Mittwoch, 12. Juni 2013

Eigenartig.

So heisst ein kurzes Gedicht von Erich Fried, das sich mit diesem Wort und der Frage beschäftigt, warum es eigentlich als seltsam angesehen wird, eine eigene Art zu haben. Vor einigen Monaten las ich es bei Julika und seitdem stoße ich immer wieder darauf und werde daran erinnert. Es spukt mir im Kopf herum. Zitieren darf ich das Gedicht leider nicht, aber es ist auch nicht schwer zu finden. Eigenartig ist ein Wort, dass mich schon sehr lange begleitet, denn schon seit meiner Kindheit sind viele Menschen von mir irritiert, weil ich nicht so bin und handle, wie sie es von mir erwarten. Sie finden mich... 

eigenartig.

Gerade bei meinem Rückblick der vorletzten Woche wurde mir das wieder bewusst, als ich sehr viele verwunderte Kommentare über meine Angewohnheit bekam, Sachen die mir gefallen und gut passen möglichst mehrmals zu kaufen. Es gibt auch Menschen die sich daran stören, dass mir Modetrends völlig egal sind, ich meistens schwarz trage, im Winter immer 5 Schichten übereinander wie die kleine Hexe, im Sommer nur ungebügeltes Leinen, von April bis Oktober keine Strümpfe und dafür zu jeder Jahreszeit Strickmäntel. Ich habe 8 davon. Das passt nicht ins Bild, das Menschen sich von meinem Beruf machen und trifft nicht den Geschmack vieler. Sie finden das...

eigenartig. 

Shoppen finde ich anstrengend, ich gebe kaum Geld für Kosmetika aus, trage fast nie Schmuck, gehe nie zum Friseur, telefoniere sehr ungern, rede generell nicht wirklich viel, liebe die Stille, koche fast nie nach Rezept, mache Dinge lieber selbst als jemanden darum zu bitten, lese keine Bedienungsanleitungen, weil ich erwarte dass technische Geräte selbsterklärend sind, drücke mich vor Hausarbeit, habe sehr viel Werkzeug mit dem ich auch umgehen kann und besitze nur 10 Paar Schuhe, wovon einige schon mindestens 10 Jahre alt sind. Vielleicht habe ich zu viele männliche Hormone abbekommen, vielleicht bin ich aber auch einfach nur... 

eigenartig.  

In meinem Beruf erwarten Kunden oft... sagen wir es mal so... jemand anderen. Und dann komme ich. So. Das sorgt oft für Irritation. In meinem Beruf bin ich mit meiner Erscheinung, meinem Auftreten, meinen Überzeugungen was die Bewahrung vom Gutem angeht und der Trennung von meinem persönlichen Geschmack und der Umsetzung von Kundenwünschen eine Exotin und wirke oft sehr... 

eigenartig.

Früher fand ich es oft belastend, eigenartig zu sein, eben weil es negativ besetzt und oft genug Grund für Kritik ist und man als Kind nichts lieber möchte, als dazuzugehören und trotzdem man selbst sein zu dürfen. Abgelöst wurde dieses Gefühl in der Zeit der Abgrenzung und Positionierung als Teenager und junge Erwachsene durch Trotz und die Einstellung "jetzt erst Recht". Heute habe ich mit meiner Eigenartigkeit Frieden geschlossen, akzeptiere und respektiere es als meine Persönlichkeit - weder als Auszeichnung, noch als Makel, sondern als Ausdruck meiner persönlichen Integrität. Selbst zu respektieren wie man ist, seine Eigenarten, seine Bedürnisse, seine Grenzen, körperlich wie psychisch, privat wie beruflich, ist der erste Schritt auf dem Weg, sich bei sich selbst zuhause zu fühlen. Davor kann man kaum erwarten, sich irgendwo anders zuhause zu fühlen, oder dass die Menschen um einen herum respektieren dass man ist, wie man ist, eben...

eigenartig.  


Eigenartig.... ist im allgemeinen Sprachgebrauch ein negativ besetztes Wort, wenn es auch von der wörtlichen Bedeutung her nichts anderes heisst als "eigen in seiner Art" und "vom Standard abweichend". Als Synonyme für dieses Wort gelten jedoch "sonderbar", "merkwürdig" und "eigentümlich"... die auch wiederum eher negativ besetzt sind, während die wörtliche Bedeutung eigentlich - zumindest für mich - doch positiv ist.

In unserer Gesellschaft ist es nicht gut angesehen, wenn sich jemand nicht unauffällig in die Masse einfügt und schon in der Schule ist eines der Hauptbeurteilungskriterien, wie gut sich ein Kind anpasst Wenn etwas oder jemand eine ganz eigene Art hat, also nicht so wie alle anderen, nicht uneingeschränkt kompatibel, sich nicht den Erwartungen der meisten anpassend ist, dann ist das für mich persönlich genauso positiv, wie wenn mir etwas des Merkens würdig erscheint. Interessant finde ich bei dem Wort merkwürdig, dass es laut Wiktionary aktuell bedeutet, dass etwas "Verwunderung oder aber leises Misstrauen" bewirke... wohingegen die veraltete Bedeutung "auffallend, des Merkens würdig, bemerkenswert, denkwürdig" war. Des Merkens und Denkens würdig? Sehr positiv, wie ich meine. Aber nur früher. Und warum nicht mehr heute?


Besonders skurril wird es beim Eigenartig-Synonym "sonderbar". Dessen Bedeutungssynonyme wiederum enthalten eigentlich nur negativ besetzte Begriffe, unter andem "eigenwillig". Einen eigenen Willen zu haben, also nicht unhinterfragt das zu tun, was andere/alle wollen, das gilt als negativ? Hm.
Ist mein Kopf nur seltsam gestrickt, oder beschreiben alle diese Begriffe eigentlich etwas Postives? Ich zumindest empfinde es sowohl als unverzichtbar, einen eigenen Willen, als auch eine eigene Art zu haben und wenn mir etwas des Merkens würdig erscheint, dann deshalb, weil es mich positv beeindruckt hat. Die Bloggerwelt ist für mich im positivsten Sinne voll von unglaublich eigenartigen, merkwürdigen Persönlichkeiten.  

Richtig interessant wird es bei den Gegenwörtern zu "sonderbar". Denn wenn das Gegenteil von "sonderbar" denn "gewöhnlich" und "unterschiedslos" ist, dann bitte, bitte:

Lasst uns alle eigenartig, sonderbar, eigenwillig und merkwürdig sein!

Was wäre die Welt sonst für ein trostloser Ort.
Eigenartig, sonderbar, merkwürdig, eigentümlich, denkwürdig, Erich Fried

Kommentare:

  1. Du hast mal wieder wunderbar in Worte gefasst, was mir auch manchmal so durch den Kopf geht! Ich finde es toll, dass du eigenartig, merkwürdig und sonderbar bist und hoffe, dass du es auch immer bleiben wirst! Wie so oft ein Beitrag zum Nachdenken und Reflektieren des eigenen Lebens, DANKE!
    Sei ganz herzlich gegrüßt,
    Dani

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  2. Liebe Katja.
    Ich mag Dich genau so. Kreativ, hinterfragend, anregend, tröstend, schaffend, genau richtig.

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  3. Was für ein Post!
    Eigenarten machen neugierig.
    Eigenarten machen interessant.
    Eigenarten machen faszinierend.
    Eigenarten machen überwältigend.
    Eigenarten machen verstehen.
    Eigenarten machen SELBST.
    Groetjes
    Sandra

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  4. Danke für deine schönen Worte...du sprichst mir aus der Seele :)
    LG Petra

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  5. Ich kann keine Eigenartigkeit wahrnehmen. Also nicht nur bei Dir nicht, sondern ich tu mich grundsätzlich schwer damit, vor allem wenn es um diese Eigenartigkeit geht, die im Grunde gar nichts Negatives, sondern mehr Ausdruck der Persönlichkeit ist. (Ist ein bisschen schwer das zu erklären bzw. die richtigen, unmissverständlichen Worte zu finden, denn natürlich nehme ich grundsätzlich wahr, wenn etwas merkwürdig (oder: bemerkenswert!) ist oder sich etwas/jemand unerwartet verhält. Meistens fehlt bei mir aber die 'logische' Schlussfolgerung, dass da eine (negative) Eigenartigkeit/Sonderbarkeit im Spiel ist.)
    Manchmal sagt jemand zu mir XY ist aber eigenartig und meistens antworte ich Wieso? und irgendwann stellt sich dann heraus, dass es um das Auftreten, das Aussehen oder die Art von Personen geht. Ich zucke dann meistens mit den Schultern, weil mir das zwar, was mein Gegenüber meint, schon vorher aufgefallen war, aber eben nicht als sonderbar oder merkwürdig oder gar als negativ. Eher im Gegenteil.

    Viele Grüße,
    Miri

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  6. Ja, du sprichst mir aus dem Herzen! Wie schön wäre es, wenn alle zu ihrer Eigenartigkeit und Einzigartigkeit stehen würden. Aber man wird von Anfang an zum Ein- und Anpassen, zum "Nichtauffallen" erzogen, dass man nicht "aneckt". Ich finde es toll, dass du so bist wie du bist, sonst würde ich deinen Blog ja auch gar nicht so gerne lesen. Liebe Grüße von Andrea (die auch gerne eigenartig ist ;-)

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  7. Ja, du hast recht heute wird man schon in der Schule in eine Schublade gepresst, wer nicht der "Norm" entspricht wird als eigenartig oder eher noch als unbequem abgestempelt. Wir haben für unseren Sohn eine Schule gefunden die seine Stärken und Eigenart fördert und jetzt ist das Kind glücklich und erfolgreich.
    Danke für deine Worte

    LG Alexandra

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  8. e i g e n a r t i g k e i t e n . sind wunderbar . ist der mensch mit sich . in sich zuhause . oh . wie strahlt er dann . seine augen leuchten . anmutig bewegt er sich im tag . liebe strömt aus ihm heraus . natürlichkeit drückt sich aus . so schön ist er . innen . aussen . oh mensch . ganz wunderbar du bist .

    was für ein wunderbarer Post, Katja!

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  9. Guten Morgen Katja,
    Dein heutiger Post gehört mit zum Besten, was ich bisher im gesamten Bloggerland gelesen habe!!! Ich habe mich in vielen Deiner Worte sehr wiedergefunden!!! Besonders im Büro, wo viele, gerade junge Leute, allesamt reden und aussehen, als seien sie geklont, fällt man eben auf, wenn man "aus der Reihe tanzt". Sei es äußerlich oder sonstwie. Und offen und ehrlich seine Meinung zu sagen, ist auch nicht überall gefragt. Das wollen die wenigsten hören. Ich sage meine Meinung trotzdem, denn es ist nicht mein Lebensziel, Everybody's Darling zu sein!!! Besonders schlimm finde ich, dass man aufgrund seiner Äußerlichkeiten häufig schon in eine Schublade gesteckt wird, bevor man überhaupt einen Ton gesagt hat. Ist man z.B. nach gesellschaftlichen Normen zu dick, ist man gleichzeitig auch dumm, faul, schlampig und verfressen sowieso. Nicht selten erlebe ich, dass Leute Monate nach dem Kennenlernen zu mir sagen, dass sie mich völlig anders eingeschätzt haben und nun ganz positiv überrascht sind... Ich finde, Du hast das einfach wunderbar beschrieben und danke Dir sehr für diesen wertvollen Beitrag!!!

    Ganz liebe Grüße
    Birgit

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  10. Dein Text ist so wunderschön und so toll zu lesen!

    Eigenartig ist ja auch irgendwie wie einzigartig und das ist doch auch etwas besonderes! Ich finde es so schön für dich, dass du deinen inneren Frieden mit dir selber gefunden hast, denn das ist das Wichtigste und nicht was anderen von dir verlangen oder was sie für Vorstellungen von dir haben! Und damit kannst du dich auch sehr glücklich fühlen, denn leider laufen viele in der Gesellschaft herum, die noch immer ihren inneren Frieden hinterher rennen!

    Viele liebe Grüße von Jenny

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  11. Hallo!
    Bin seit einiger Zeit ein stiller Leser hier, aber heute muss ich mich doch mal melden: Bis auf wenige Ausnahmen kann ich mich Deiner Beschreibung von Dir anschließen - und damit falle ich hier in meinem Umkreis auch unter die Kategorie >Eigenartig<.
    Obwohl in einem sozialen Beruf bin ich eher still und liebe die Stille, ich weigere mich, viele Dinge gleichzeitig zu tun und lasse die Leute auf eine Antwort warten, wenn ich eigentlich gerade einen ganz anderen Gedankengang verfolge, ich gehe selten ans Telefon und sage auch mal >Nein<, wenn mir danach ist.
    Und ich fühle mich damit ausgesprochen wohl. Das hat allerdings auch einige Lebensjahre gedauert bis ich soweit war.
    Deshalb finde ich es schön, hier so etwas zu lesen.
    Es ist wichtig, dass einem so etwas immer mal wieder bewusst gemacht wird. Jeder ist doch in seiner Einzigartigkeit wertvoll!

    Grüße von Niclis

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  12. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  13. Liebe Katja, wie Du ja weißt, find ich das Erich Fried Gedicht ganz großartig und freue mich, dass es auch Dir gefällt. ;)
    Ich glaube, eine eigene Art wünschst sich im Grunde jeder, hat ja im Grunde auch jeder - nur ists manchen wohl nicht so bewusst. Oder es ist nicht so bewusst, mit welchen Worten was beschrieben wird... aber, wenn wir alle mal so ganz ehrlich sind, ist jeder eigenartig und hat ne eigene Art. ;)

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    1. Ach das ist ja lieb!
      Ja, mir spukts auch immer mal wieder im Kopf herum. ;)

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  14. Liebe Katja!

    Du bist eigenwillig. Das find ich klasse!
    Du bist eigenartig. Ebenso klasse!
    Du bist sonderbar. Das heißt: besonders. Wow!
    Du bist wunderbar. Also ein tägliches Wunder. Und wir dürfen mitwundern - gibt´s was Feineres?

    Kurzum: Einzigartig eigenartig und besonders sonderwunderbar! Fantastisch! Superkalifragi.... :-)

    Bleib bei dir & sei weiterhin dein eigener Fels in der Brandung - ich genieße ich momentan mehr still als laut und freue mich über jede Zeile, die so besonders aus deinem Herzen in die unseren fließt.

    DANKE!

    Katja

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    1. PS: Wo ist eigentlich deine wundervolle Beschreibung im Header hin?

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  15. Liebe Katja,
    du trifft es wieder auf den Punkt. Für mich war "anders" sein immer mein Leben. Weil ich neugierig bin und mich die Meinung ANDERER einen ... scheren. Ich bin sehr konservativ aufgewachsen und habe schon früh rebeliert. Aber ich hatte das Glück, dass ich in meiner Familie trotzdem geliebt und akzeptiert wurde. Zwar oft kritisiert, aber nicht gedrängt mich zu ändern. So habe ich dann eine Zeitlang das Punkersein getestet meine Haar rasiert, vor 35 Jahren die Ohren mehrfach durchlöchert und zerrissene Klamotten getragen. Ein paar Jahre später dann das genaue Gegenteil. Gestylt wie Hilton. Und auf diesem Weg habe ich dann meine Eigenartigkeit entdeckt und bewahrt. Und noch heute sage ich dem Tochterkind, wie unwichtig die Meinung der ANDEREN ist im Gegensatz zum eigenen Bauchgefühl. Das ist das Leben, probier aus, mach was DU für richtig hälst, aber bewahre deine Werte. Denn trotz aller Punkerzeit habe ich die Werte, die ich in der Familie bekommen habe gehütet und bewahrt.
    Ich bin gerne eigenartig, sonderbar, merkwürdig, etwas verdreht und eigenwillig. ICH HABE MEINEN EIGENEN WILLEN!
    Schön, dass du dieses, heutzutage besonders wichtige Theme aufgegriffen hast! Danke dir! ;-)
    Liebe Grüße
    Claudia

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  16. Absolut treffend formuliert, ich war ganz gebannt beim Lesen. Ich bin sehr gerne eigenartig, und die eigenartigen Menschen sind mir die Liebsten.
    Bestimmt deshalb liebe ich dein Blog!
    Ganz liebe, ganz eigene Grüße
    von der Katrin

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  17. ein wunderbarer Post, liebe Katja !!! eigenartig bedeutet für mich auch mal gegen den Strom zu schwimmen und sich nicht ständig anzupassen, egal ob bei Trends oder bei Meinungen... wenn mir etwas passt, kaufe ich es auch gerne in mehrfacher Ausführung, besonders bei Hosen, wenn sie perfekt sitzen - ich finde das "clever" :)
    meine fast 70 jährige Arbeitskollegin trägt seit 30 Jahren in der Arbeit nur Tracht...keiner kennt sie anders und es ist ihr Markenzeichen geworden...unverwechselbar sozusagen...auch sie arbeitet viel mit Architekten und auch jungen Leuten zusammen, die sich neu und supermodern einrichten wollen, trotz ihres Alters und ihres Stils begeistert sie...immer und immer wieder aufs neue...
    mein eigentlich blonder Teeniesohn färbt sich seit einiger Zeit die Haare schwarz und trägt nur noch solche Klamotten...er ist blauäugig und blaß, also ist das nicht gerade vorteilhaft für ihn... aber ich denke an meine Jugendzeit zurück und weiß, dass er seinen Weg finden...auch wenn das für Mütter manchmal schwer ist...
    Fazit: Liebe Katja, bleib so wie du bist, denn genau so bist du richtig !!! liebst Uli - die Kramerin

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  18. Tolle Gedanken, wunderbar geschrieben.
    Wirklich schade, dass eigenartig und merkwürdig nur noch negativ aufgefasst wird.
    Klamotten kaufen wir uns übrigens auch beide gerne doppelt, und trotzdem ist es schade, wenn irgendwann die Lieblingsstücke hin sind. Aber mehr als mehrmals besorgen geht halt nicht.
    Warum darfst Du das Gedicht nicht zitieren, hast Du da angefragt?
    Liebe Grüße, Petra

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  19. was für ein schöner beitrag, katja. du bist so klar für mich - und ich noch auf dem weg. immer ein stückchen weiter :)

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  20. So ein wunderbarer Text!
    Wenn ich das so lese, ja, ich bin wohl auch eigenartig.
    Aber ich bin es gerne. Und ich umgebe mich am Liebsten mit Menschen, die ebenfalls die ein oder andere Eigenart aufweise, Menschen die merkwürdig sind und kein 08/15-Einheitsbrei.
    Du erscheinst mir immer sehr liebenswürdig in einder Eigenartigkeit ;-)
    Viele Grüße
    Dani

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    1. Die Tippfehler seien mir verziehen, ich habe meine Brille vergessen... ;-)

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  21. grandios! ein raumfee-post von der besten art. :)
    ich liebe dein reflektiertes denken und betrachten der welt. selten genug macht man sich wirklich gedanken um die bedeutung von wörtern. obwohl es doch eigentlich so wichtig ist, denn sie sind wohl doch eines der meistgenutzten kommunikationsmittel. können trösten, können weh tun, können helfen, können vernichten.
    ich sag nur "live life less ordinary"! :)
    ganz eigenartige grüße
    schickt dir die frau s.

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  22. Schön geschrieben. So genommen ist jeder eigenartig. Schön ist es, wenn man, wie du, Frieden mit sich selbst geschlossen hat. And don't listen to the peanut gallery. ;D
    Liebe Grüße

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  23. Ein sehr schöner Text, danke dafür.

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  24. Ich war schon immer eigenartig und weil ich eigenartig bin, habe ich mein eigenes Synonym dafür: Eigenartig = individuell.:)
    ♥nic

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  25. Ich denke, wir freuen uns alle sehr, dass du eigenartig bist :)! Sonst wäre dieser Blog nämlich nicht so besonders, wie er ist. Danke dafür.

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  26. eigenartig = EINZIGARTIG! wie wohl jedes lebewesen und das ist es, was uns ausmacht!
    herzliche Grüsse Brigitte

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  27. Ich finde du solltest das Wort eigenartig durch besonders ersetzen. Dann beschreibt es dich doch vortrefflich :-).
    Liebe Grüße, SAbine

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    1. Liebe Katja, liebe Sabine,
      genau das wollte ich auch gerade anmerken. Das Wort besonders ist ein so schönes Wort für Menschen, die ehrlich zu sich und ihrer Umwelt sind. Dein Seite ist einfach auch sehr sehr besonders, ich freue mich über jeden Post. Danke Barbara

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  28. ein wundervoller post!
    nein, er ist wundertollig...
    eigenartig, einzigartig, einzig nicht artig...
    vielen dank dafür!
    ich möchte diesen post gerne verlinken, darf ich?
    liebe grüße
    christiane

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  29. Liebe Katja,
    Du faßt wunderbar in Worte, wie es sicherlich vielen Menschen zumindest in Teilbereichen ihres Lebens ergeht. Diese Einblicke öffentlich zu machen, finde ich mutig und sehr ergreifend.

    Recht hast Du, wer in sich selbst nicht ruht und sich ein Zuhause ist, wird auch woanders nie ankommen. Gelassenheit und Akzeptanz des Selbst bewirken die Authentizität, die notwendig ist, um auch von anderen - und sei es als "eigenartig" - angenommen zu werden, gibt man doch häufig durch die eigene Ausstrahlung vor, wie ein zwischenmenschliches Gefüge aus Gegenreaktionen und Erwartungserwartungen verläuft.

    Dennoch, zumindest für mich (und vielleicht nicht nur) gilt, die Andersartigkeit ruft die Notwendigkeit auf den Plan, Teilbereiche des Lebens, der Zwischenmenschlichkeit, selbst zu erfüllen, weil die passende Besetzung durch ein Gegenüber sich als schwierig erweist. Das bezieht sich mitnichten nur auf Partnerschaften.

    Manchmal steht da neben aller Eigenartigkeit im besten Wortsinne doch auch die Einsamkeit. In die echte Nähe eines eigenartigen Menschen wagen sich nur wenige. Ob sie dort eine gute Besetzung abgeben, oder den eigenartigen Menschen doch noch verformen wollen, um seine Geländegängigkeit für den eigenen Nutzen oder aus Angst zu steigern, bleibt überdies dahingestellt.

    Sei umarmt von Nina
    (Keine Sturmleitern, keine Feinde)

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    1. Liebe Nina,
      ja, es ist schwierig, denn viele empfinden eigenartige Menschen als unnahbar, was sie in der Regel nicht sind - eben nur anders nahbar. Das was etwas eigenartig und ungewohnt ist, ruft eben auch gerne erstmal Distanz hervor, weil der Mensch generell vorsichtig ist bei allem was ihm nicht vertraut erscheint und was nicht immer und überall vorne mit dabei ist und nicht in das Raster passt. Aber klar ist es auch Frage dessen, wie man selbst mit seiner Art umgeht und ob man es selbst als Makel, als Auszeichnung, oder aber einfach als sein gutes und selbstverständliches Recht auf Persönlichkeit ausstrahlt, denn gerade das nehmen andere Menschen ja auch wahr. Das ist sicher auch bei Mann und Frau so. Das alleine Bleiben ist vielleicht manchmal der einfachere Weg, der weniger Schmerz, weniger Kampf, weniger Frustration bedeutet, wenn auch bei deutlich mehr eigener Belastung und Verantwortung. Zwingend einsam muss das aber nicht sein, denn wer in sich zuhause und mit sich im Reinen ist, der ist eigentlich nicht einsam (nur überarbeitet ;-)). Sich zu verbiegen zu etwas was man nicht ist, oder immerzu damit zu hadern, dass man es nicht ist, ist aber deutlich ungesünder, entfremdender und innerlich einsamer, das habe auch ich erlebt. Davon mal abgesehen gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass es Menschen gibt, die einander in ihrer Eigenartigkeit akzeptieren, respektieren und lieben können, ohne den Versuch zu unternehmen, den anderen den eigenen Bedürfnissen entsprechend umzubauen, oder es ihn ständig spüren zu lassen, dass er mehr geliebt würde, wäre er nur anders. Was könnte man einander dann geben und füreinander sein... wenn man sich natürlich auch den passenden Eigenartigen aussucht. ;-) Vielleicht sollte man eine Partnervermittlung für die Eigenartigen gründen und das wäre ein prima Geschäftsidee? ;-)

      Herzlich, Katja

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  30. Liebe Katja,

    auch ich kann mich in dem von Dir Geschriebenen wiederfinden und finde es toll, wie und was aus "Deiner Feder" kommt. Am liebsten würde ich jetzt ganz in Ruhe darüber nachdenken, was Du geschrieben hast, doch dafür reicht meine Zeit nicht.

    Ich finde Dich einzigartig.


    Amalie

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  31. Liebe Katja,

    also der Begriff eigenartig ist irgendwie negativ besetzt, daß klingt nicht wirklich positiv. Von dem was ich von Dir weiß, bist Du garantiert nicht eigenartig sondern mit großer Sicherheit einfach Einzigartig und das ist doch toll. Und das macht Dich zu etwas ganz besonderem.
    Ich finde es gut :-)

    Sonnige Grüße,
    Sabine

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  32. Oh wie wunderbar geschrieben! Und so wahr! es gibt so viele Wörter, die irgendwie negativ besetzt sind, die anders interpretiert werden, als sie eigentlich sollten, deren ursprüngliche Bedeutung irgendwie verschwunden ist.
    Wirklich toll dein Text!

    Liebe Grüße,
    Johanna

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  33. Hallo Katja,

    Ich habe mit Interesse Deinen Beitrag zur Eigenartigkeit gelesen. Wir haben gerade darüber vor ein paar Tagen in der Familie diskutiert, wie schon Kinder als "eigenartig" abgestempelt werden, nur weil sie eben anders sind. Du hast mir aus dem Herzen geschrieben! Jeder Mensch ist einzigartig und damit eben auch eigenartig!

    Liebe Grüße
    Petra

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  34. Liebe Katja,

    ein wunderbar komponierter Beitrag. Danke für die Wortforschung und die Einblicke, die das gibt.

    Ich bin auch eigenartig, merke aber, dass es ungut wird, wenn es bei mir kippt in ein "ich bin anders". Da kann sich Arroganz einschleichen und das macht einsam.

    Herzliche Grüße

    Uta

    PS: Versprochener Beitrag ist nicht vergessen.

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  35. Wie wunderbar merkwürdig und eigenartig in der besten Form! Du sprichst mir aus der Seele. Herzlichen Dank
    Gabs

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  36. Liebe Katja,

    die meisten Menschen trauen sich einfach nicht, "anders" als die Masse zu sein, weil sie Angst haben, nicht akzeptiert zu werden. Dabei ist es so interessant, (wenigstens ab und zu) gegen den Strom zu schwimmen.

    LG
    Rebekka

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    1. Angst haben muss man nur, weil eigenartig eben allgemein als negativ gilt. Wäre es akzeptiert, dass Menschen so unterschiedlich sind und vor allem auch respektiert, dann würden sich viel mehr Menschen trauen ihre Eigenartigkeit auszuleben (denn ich glaube eigentlich ist jeder eigenartig) und könnten nebeneinander und miteinander sich gegenseitig inspirierend im Strom schwimmen - jeder auf seine Art. Gegen den Strom zu schwimmen ist vor allem eins: anstrengend.

      LG, Katja

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  37. liebe katja. ich kann so gut mitfühlen. suchend iRRe ich häufig duRch die welt. finde meist keine passung. fühle mich im außen oft fRemd. und hoffe immeR und immeR, dass ich iRgendwann finde, was ich suche. in miR. damit ich gelasseneR weRde. mich wenigeR aufRege. odeR veRletzt fühle. danke füR diesedeine woRte. ich kenne zwaR noch ein paaR mehR von uns. zumeist sind diese so einziggeaRteten menschen jedoch in deR mindeRheit. ein buch, dass miR fRüheR tRost spendete - iRgendwie andeRs von kathRyn cave u.w. - da wuRde am ende alles gut. und das wünsche ich auch all den andeRen eigenaRtigen menschen dieseR welt.
    heRzlich. käthe.

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  38. Das ist ein wahnsinnig schöner Post!!! Und wie wunderbar, dass Du so "sonderbar" bist. Denn sonst wäre es bestimmt sehr langweilig bei Dir ... dann würde ich Dich gar nicht erst "lesen". Die Wortauslegung "eigene Art" ist treffend und ganz und gar positiv.

    Ganz herzlichst zu Dir,
    Steph

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  39. jawohl, liebe raumfee, du bist eigenartig und sonderbar und merkwürdig und gerade darum auch so wunderbar!
    jeden tag komme ich hierher, weil dein blog mir in jeder hinsicht guttut - ich liebe die bilder, die einblicke in dein leben, die einblicke in dein denken und ich gehe jedesmal bereichert, gestärkt, erfreut, inspiriert wieder weg!
    danke dafür, dass du bist wie du bist und dass du uns teilhaben lässt daran!

    ursula

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  40. deine eigene art, liebe katja, mag ich sehr. sehr. ja: sehr.

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  41. Liebe Katja, schöne Gedanken über all diese eigenartigen Worte. Ist sie nicht wunderbar, unsere Sprache?! So voller Nuancen, Widersprüchlichkeiten, Geheimnisse, Merk-würdig keiten..
    Ich glaube, ich habe weder in meinem Freundes noch im Familienkreis irgend einen Menschen, der nicht eigenartig ist. Alle Menschen, die ich mag, alle Künstler, alles, was mich anzieht, sitzt irgendwie zwischen den Stühlen. Sonst langweilt es mich.
    Neulich kam ein junger Mann in mein Atelier und sah ganz traurig aus. Er erzählte mir, dass er seit Jahren nach dem Besonderen sucht, und darüber alles Alltägliche nicht erträgt. Sogar seine Frau und sein kleines Kind verließ er darum. Langsam, sagte er, würde er das Besondere auch im Alltäglichen finden und so ein immer respektvolleres Leben leben. Das ist die Kunst, denke ich.
    Danke für den schönen Post!
    Herzlichst
    lisa

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  42. Dein Nicht-Zitat des Gichtes hat mich gewundert - danke für den Link, ich muss das noch genauer studieren.

    Ich hab so eine "Liebesbeziehung" zu dem Wort "verrückt". Ich bin gerne ver-rückt, ein wenig anders eben. Auch mit eigener-Art kann ich mich gut identifizieren

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  43. Liebe Katja

    Deine Worte haben mich zum Denken angeregt und mich auch dazu veranlasst dieses Wort näher zu betrachten und ein wenig mit diesem Wort zu spielen!

    Eigen-Art; die Kunst (ART) seine EIGENE (zu ihm gehörende) Art und Weise zu leben

    Eigen-ARTIG; da kommt mir die Worte in den Sinn: Seid aber immer schön ARTIG und brav, liebe Kinder!

    Und ich muss zugeben das Adjektiv EIGENARTIG, hat für mich isoliert als Wort betrachtet auch die Bedeutung von sonderbar oder komisch.

    Ich finde auch, wie du schreibst: Seien wir mehr EIGENARTIG (auf welche Weise auch immer), denn jeder von uns ist EINZIGARTIG!

    UND akzeptieren wir nicht nur die eigene EIGENARTIGKEIT sondern AUCH die der anderen!!!

    Liebe Grüsse
    Sarah

    P.S. Auch so ein Wort, dass man auf zwei Arten aufnehmen kann, ist das Wort "eigenwillig", ist mir nur gerade so eingefallen, da ich im Wort-Fieber bin :-)

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  44. ok, i came via Stefanie Seltner
    and i probably do not understand
    or translated all properly
    but what i do understand is
    that you are YOU
    and i like that very much
    i love this post
    and all you show
    and i think i am eigenartig too
    and proud of it! ;^))

    Patrice A.

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  45. Großartig, eigen-artig geschrieben! Danke für diesen wundervollen Beitrag der mir mal wieder zeigt dass es doch noch genug anders-(eigen)artige Menschen (zu denen auch ich mich zähle) gibt! D A N K E

    Liebst,
    Louise

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  46. Achso, wieso darfst du das Gedicht nicht zitieren???

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  47. Nach meiner Beobachtung zählen die eigenartigen und eigenwilligen Menschen nicht gerade zu den Dummen...Meist haben sie besondere Talente und Begabungen...sind sehr kreativ oder musisch begabt...So kenne ich nicht einen Maler, der ein so angepasstes Leben wie in vielen Fällen z. B. ein Beamter führt...Ich bin mir sicher, ohne eigenwillige, eigenartige und unangepasste Menschen wäre die Wende 1988 nicht zustande gekommen...Das Bild, was wir...leider...oft von einer erfolgreichen Person vor Augen haben, entsteht letztendlich doch unbewusst durch Werbung, Magazine, Fernsehfilme etc....Möchten wir kompetent beraten werden, erwarten wir ganz unbewusst eine perfekt gestylte Person, schlank, jung mit einem Dauerlächeln...Wer dieser Erwartung nicht entspricht, muss auf eine zweite Chance hoffen...
    Auch wenn ich dich nicht persönlich kenne, denke ich, du bist genau richtig, so wie du bist...Und wenn du nicht so wärst, wie du bist, dann würde ich hier nicht regelmäßig lesen...LG Lotta.

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  48. Du bist wunder-voll einzig -artig eigen-artig !
    Ich finds schade dass du soweit weg wohnst , wir könnten glaub ich gut zusammen schweigen und der Stille zuhören !

    Übrigens :in einem alten Duden steht unter Tiroler : sonderbares Bergvolk dass eigenartige Laute von sich gibt ! ;o)
    Find ich auch positiv ! XD

    Ganz liebe Grüße von der eigen -artigen Ursula aus dem sonderbaren Land !

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  49. wenn man man-selbst ist akzeptieren das für gewöhnlich auch kunden relativ schnell. ein überzeugtes/ überzeugendes auftreten ist doch viel wichtiger als irgendwelche clichees. wenn man sich verkleidet und verstellt ist zwar der erste eindruck vielleicht weniger "eigenartig", aber überzeugender wird man durch die eigene damit einhergehende unsicherheit ja nicht.
    ich persönlich finde es in meinem job ganz schlimm, dass einige nur schwarz tragen, weil "man" das erwartet (oder einem das irgendein prof mal erzählt hat...) oder die clownigen runden corbusier-brillen tragen, weil sie dem vermeintlichen "meister" dann näher kommen...
    also: immer weiter so! eigenartig sein ist super! eine eigene art haben kann doch nicht verwerflich sein :)

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  50. Hallo Katja,

    Auch wenn wir uns nicht persönlich kennen : du bist mir so sympathisch !

    Liebe Grüsse
    Nicole

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  51. Liebe Katja, ich finde das schön, dass du eigenartig bist! Und du hast deine Gedanken wieder so wunderbar formuliert.
    Grüßle
    Ursel, die sich manchmal auch eigenartig findet

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  52. Wieder einmal ein Post, der mich umhaut. Ganz groß und ganz Raumfee. Danke für's zum Nachdenken anregen. Liebe Grüße, Annette

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  53. hut ab für diesen post. ich mag deine eigenwilligkeit und bewerte diese eigenschaft ausschließlich positiv – solange die kritischen assoziationen das problem der anderen bleiben. alles liebe.

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  54. Guten Morgen Katja,
    Deine eigenartigen *g* Gedanken haben mich den ganzen Tag begleitet,
    sockenlos von O bis O (Ostern bis Oktober),
    und ich habe mir erlaubt, einen link zu Dir in meinen post aufzunehmen.
    Schau mal rein, ob Du damit einverstanden bist:
    http://www.limeslounge.blogspot.de/2013/06/im-juni-am-zwolften.html
    Liebe Grüße und einen schönen Tag,
    Petra

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  55. ich mag eigenartiges. und liebe eigenartige menschen.
    ein wunderbarer post.
    danke dafür und liebe grüße von mano

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  56. Liebe Katja,

    ein tolles Posting. Und die meisten Dinge finde ich absolut nicht eigenartig, vor allem nicht die Tatsache, dass Du Dir schöne Dinge mehrfach kaufst. Das habe ich auch schon gemacht, vor lauter Angst, dass ich einmal ohne mein Lieblingsexemplar dastehe.

    Und außerdem finde ich "eigenartig" zu sein viel positiver, interessanter und einzigartiger als der Norm zu entsprechen.
    Aber ich gebe es zu: als Mutter habe ich tatsächlich Angst vor Dingen wie Mobbing etc. habe, wenn ich an meinen Sohn denke. Ich möchte auf jeden Fall, dass er sich so entfalten kann wie er es will/möchte, aber genauso sehr möchte ich, dass er gemocht wird. Aber muss das ein Gegensatz sein? Ich denke nicht.

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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  57. ABSOLUT! Egal ob eigenartig oder eigenwillig oder...Du bist einfach einzigartig wunderbar und bleib unbedingt genau so! Liebste Grüße, Anette

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  58. Nach meinen Vorstellungen und nach meiner Überzeugung ist es aber genau das, wonach man im Leben streben sollte: man selbst sein, seine Überzeugungen haben, kein Dutzendmensch sein.

    Es ist aber auch wahr, dass man damit manchmal aneckt, auffällt oder Befremden auslöst und das ist sehr schade. Übrigens ... im Kölschen gibt es den Begriff 'kölsche Eijenart' und der ist ausnahmsweise einmal nicht negativ konnotiert.
    Danke für diesen wunderbaren Blogbeitrag,
    'Franka'

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  59. Liebe Katja,
    ich lese deinen Blog schon sehr lange, weil er ein wunderbarer Ort für die wirklich wichtigen Dinge ist. Ich bin beieindruckt von allem, was du machst und wie du es machst.
    Ich habe noch nie etwas kommentiert und genieße alles still, aber heute und zu diesem Eintrag muss ich dir einfach sagen: DANKE!! Danke, dass du in Worte fasst, was ich auch denke und fühle und immer wieder erlebe.

    Wie schön, dass du all das teilst und es deinen Blog gibt!
    Katharina

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  60. Es steht im Grunde ja oben schon alles.. dennoch: bravo und danke für den herzerfrischenden Post!

    Grüße von Ellen

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  61. Ich lese Raumfee, weil da eine ganz eigenartige Raumfee drinsteckt und nicht bloß draufsteht!!!

    Danke.
    Sabeth

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  62. Egal wie wir sind - was andere über uns denken, sollte nicht zählen. Wichtig ist: wir gehen unseren Weg und kommen irgendwann an ... und vor allem: wir sind glücklich damit. Das ist ein furchtbar langer und schwieriger Prozess. Aber es lohnt sich.
    Danke, dass du bist wie du bist! Das macht dich und deinen Blog aus.
    Liebste Grüße von Steffi

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  63. Das war wieder mal ein typischer einzigartiger Raumfee-Post, genau deshalb liebe ich deinen Blog so...weil du anders bist, nicht eigenartig, einzigartig.
    Ich mag ungebügelte Wäsche, blutte Füsse, Schichtenkleider, ich mag Menschen, die sich nicht verstellen müssen, sondern genauso daherkommen wie sie sind - einzigartig!
    Das hast du einfach prima geschrieben und der Wunsch dich in echt kennenzulernen wird immer grösser!
    Lg Carmen

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  64. ....das SW Profilbild zeigt eine wunderschöne Frau!
    Lg Carmen

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  65. Liebe Katja,
    zu diesem schönen Beitrag fiel mir mein Lieblingsgedicht von Anne Steinwart ein.
    Ich schreib es hier mal auf, ich hoffe, dass dies o.k ist, denn ich finde, es passt so gut zu Deinen Gedanken und es macht Mut zum eigen-artig sein.
    "Wünsch dir was, sagte die gute Fee.
    Alt und weise möchte ich werden
    und unerschrocken
    eine eigensinnige Alte
    mit silbernen Haaren
    ohne Strümpfe
    in lila Sandalen
    und Lachfalten
    möchte ich haben
    ganz viele"

    Alles Gute für Dich und sonnige Grüße von
    Sonja, die immer öfter mit Vergnügen bei dir liest

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  66. Liebe Katja,

    Du hast mir so richtig aus der Seele geschrieben. Deinem Post gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen.

    Für mich habe ich inzwischen das Wort "anders" ausgesucht in der Hoffnung, dass es so wertungsfrei bleibt, wie ich es empfinde.

    Nen ganz lieben Gruß von Antje

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  67. da kann ich jetzt nicht so schnell mal was drauf kommentieren, liebe katja. für diesen post muss ich mir noch mal richtig viel zeit nehmen (für bilder- du bist so schön- und geschriebenes) ...
    sei umarmt von birgit

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  68. Eigenartig, eigene Art, sonderbar, sondern, was sonst, eigenwillig, eigener Wille, merkwürdig, des Merkens würdig... Ein schöner Post und wunderbare Kommentare!

    Ob äußerlich ablesbar oder erst beim 2. Blick zu entdecken, die Eigenart ist es die Menschen auf unverwechselbare Weise liebenswürdig macht, so sonderlich eigen wunderbar. Jeder für sich und im besten Fall, immer wieder neu.

    Liebe Grüße + schön, an Deinen Gedanken teilhaben zu dürfen!
    Minza

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  69. Ganz und gar wunderbar geschrieben und bebildert. Ich musste noch an das Wort "Eigensinn" denken, von dem Hermann Hesse einmal sagte: "Wer eigensinnig ist, gehorcht einem anderen Gesetz, einem einzigen, unbedingt heiligen, dem Gesetz in sich selbst, dem "Sinn" des "Eigenen".
    Vielleicht ist es unsere größte Sehnsucht, "eigenartig", "eigensinnig" sein zu dürfen – und zugleich unsere größte Angst ...
    Herzlichst Pepe

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  70. Liebste Raumfee,

    zum Glück hast Du eine eigene Art.

    Wer sonst würde seinem Bub Krakenpullover mit Knöpfen und Hüpfhosen aus Opas Hemden machen?
    Wer sonst träumt davon in der Nebelhöhle zu übernachten?
    Wer sonst bedruckt Leinen und näht Bettwäsche daraus?
    Wer sonst kocht in 15 Min. aus Unkraut die leckersten Gerichte?
    Wer sonst kann so schön schreiben wie Du?
    Wer sonst lustwandelt in Wildgärten und Dornröschenschlössern?
    Wer sonst pflückt Blumen mit erhöhtem Epillierbedarf?
    Wer sonst erfindet die genialsten Post-Titel?


    Heute nahm ich mir die Zeit und las alle Deine Posts, die Du während meiner PC-freien Zeit geschrieben hast. Der heutige gewichtige Post - grandios, mit Deinem Schreibtalent müsstet Du haufenweise Geld verdienen können um Dir Dein Traumhäuschen ohne Nachbarn mit Brechdurchfall finanzieren zu können.

    Liebe Raumfee, irgendwann werde ich meinen Enkeln erzählen:
    "Die Raumfee, die war e i n z i g a r t i g ."

    ganz herzliche Grüße
    Judika

    P.S. Ich habe heute am 24. Juli Kekse gebacken, geht das als eigenartig durch?

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  71. ;) feines Gedicht, Fried ja überhaupt. Und Eigenart find ich großartig, denn es zeigt, dass sich ein Mensch entwickelt, über sich nachdenkt, nicht einfach mit dem Strom schwimmt, vielleicht nicht un´bedingt dagegen, aber eben auf seine eigene Art seinen Weg meistert.
    Und deine ganz eigene Art, na die mag ich sowieso, sonst wär ich ja nicht hier ;)
    Alles Liebe
    Dania

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  72. Ach herrje, jetzt habe ich mich in Dich verliebt. ;)

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  73. Ich habe gerade diesen Artikel von dir gefunden.
    Danke,das gibt mir wieder Auftrieb.
    Ich habe mir erlaubt,ihn auf meiner Seite zu rebloggen.
    Wenn du das nicht so gerne magst,sag Bescheid,dann nehme ich ihn wieder raus.

    LG

    Frau Koriander

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  74. Liebe Katja,

    ich habe Deinen Blog über Tabeas 12tel Blick gefunden und lese hier gerade mit Begeisterung. Gerade dieser Beitrag ist ganz wunderbar. Schräg angeguckt zu werden aufgrund von "Eigenartigkeit" und Nonkonformität kommt mir sehr bekannt vor.

    Werde gleich mal hier weiterstöbern...

    Liebe Grüße
    Birgit

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Schön, dass Du hier bist. Ich freue mich über deine Worte!