Donnerstag, 28. Februar 2013

Buchen sollst Du suchen.

Aber nicht bei Gewitter, sondern im späten Winter. Am besten natürlich, wenn sie gerade ausgeschnitten wurden und die schönsten Äste mit Knospen auf einem Haufen liegen. Psst, die Rehe dabei nicht stören. Dann nimmt man am besten ein paar große Äste mit nach Hause und stellt sie in die Vase. Schon alleine die spitzen, schuppigen Knospen sind wunderschön und die Vorfreude auf das Grün das Buchenwälder, die ist es auch.



Und nein, eigentlich gehört das nicht alles auf den Schrank und es ist viel zu voll. Kerzenleuchter, Teekanne, Öllampe, Holzschalen, Pflanze, Teebüschel... eigentlich. Uneigentlich... wird dort meistens so viel abgestellt.
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Zahnarztschrank: von Privat
Rauchglasvasen, Metallvase, Holzschale, Kerzenleuchter: Gebrauchtwarenhof
Auto, Keramikschüssel: Flohmarkt
Buchenzweige: von > hier

Mittwoch, 27. Februar 2013

Hartnäckige Winterküche.

Zu Weihnachten hat er uns schmählich im Stich gelassen und jetzt krallt er sich mit aller Kraft fest und will nicht gehen. Lieber Winter, das nehme ich Dir persönlich übel. 
Wenn er partout nicht Platz machen will für die Leichtigkeit des Frühlings, dann muss dazu allerdings auch wieder ein passendes Wintergericht auf den Tisch. Passend nach einem Spaziergang durch den tiefverschneiten Wald, nach Rodeln und Schneeballschlacht. Einfach, deftig, heiß. Hausmannskost.

Linseneintopf

Zutaten:

1 Bund Suppengrün, 1 große Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 200g Linsen (ich hab wegen der Kochzeit schwarze Beluga-Linsen genommen, es gehen aber natürlich auch klassische Tellerlinsen, da müsst ihr nur die längere Kochzeit oder das Einweichen beachten, dafür wird euer Gemüse dann auch nicht dunkel eingefärbt), 1/2 Stängel Zitronengras, Olivenöl, Gemüsebrühe, Zimt, Salz, Pfeffer, Balsamico-Reduktion, gehackte Petersilie


Zubereitung: 

Suppengrün, Zwiebel, Knoblauch und Zitronengras putzen, in kleine Würfel schneiden und in Olivenöl anschwitzen. Die Linsen dazugeben und ebenfalls kurz mit anschwitzen. Mit Wasser auffüllen und ca. 30 Minuten bei offenem Topf weichkochen. Wenn die Linsen so weit sind, Gemüsebrühe dazugeben (udn die die wollen kleingeschnittene Würstchen), mit Salz, schwarzem Pfeffer und etwas Zimt abschmecken und in tiefe Teller füllen. Einen guten Schuß Balsamicoreduktion dazugeben und mit gehackter Petersilie bestreuen. Die hatte ich vergessen und musste es deshalb ohne essen.
Es gibt optisch deutlich attraktivere Mahlzeiten, aber im Winter für mich kaum ein passenderes Essen nach ein paar Stunden draußen. Weckt Kindheitserinnerungen. Guten Appetit!

Bei der Gelegenheit kann ich Euch gleich mal meine neueste Gebrauchtwarenhof-Errungenschaft zeigen, den Nachschub für meinen Schüssel-Fetisch. Die gleiche Form von Zell am Harmersbach habe ich schon in Gelb und in Grün, aber diese hier gefällt mir noch besser.

Das Rezept für die Balsamico-Reduktion findet Ihr > hier
Noch mehr Linsen? Wie wäre es dann zum Beispiel mit Spätzle mit Dal....?
Noch mehr Spätwintergerichte? Dann schaut doch mal bei Katja´s Mhhhhhh... Montag vorbei, vielleicht werdet Ihr dort fündig.
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Dienstag, 26. Februar 2013

Das Om im Winter.

Manchmal, da legt sich sogar Buddha ein dickes weißes Pelzmäntelchen um und setzt seine Mütze auf. Dabei lächelt er immer noch in sich ruhend und wartet ganz gelassen auf den Frühling, im sicheren Wissen, dass er kommen wird. Irgendwann.

Und wenn es doch zu lange dauert, dann isst er eben einen Happen. Er braucht ja nicht viel.

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Löffel: Raumfee
Teller: Raumfeeschwester
Apfel: Raumfeesohn

Montag, 25. Februar 2013

Endlich wieder sonntags...

... kann ich heute schreiben, denn nachdem ich jetzt schon so lange auch die Wochenenden am Schreibtisch verbringe, hat es gestern endlich mal wieder zu 8 Stunden Schlaf und einer Nase frischer Luft gereicht. Zum Rodeln und zur Schneeballschlacht, zu ein paar Metern zu Fuß und zum Durchatmen. Ein klitzekleines bißchen Auszeit.
Und weil es nur so klein war, das Bißchen, ging es auch nicht so weit weg, sondern nur bis in das nächste Naherholungsgebiet der Nürnberger, den Volkspark Marienberg. Im Sommer das größte Grillkollektiv Bayerns, geht es dort im Winter normalerweise eher beschaulich zu... außer natürlich wenn ausreichend Schnee liegt, denn dann wird der kleine Hubbel Marienbuck natürlich ausgiebigst berodelt...





Aber nicht nur Schlittenfahren und Langlaufen kann man an Schnee-Winterwochenenden im Marienpark, sondern auch Schneefrauen und -männer bauen und die der anderen bestaunen. Begeisterte Erwachsene und Kinder kreieren da enthusiastisch die unglaublichsten Schneewesen...

Ganz besonders freundliche...

... kindliche und gefiederte...

... grimmige und euphorische...
 
... künstlerisch ambitionierte und ironische...

... niedliche und elegante...
... und Wegelagerer oder Krieger, die nach einer blutigen Schlacht nach Hause humpeln...

... bei der es viele Verletzte gegeben hat.
Schön war es, endlich mal wieder draußen zu sein.
Und wer gedacht hat, das wars jetzt dann aber mit dem Winter, der durfte heute Morgen sein weißes Wunder erleben - 25cm Neuschnee...
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Samstag, 23. Februar 2013

In heaven No. 55 . Fernwehberge

Himmel. Sonne. Berge. Wald. Ruhe.
Immer dann wenn das alles unerreichbar weit weg scheint, ist die Sehnsucht danach besonders groß. Nach dem Moment, wenn es im Tal noch fast Nacht ist, aber ganz oben die Sonne langsam über die Gipfel kriecht, als würde jemand das Licht über ihnen ausschütten, das dann langsam in die Täler fliesst, bis sich von dort unten der Nebel löst und auf seinem Aufstieg Richtung Sonne vergeht... während der Himmel dabei immer blauer wird, als würde sich das Blau von den Wolken nähren.




Bergsonnenaufgang in Kelchsau, Tirol. 2009

Für mich ist "blauer Himmel" nur die absolute Minimalversion gegenüber der beeindruckenden und faszinierenden Dramatik, zu der unser Himmel in Verbindung mit Sonne, Mond, Wolken, Wasser, Bergen und Bäumen fähig ist. Deshalb zeige ich hier jeden Samstag eines oder auch mehrere Himmelsbilder, die ich die Woche über eingefangen habe. Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen, seinen Himmel zu verlinken.
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Technisches:
Da auf meinem Blog aus irgendwelchen Gründen neben der Suchfunktion auch der bisher extrem zuverlässige Spamfilter von Blogger nicht mehr funktioniert, musste ich leider die nervige Sicherheitsabfrage einschalten, da ich seit ein paar Tagen täglich ca. 100 Spamkommentare ausfiltern muss. Ihr müsst nur die Buchstaben eingeben, die noch kryptischeren Zahlen könnt Ihr einfach weglassen. 
Ich hoffe, Blogger löst das Problem sehr bald und ich kann es wieder abschalten. Sorry für die Behinderung! 
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Freitag, 22. Februar 2013

In einem Birkenwäldchen.

In einem Birkenwäldchen würde ich im Frühling gerne wohnen.
Auf einem Birkenwäldchen mache ich jetzt meine Kaffeepause.


Nein, kein fauchender Espresso aus italienichem Design, keine liebevoll geschäumte Latte Macchiato. Pulverkaffee mit viel Milch. Wachbleibezweckgetränk. Dafür jetzt mit eigenem Birkenwäldchen - von der Frau der kleinen Glücksmomente.
Milchkaffee, Latte Macchiato, Tassenuntersetzer, Tropfenfänger, Naturtöne, sandfarben, Strickkissen
Strickkissen: DIY
Papierschiffchen-Mobilée: DIY
Kaffeebecher: Ikea
Löffel: Gebrauchtwarenhof
Untersetzer: noz!design


Die Suche funktioniert bei mir nicht mehr - erst die Suchfunktion auf der Seite selbst und jetzt auch die in der Blogpostübersicht. Beide liefern keine Ergebnisse mehr. Hat jemand einen Rat, woran das liegen könnte?

Mittwoch, 20. Februar 2013

Februartisch . Das innere Gleichgewicht

Ein Tisch und jeden Monat ein anderer Blick darauf.
Im Februar auf der Suche nach der Zeit und dem inneren Gleichgewicht.






Narzissen Bridal Crown, ein freundlicher Buddha und eine Zauberdose aus Holz, viel Kuschelfell und Feuersteine von einem meiner Lieblingsorte der Ruhe und des Ankommens: Jasmund.

Januartisch . Das gefallene Mädchen
Februartisch . Das innere Gleichgewicht

Monatstische 2013: 









Die Orte der anderen sammelt wie immer am Zwanzigsten des Monats Tabea.
Narzissen, bridal Crown, Buddha, Om, Komtemplation, inneres Gleichgewicht, Feuersteine, Jasmund, Rügen, Nationalpark, Holzdose, Schaffell
Sitztruhen, Leuchten, Bild: Ikea
Kissen: DIY aus alten Pullovern
Buddha, Holzdose: Flohmarkt
Feuersteine: Jasmund

Dienstag, 19. Februar 2013

Apfel & Ingwer haben sich verliebt...

... damals, in den harten Zeiten, als sie gemeinsam antraten, die Erkältungsviren der halben Nation zu bekämpfen. Solche Erlebnisse schweißen zusammen. Jetzt haben sie beschlossen einen gemeinsamen Hausstand zu gründen und auch außerhalb der Erkältungssaison gemeinsame Wege zu gehen. Als...




Ingwer-Apfel-Gelée

Zutaten:
300g Ingwer, 3 l Apfel-Direktsaft, 1.500g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:
Ingwer schälen, in ca. 5mm dicke Scheiben und die anschließend in Streifen und Würfel schneiden. Ingwer im Apfelsaft ca. 30 Minuten kochen, bis er weich ist. Dann die Flüssigkeit abmessen. Es waren bei mir nach dem Kochen noch ca. 2,3l. Um das Verhältnis zum Gelierzucker gut ausrechnen zu können, könnt Ihr es auch mit weiterem Apfelsaft auffüllen. Wichtig ist, dass man auf 750ml Flüssigkeit 500g Gelierzucker 2:1 benötigt. Gelierzucker zugeben und 4 Minuten sprudelnd kochen. Dann in heiß ausgespülte Schraubdeckelgläser füllen, zudrehen und auf den Deckel stellen bis sie abgekühlt sind.
Etikett dran, fertig.

Tip: 
Wer im Gelée nicht gerne Stücke hat, der filtert den Ingwer vor Einrühren des Gelierzuckers einfach ab.



Das Gelée ist für mich die perfekte Mischung aus fruchtig, süß und scharf.... ich könnte mich reinlegen. Es fand hier reissenden Absatz und ich werde wohl bald neues machen müssen, damit ich nicht selber auf dem Trockenen sitze... eindeutig Suchtfaktor.
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Sonntag, 17. Februar 2013

"Komm schon Du Sack, Du schaffst es...!"

Mit diesem Satz fing unser gemeinsamer Tag an, als Herr Raumfee Junior versuchte, den fetten Jungen aus seinem engen Zuhause zu befreien. Er steckte fest. Doch nach dieser Anfeuerung gab er nach und verließ seinen Karton Richtung Wohnzimmer, um einen Arbeitstag anzutreten, von dem er wahrscheinlich noch seinen Enkeln mit Schaudern berichten wird: "Der Tag, an dem ich in Familie Raumfee zum Härtetest antreten musste..."
Denn als die Firma Fatboy anfragte, ob ich Interesse hätte einen Sitzsack von Ihnen zu testen, da musste ich gleich klarstellen, dass ich das nur machen kann, wenn die Hersteller damit umgehen können, dass ich das Produkt dann auch einem wirklichen Test unterziehen würde - mit ungewissem Ausgang, den ich dann auch sehr ehrlich beschreiben werde. Fatboy war mutig und überzeugt genug von der Qualität seiner Sitzsäcke, um mir trotzdem einen Fatboy zur Verfügung zu stellen. Meine Wahl fiel auf den "The Original Stonewashed" in der Farbe "Taupe".
Groß war die Aufregung, als das riesige Paket hier ankam und der fette Junge sich erst mal standhaft weigerte rauszukommen. Er wusste wohl, was auf ihn zukommt.

Zu Beginn wurde die Funktion getestet, die den Nachwuchs am meisten interessierte:  Eignet sich der Fatboy als chillige Play-Station? Der Katzen-Methusalem ist sehr mißtrauisch und hält Abstand...


Ergebnis:
Tut er. Ein Kind liegt und sitzt darin wie in einem Kommandodeck. Durch die sich anpassende Füllung ergeben sich sogar Armlehnen und eine Rückenlehne. Check.
Der anschließende Test, wie sich der Sack diesbezüglich verhält, wenn ich meine Kilos mit dem Hintern zuerst darauf plaziere verlief überraschend... stabil. Meine Erinnerung an die Sitzsäcke meiner Kindheit in den Siebzigern besteht hauptsächlich aus dem Gefühl, man hätte sich auch gleich auf den Boden setzen können und dem sehr uncoolen Gekrabbel und Gerudere bei dem Versuch aufzustehen. Kennt ihr den Film "Muriel´s Hochzeit" (sehr empfehlenswert übrigens)? Darin gibt es eine Szene mit einem Sitzsack, an die ich immer denken muss, wenn ich einen sehe... Erstaunlicherweise stoppte der Fatboy aber selbst bei meinem nicht geringen Gewicht in Sitzhöhe und ergab einen sehr bequemen Sessel. Ohne Armlehnen allerdings, wofür aber der Sack nichts kann... das war der Breite meines Hinterteils geschuldet. Und die Nähte hielten. Allein das Aufstehen bleibt sehr teibsandartig undamenhaft und ich würde es nicht vor Publikum vorführen wollen, wenn die Füllung ins Rutschen gerät...

Der nächste Versuch: Kann man den Fatboy als Stuhl verwenden, wenn man ihn hochkant stellt?


Auch im Schneidersitz?


Ergebnis:  
Kann man erstaunlich gut, wenn man gleichzeitig die Balance hält - denn stärkere Gewichtsverlagerungen quittiert der Fatboy mit Sandrutsch. Und Abwurf.

Könnte man ihn tatsächlich auch als Gästebett verwenden, wie auf der Homepage versprochen wird?
Schließlich passt er in die Nische unter das Hochbett wie dafür gemacht. Noch ein paar Kissen dazu...



Ergebnis:
Für ein Kind oder einen kurzen Erwachsenen wie mich funktioniert das gut. Das Liegegefühl entspricht einem Sandstrand, man kann mit Hüfte und Schulter Kuhlen machen und die Füllung passt sich perfekt und stützend an. Umdrehen ist allerdings noch schwieriger als auf einer Luftmatratze - der Sandrutscheffekt wieder. Also reinwerfen und bis morgens so gemütlich liegenbleiben. Für nächtliche Mehrfachbettdurchquerer wie mich schwierig. Zu zweit wurde es auch schwierig - wenn der Erste sich zurechtgerückt hat und eingesunken ist, dann liegt der Andere auf einem Berg. Also zumindest, wenn der Erste ich ist und so eine gewaltige Verdrängung hat. Zwei Kinder funktionieren allerdings prima. Oder ein Kind und ein alter Kater.

Erst noch sehr skeptisch, forderte der dann bald auch Rechte an Sack und Kind ein...



... und wurde erhöhrt.
Allerdings war dieser Friede nur von kurzer Dauer, denn etwas sehr wichtiges musste ja auch noch unbedingt ausprobiert werden: ob sich der Fatboy auch als Trampolin eignet...



Ergebnis:
O.K., als Trampolin nicht wirklich, denn er federt ja nicht. Aber als Sprungkissen ist er pefekt - vor allem für Arschbomben (an dieser Stelle bitte ich offiziell die Nachbarin unter mir um Entschuldigung) und um mit Anlauf  Hechtsprünge darauf zu machen.


Ein erschöpftes Kleinod.

Mein Fazit: 
Der Fatboy Original Stonewashed kommt in seinem strukturfesten, aber sehr soften Bezug aus Baumwolle haptisch und akustisch deutlich angenehmer daher als sein Originalvetter aus Nylon, der sicher sehr pflegeleicht ist, sich aber auf der Haut für mich sehr unangenehm anfühlt und bei Reibung Geräusche macht, die mir Gänsehaut verursachen. Der unfreiwillige Apfelschorletest ergab aber, dass sich Flecken auch auf der Baumwolle sehr gut entfernen lassen. 
Die erhältlichen Farben sind beim Original Stonewashed für mich auch deutlich schöner, da gedeckter - aber das ist sicherlich Geschmackssache. Die Farbe Taupe passt auf jeden Fall sehr gut in unsere Wohnung.
Die Füllung sieht auf den ersten Blick wenig aus, bei Benutzung zeigt sich aber, dass sie absolut ausreichend ist und einen guten Halt gibt, so dass man auch mit höherem Gewicht nicht automatisch fast auf dem Boden sitzt. Aufstehen ist bei höherem Gewicht schwierig, weil der Sack nur unter Druck stabil bleibt - aber es liegt nunmal im Wesen eines Sitzsacks, dass die Füllung nachgibt.
Selbst bei heftigem Reinplumpsen, Hüpfen und Springen hat der kräftige Klettverschluß gehalten und ich hoffe auch, dass ich den Bezug nicht so schnell zum Waschen abnehmen muss, denn... er klettet heftig.
Ob man eine ganze Nacht bequem darauf schlafen kann, dieses Testergebnis werde ich noch nachreichen - spätestens wenn wir die erste Autoübernachtung hinter uns haben, denn er passt genau auf unsere Ladefläche und das deutlich besser, als unsere bisherige Matratzenlösung, weil er in jede Ecke "fliesst".

Der Fatboy  hat uns Spaß gemacht und jeden Test gemeistert. Er ist riesig und braucht viel Platz, aber die Kinder haben eine unheimliche Gaudi damit und schleppen ihn ständig durch die Wohnung, um neue Möglichkeiten auszuprobieren, was man damit anstellen kann.

Aber nicht nur der Sack selber findet beim Kleinzeug Anklang, denn der Karton, der wurde noch vorher beschlagnahmt... weil man sich darin prima eine Hütte einrichten und außerdem versuchen kann, sich den mütterlichen Medienbeschränkungen zu entziehen...

Wer auf die Ambiente geht, die noch bis einschließlich Dienstag in Frankfurt stattfindet, der kann die Sitzsäcke und alle anderen Produkte von Fatboy  dort in Halle 11 alle live ausprobieren und sich selbst ein Urteil bilden. 
Und wer statt auf dem klassischen Sitzsatz lieber auf einem Riesenkaninchen rumhüpfen möchte, der kann sich mal bei Wiebke umschauen, bei der ist der Sitzsack nämlich als Riesennager eingezogen...
Sitzsack, Fatboy, Fatboy Original Stonewashd, Taupe, Produkttest.