hause;) ich wünsch es dir von herzen, weil ich weiß, dass solch ausufernde abschiede zermürbend sein können. in karlsruhe könnt ich für dich auf die suche gehen...;) (dann würden wir uns endlich sehen:):):) ansonsten fällt mir auf, dass der große frühjahrsausputz in der bloggerwelt begonnen hat. schön - ich würd soo gern mitmachen und weiß nicht, wo anfangen;)
    liebst birgit, die sich sehr freut, das die tafel fürs foto blieb;););)

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    1. haha neben dem korrigieren kommentieren zaubert rechtschreib-und kommafehler...;)

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  15. das malerbild ist ja herzallerliebst! :) so süß! dieser dicker windelpo!
    ich drücke dir die daumen, dass du dein zuhause findest. manches braucht eben seine zeit. wir haben auch mehrere jahre gesucht. und auf einmal kam alles zusammen - das, was wir haben wollten und die finanzierbarkeit. nur die geduld des darauf wartens, die kann einem dann und wann schon mal abhanden kommen. ;)
    ganz herzliche grüße
    die frau s.

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  16. die sieben jahre - da ist soviel dran! ähnliche abschnitte bei mir wie bei dir. und ja, es ist nicht einfach, DAS zuhause zu finden. lachen musste ich über das kribbeln, denn wir sind ja, du weißt, auch auf der suche (die schulauswahl und die einschulung im herbst macht es nicht leichter, etwas geeignetes zu finden), aber auch mich kribbelt's ordentlich. wollte ich in der unteren wohnung anfangs keine extra löcher bohren für regale und sofort, setze ich nun nach dem ausmisten doch n, den bohrer zu schwingen - lachend, denn meist bin ich nach solch großzügigen bohraktionen dann nach drei monaten umgezogen. also, streich mal schön die grüne wand um, vielleicht ist's bei dir dann auch so ;)
    alles liebe und einen feinen sonntag wünsch ich dir
    dania

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  17. Also dieses Phänomen mit dem 7-Jahres-Rhythmus ist uns auch vor einiger Zeit ins Auge gefallen, weil er sich durch unser gemeinsames Leben hindurchzieht wie ein roter Faden. Bisher allerdings vollkommen unbewusst. Und es geht sicher weiter, denn auch wir sind noch immer nicht an dem Ort angekommen, der uns "das Zuhause" ist.
    Ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr Euer ZUHAUSE findet, in dem jeder und alles seinen Platz findet, um sich "angekommen" zu fühlen und nicht weiter suchen zu müssen. Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut! Sei ganz lieb gegrüßt von Lene

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  18. Liebe Katja,
    hui schon wieder so tiefgängige Zeilen und Gedanken von dir. Ich bemerke auch diesen sieben-Jahres-Rythmus indem sich meine Gedanken ändern und Halt finden und eine neue Lebenssicht eintritt. Meine Wurzeln sind schon immer in meinem Heimatort im kleinen Saarland, direkt an der französischen Grenze.
    Bei uns gibt es seeeehr viel Natur, schöne Wälder, ein Fluss fließt an unserem Gelände vorbei, es gibt kleinere Bergchen und kleine Seen, aber kein Meer oder solche tollen Berge wie du sie schon auf deinen Bildern gezeigt hast. Ich fühle mich in meinem Umfeld geborgen und daheim.
    Wenn du die Augen schließt und in dich hörst, in welches Gebiet zieht es dich dann ?? Du bist sicher schon ganz nah dran !!
    Dort musst du suchen und wenn`s das beschauliche Saarland sein sollte, melde dich einfach mal bei mir,
    <3liche Grüße Renate

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  19. Liebe Katja,
    die 7 ist seit Kindertagen meine Lieblingszahl. Sie hat für mich aus verschiedenen Gründen eine sehr besondere Bedeutung. Du hast das wieder einmal sehr schön geschrieben. Auch mit dem ausmisten. Wir haben mit dem Keller angefangen. Mein Mann ist mehrfach zum Recyclinghof gefahren, dann war endlich der Großteil weg und wir konnten eine Struktur in die Sachen bringen. Dann kam der Kleiderschrank dran, dann das Zimmer meines Sohnes, dann der Bastelschrank. Ich fand es unglaublich, wieviel Zeug und Krempel sich in den 5 Jahren angesammelt hat, in denen wir hier wohnen. So leer wie jetzt war es hier noch nie und ich empfinde das als sehr befreiend. Auf Deinen schönen Fotos sehe ich aber auf Anhieb nur Dinge, die zu behalten sich lohnt. Ich wünsche Dir, dass Du Deinen neuen Wohn- und Lebensraum für Euch findest. Mein Highlight heute bei Dir ist das süße Foto Deines Sohnes als kleiner Hosenmatz mit Windelpopo. Da geht mir das Herz auf.

    Liebe Grüße
    Birgit

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  20. Liebe Katja,
    dein Post erinnert mich daran, daß ich auch unbedingt noch ein paar Aufräumprojekte angehen werde. Meine Veränderungen, finden allerdings nicht im 7Jahres sondern so alle 5 Jahre statt. Vielleicht ignoriere ich aber auch immer die ersten 2Jahre unbewußt, aber etwa alle 5 Jahre gibt es bei mir einen spürbaren Umbruch. Ich weiß wie beschwehrlich die Wohnungssuche ist und wünsche Dir ganz viel Erfolg dabei.
    GGGGLG Jana

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  21. Liebe Katja,
    Danke für den inspirierenden Post.
    Jetzt fang ich auch an,
    vom Umziehen zu träumen.
    Liebe Grüße, Ille.

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  22. Hallo liebe Katja,
    den 1. Abschnitt würde ich jetzt genauso schreiben,hihi. Wir haben gestern die grüne Wand in unserer Küche gestrichen, nach 7 Jahren. Und obwohl wir auch eigentlich auf der Suche nach einem Häuschen sind, aber wer weiß, wie lange das noch dauert... Es musste einfach mal was anderes her.
    Von vielen Dingen, die eigentlich nur rumstehen habe ich mich bereits getrennt.
    Und an dem 7-jahresrythmus scheint auch was dran zu sein....
    Viele Grüße Birthe

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  23. Liebe Katja, wieder mal ein wunderbarer Einblick in deine Gedanken- und Lebenswelt und soo wahr... Bis zum letzten Jahr hatten wir eine Wand in genau dem gleichen Grünton, die ich sehr mochte, die dann aber anderen Veränderungen zum Opfer fiel, über die ich mittlerweile sehr froh bin. Alles hat seine Zeit und ich wünsche dir, dass die Zeit des Umzugs bald kommt! Liebe Grüße von Michaela

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  24. Oh, ich würde sofort bei dir einziehen und lass bitte alles so stehen und hängen wie es ist!
    Der Grünton ist ja so schön! Und auch habt ihr so hohe Wände und alte Türen - einfach ein Traum!
    Ist die Wohnung euch zu klein geworden?

    LG Sonja

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  25. Und ich denke schon viele Jahre darüber nach, welchen Farbton ich für unsere Eingangswand einsetzen soll und alle Wände immer noch weiß sind. Dein letztes Foto ist sowas von süss und erinnert mich an heute früh, als ich auch mit einem Kinderfoto meines jetzt 18 jährigen Sohnes Erinnerungen an seine Kindheit hatte und den Vergleich mit gestern Abend machte, als er im Anzug gestylt zum Ball ging.
    GLG Siglinde

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  26. Ich glaube, deinen Tipp mit dem Wegräumen muss ich auch mal in die Tat umsetzen. Man hat immer viel zu viel Kram...

    Die Anfänge von deinem Grün finde ich soooo süß!

    Grüßle
    Ursel

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  27. Liebe Katja, das sind wunderschöne und nachdenklich machende worte zu (so simpel kann es wohl manchmal sein;)) einer grünen wand und ihrem alter! ich hoffe sehr dass ihr bald "euer" zuhause findet!
    alles liebe, sarah

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  28. Liebe Katja,
    die 'Foto-weg-räum-Aktion', ist nicht nur eine prima Strategie,
    zudem steckt so viel wahres dahinter!
    Ich lausche Deinen Worten,
    kann förmlich nachspüren,
    wie gut es tut
    angefallener Ballast abzuwerfen,
    sich auf wesentlicheres zu besinnen,
    den Dingen und vor allem einem selbst mehr
    Raum geben,
    sich vom Kram befreien und durchatmen...
    Manchmal 'brennt' es in einem und die Veränderung ruft...
    manchmal im Kleinen, manchmal im Großen!
    Deinem 'damals' Kleinen ist es wunderbar zuzuschauen und
    Dir wünsche ich für das große Projekt
    'Abschied & Neubeginn' von Herzen alles Gute!
    Liebe grüße zu Dir, Steffi

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  29. Ich räume auch und entlaste mich ;-). Nur mit den Schreibtischen will und will das nicht klappen, sie füllen sich schneller als gedacht. Die 7-Jahres-Rhythmen kenne ich in beruflicher Hinsicht. Einmal hab ich mich nicht dran gehalten und statt 7 Jahren eine 14er Runde gedreht. Das kam mich gesundheitlich teuer zu stehen... Ich drück dir die Daumen für ein neues Zuhause..., aber es hört (und sieht) sich gut an, dass du es dir auch im "alten" schön machen kannst ;-). Und ein Bild vom kleinen großen Maler dann bitte, falls es zum Streichen kommt ;-). Lieben Sonntagsgruß Ghislana

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  30. Es ist doch "nur der Kopf", der 1000 Gründe findet, warum es sich jetzt nicht mehr lohnt, die Wände zu streichen. Ich würde Dich darin bestärken wollen, es zu tun wenn es Dich kribbelt und auf Dein Gefühl zu hören. Nach dem Motto : der Weg ist das Ziel. Vielleicht begegnet Dir auf dem Weg die Farbe zu besorgen oder sonstiges genau das wonach Du suchst oder Du erhältst einen Hinweis in dieser Richtung. Gerade weil Du in diesem Augenblick nicht suchst, sondern ES Dich findet. Visualiere Deinen Traum beim Streichen und konzentriere Dich einzig darauf .... das sind meine Gedanken für Dich. Außerdem wenn Du es Dir JETZT nicht schön machen kannst, wie willst Du es woanders können ?
    Und ja, die Zahl 7 begleitet mich auch durch mein Leben.
    Viel Glück und alles Liebe zu Dir
    von Joona

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  31. Ein wunderbarer Post. Ich bin auch in Grusch- und Räumlaune. Heute habe ich mit meinen Kindern angefangen.... und den Schokoosterhasen vom letzten Jahr vernichtet....
    Ich wünsche Euch recht bald eine schöne neue Wohnung :-)
    Liebe Grüße Annette

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  32. weg mit dem unästhetischen, ja, ich bin ganz bei dir. blöd nur, wenn andere familienmitglieder und wohnungsbewohner in personalunion immer wieder zeugs anschleppen, dessen anblick mir in den augen wehtut. aber ja, in sieben jahren dann vielleicht ...

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  33. Schöne Gedanken zu dem 7-Jahres-Rhythmus. Bei mir haut der zwar so gar nicht hin, aber an eine ständige Erneuerung glaube auch ich. Und Deine Methode Dinge,d ie beim Fotografieren stören, aus dem Bild und später wegzuräumen, finde ich super! ;)
    Liebe Grüße.

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  34. Das ist ein guter Tipp: Alles, was vor dem Fotografieren weggeräumt werden muss, kann auch weg!

    Interessanterweise hat meine Oma, die schon lange tot ist, immer gesagt: Alle sieben Jahre ändert sich der Mensch! Sie konnte es nicht begründen, es war einer der vielen Familienweisheiten, die sie mitgenommen und weitergegeben hat, aber ich finde es interessant, dass so ein Spruch schon seit Generationen existiert!

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  35. Schön geschrieben und total spannend, wie sich die sieben durch dein Leben zieht. Ich sollte mal nachrechnen, ob ich auch eine Zahl habe.
    Der Tipp, das Unästhetische wegzuräumen, ist super. Ich werde also nun öfter mit dem Foto durch die Wohnung laufen. ;) das Ausmisten fällt mir nämlich häufig sehr schwer.
    Hab eine wunderbare Woche, liebste Grüße, Eva

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    1. PS: Und ich drücke ganz fest die Daumen, dass ihr bald euer Traumzuhause findet. Bestimmt gerade dann, wenn du frisch gestrichen hast. ;)

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Schön, dass Du hier bist. Ich freue mich über deine Worte!