Montag, 7. Oktober 2013

Prunus Domestica . Zwetschgenkuchen

Aus dem Haushalt meiner Oma habe ich nur sehr wenige Dinge mitgenommen, als die Wohnung damals aufgelöst wurde. Das wenige ist mir dafür umso wichtiger. Der kleine, alte Arbeitstisch, mit dem meine Urgroßmutter als Köchin von Anstellung zu Anstellung zog und der gerade bei meiner Schwester steht... Das riesige Kochmesser... die Majolikaschale, in der auf dem Sideboard immer die Walnüsse lagen, die meine Oma von Nachbars Baum klaute - nicht ohne sich über die Nüsse aufzuregen, die in ihren Hof fielen... und natürlich das Kochbuch meiner Großmutter, mit all den Hausmannskost-Rezepten, die ich früher auch bei ihr gegessen habe. Unter anderem gab es diesen Zwetschgenkuchen mit den Früchten aus Opas Hinterhof-Garten...


... 45 - 60 Minuten gebacken. Den Kuchen herausnehmen und sofort mit reichlich Zimtzucker besteuen. 

Ich liebe den Geruch des Zimts auf den heißen Zwetschgen... heimelig.
In leichter Abwandlung habe ich Dinkel-Vollkornmehl genommen und dem Teig noch 2 EL Frischkäse und 1/2 Päckchen Weinstein-Backpulver beigefügt, damit er  nicht so hart wird.



Mehr bodenständige Hausmannskost findet ihr > hier bei mir und montags auch noch bei Frau Noz.. Rezept  Zwetschgenkuchen, Rezepte von Oma, altes Rezeptbuch, Rezept Zwetschgendatschi, Rezept Pflaumenkuchen

Kommentare:

  1. Oh wie gut, meine Liebe, dass wenigstens der Zwetschgenbaum auf der Streuobstwiese gut gefüllt steht, heuer, da die Apfelernte eher mager ausfällt.
    Da kommt ein gutes altes Rezept wie das deine genau richtig!

    Liebste Grüße und gib den Stubentigerinnen einen Kuss von mir,

    Katja

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  2. Ups - weg ist er, mein Kommentar...
    Oh, ein feiner Zimt-Zucker-Regen auf dem Kuchen ist ganz nach meinem Geschmack, lecker!
    LG
    Sabine

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  3. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen! Pflaumen und Zimt: eine unschlagbare Kombi. Zu Damals-Zeiten hätte ich noch dick Sahne draufgehauen :-)!

    Dir eine wunderbare Woche,
    Steph

    P.S.: Was macht eigentlich die Suche nach einem neuen Domizil? Kommst Du voran?

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  4. Oh, ich liebe Zwetschgenkuchen, und deine Fotos sehen so lecker aus !!!
    Ich frag' mich nur gerade: wie halbiert man ein Ei ??? ;-)
    Viele herzliche Grüsse und eine gute Woche, helga

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  5. fein sieht der aus. zwetschkenverliebt bin ich ohnedies und dinkelvollkornmehlfreundin par excellence :) und ha, ich mag das schizophrene nachbarnussverhältnis deiner oma, ich glaube, das ist typisch großmütterlich, haha.

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  6. Beim meiner Oma ist es mit dem Wallnussbaum des Nachbarn ähnlich. Das ganze Jahr am schimpfen wegen des Drecks, aber jetzt wo der Baum gefällt wurde, weil er zu groß und brüchig war, sagt sie, man bekommt gar keine guten Wallnüsse mehr ;o)
    Der Zwetschgenkuchen hört sich sehr lecker an. Ich backe wenn meist auf Hefeteig. LG Jennifer

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  7. Hmmmm. Ich mag Pflaumenkuchen. Mit Zimt bin ich immer etwas vorsichtig, aber einen zarten Versuch wäre es wert. Vielen Dank für's Zeigen und die schöne Geschichte drumherum.
    Liebe Grüße. :)

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  8. Christina Lehmann7. Oktober 2013 um 13:00

    Ich liebe Pflaumenkuchen! Lecker....

    Und ich mag auch die alten Sachen meiner Vorfahren - als meine Oma vor fast genau einem Jahr verstorben ist, habe ich mir auch so richtig schöne Schätze mitgenommen, die sie selbst niemals als solche eingeschätzt hätte. ;-) Der schöne Nebeneffekt ist, dass man sich so täglich an die Lieben erinnern kann...

    Eine schöne Woche wünscht dir
    Christina

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  9. Danke für den Tipp mit dem Frischkäse. Ich hab schon öfter überlegt, wie man einem harten Teig beikommen kann. Dann kann ich auch gleich das ganze Rezept probieren. Sofern es die Zwetschgen aufs Blech schaffen.
    Liebe Grüße
    Sonja

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  10. Ich hab auch so ein altes Kochbuch von meiner Oma ! Bei deiner Kuchenbeschreibung
    wird mir ganz heimelig zumute !
    Einen feinen Wochenstart wünscht dir
    Ursula

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  11. pflaumenkuchen ist einer meiner liebsten!
    mit schlagrahm und kaffee und lieben menschen-
    das beste was einem passieren kann!
    gruss zu dir!

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  12. 1330.? Wenn du jemals auf die Idee kommst, dich von vorn bis hinten durch Omas Kochbuch zu kochen, hast du wirklich viel zu tun... :)

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  13. zwetschgenkuchen ist erinnerung pur! ich backe ihn meist mit hefeteig und auch mit viel zimt. wenn er aus dem ofen kommt und so gut duftet, bin ich in gedanken in der küche meiner oma, wo das sofa stand und wo sich das leben abspielte
    liebe grüße!.

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  14. Liebe Katja,
    Pflaumenkuchen weckt Erinnerungen. Ich backe verschiedene Varianten, mal mit Marzipan, mal mit Hefeteig, mal so, wie ich ihn von zuhause kenne. Mein Papa konnte begnadet backen und ich bin zu gern in die Küche geschlichen und habe ihm zugeschaut. Dein Kuchen sieht sehr lecker aus.

    Ganz liebe Grüße
    Birgit

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  15. Mhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!
    Liebe Grüße,
    Markus

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  16. Zwetschgen und Zimt...eine genialere Kombination kann ich mir kaum mehr vorstellen und Grund genug, endlich wieder mal selber einen Kuchen zu backen...schön wenn man so wunderbare und nützliche Erinnerungsstücke in Ehren halten darf...
    allerherzlichste Grüße schickt dir Uli - die Kramerin

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  17. Zwetschgenkuchen geht immer, mhhhh, lecker. Da könnte ich jedes Wochenende ein neues Rezept probieren, aber auf Kürbis hab ich immer noch keine Lust, obwohl es jetzt richtig herbstbunt draußen geworden ist.
    Liebe Grüße, Petra

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  18. wunderbare zwetschgekuchen, nach omas rezept, gewürzt mit kindheitserinnerungen am allerliebsten. mit viel zimtzucker bitte! lg, éva

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  19. Liebe Katja,
    das Backbuch ist ein Traum - der Zwetschgenkuchen sowieso!
    Hab lieben Dank für´s Teilen!
    Steffi

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  20. ein wunderbarer kuchen mit geschichte! so fein!
    liebe grüße
    dania, die alle drei bis vier stunden katzenaufzuchtmilch anrührt und gerade sehr lachen muss, weil die handvoll glücksfell gerade noch auf entdeckungstour durchs arbeitszimmer in meinem schal wie in einer hängematte eingeschlafen ist...

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  21. Sie haben eine andere Ausgabe des Kochbuchs des Badischen Frauenvereins, bei mir ist der Zwetschgenkuchen die Nr.1230, außerdem kommen hier nur 100 g Butter rein...
    Dieses Buch ist für mich auch eine der schönsten Erinnerungen an meine Oma, die in jungen Jahren einen Winter lang auf die Karlsruher Kochschule geschickt wurde. Die Mädchen lernten nicht nur theoretisch, sondern betrieben auch die Kantine des Fernmeldeamtes, verköstigten also hauptsächlich die "Fräuleins vom Amt".
    Meike

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Schön, dass Du hier bist. Ich freue mich über deine Worte!