Dienstag, 12. März 2013

Anders.


Manchmal kommt es anders. Und manchmal ist anders nicht schlechter, es ist eben einfach nur... anders. Wird man an einem bestimmten Punkt seines Lebens gezwungen umzudenken, den gewohnten oder geplanten Weg zu verlassen und sich einen neuen zu suchen, dann ist das oft so furchteinflössend, dass man am liebsten weglaufen würde, weil einem der Weg wie ein finsteres Loch erscheint und man selbst hat keine Fackel.

Bei Tüchersfeld, Fränkische Schweiz
Umdenken zu müssen kann aber auch eine Chance sein. Es hält das Gehirn flexibel, vielleicht deutlich flexibler, als wenn das Leben immer gleichförmig verliefe. Unser Leben ist eben doch kein langer ruhiger Fluss, sondern ein Weg - mal geradeaus und asphaltiert, mal holperig und kurvig, mal nur ein Trampelpfad. So bleibt man aufmerksam und neugierig.

Bei Rumpenheim am Main
Rückblickend betrachtet waren es genau diese Weggabelungen, an denen es in meinem Leben anders kam als erwartet oder erhofft, die meinem Lebensweg jedes Mal letztendlich eine bessere Richtung gegeben haben. Eine Richtung, die mich mehr zu mir selbst geführt hat, weil ich gezwungen war innenzuhalten, über meinen Weg, meine Ziele und die Frage was ich eigentlich will nachzudenken. An jeder Weggabelung habe ich sehr viel über mich selbst gelernt, auch zu schätzen was ich kann und nicht zu verurteilen was ich nicht kann. Ich bin mit jedem Richtungswechsel an den Herausforderungen gewachsen, auch wenn ich dafür über steinige Wege kraxeln musste.

Felsenmeer, Odenwald
Hätte es keine einschneidenden Erlebnisse gegeben, die zum Richtungswechsel gezwungen haben, wäre ich vielleicht ewig in ausgetretenen Pfaden weitergeschlurft, wäre wieder und wieder an alten Mustern verzweifelt und hätte aufgehört zu wachsen. Manchmal denke ich darüber nach wo ich heute wäre - räumlich, persönlich, emotional, körperlich - wenn ich einfach immer so weitergemacht hätte wie irgendwann einmal von mir oder anderen geplant, ohne Brüche, ohne Risiko, ohne neue Wege. Ich wäre nicht der Mensch der ich heute bin und vielleicht wäre ich auch schon nicht mehr hier.

Sylt
Weitermachen oder aufhören, mit dem Strom schwimmen oder dagegen, bleiben oder gehen, wagen oder fliehen, trinken oder es lassen, Fleisch essen oder vegan leben, schweigen oder reden. Wir haben die Wahl. Unsere Entscheidungen haben Konsequenzen, aber in dem Moment, in dem wir uns bewusst werden, dass wir die Verantwortung für unsere Entscheidungen und Gefühle selbst tragen und bereit sind die Konsequenzen zu akzeptieren, in dem Moment wird uns auch bewusst, dass wir die Wahl und somit unser Leben selbst in der Hand haben. Wir sind frei. Wir wählen den Weg, das Tempo, das Wie und die Menschen, die uns auf diesem Weg begleiten. Das beruhigt mich.

Fieberbrunn, Österreich
Mein Weg hat selten geradeaus geführt, selten mit der Herde und oft auch gegen des Strom. Das stieß nicht immer auf Zustimmung und damit umzugehen fiel mir nicht immer leicht. "Warum bist Du nicht anders?" Das habe ich ziemlich oft gehört in meinem Leben. Oft bin ich gegen Widerstände angelaufen, manchmal hab ich auch versucht mich zu verbiegen, um eben anders zu sein. Älter zu werden ist kein Ponyhof, aber es gibt einen Vorteil: was andere über mich, mein Aussehen, meine Überzeugungen,  mein Tun und meinen Weg denken wird immer unwichtiger. Es ist mein Weg.

Bei Sommerach am Main
Danke an Maria für den Denkanstoß.
Den eigenen Weg finden, anders sein, Individualität, Veratwortung für Gefühle, Eigenverantwortung

Kommentare:

  1. Liebe Katja,
    und Du bist wunderbar, wie Du bist.
    Danke für diese schönen und so wahren Worte, die man sich immer hervorholen sollte, wenn die Weggabelung gerade ihren schmerzhaften Punkt erreicht.
    Sei umarmt.
    Nina

    AntwortenLöschen
  2. Solange man niemand anderen übermäßig einengt, belastet oder gar verletzt, sollte man so leben, wie man das selber für richtig hält, finde ich.
    Ich persönlich merke, dass ich plötzliche Veränderungen immer schlechter wegstecke, je älter ich werde. Flexibilität war allerdings auch noch nie meine Stärke. ;-)

    AntwortenLöschen
  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

    AntwortenLöschen
  4. Dein Beitrag, mit diesen wundervollen Bildern stimmt mich sehr nachdenklich.
    Dein Spruch in deiner Wohnung " sei dein eigenes Wunder" passt hier gut dazu.
    Bleibe dir weiterhin treu und verfolge deinen Weg, es ist das, was dich ausmacht!
    So aus weiter Ferne betrachtet ist die Raumfee für mich:
    -Kämpferisch
    -Ein äusserst, kreatives Arbeitstier
    -eine Mutter wie eine Löwin
    -eine Frau, die aus wenig viel machen kann
    -jemand, der täglich sein Bestes gibt
    -eine herzensfrohe Frau in deren Kopf tausend Ideen rumwuseln


    Schön dass es dich gibt!
    Lg Carmen
    (Und weisst du, was die anderen denken ist egal...wer der Schafherde folgt, läuft nur in deren Scheisse....)


    AntwortenLöschen
  5. Liebe Katja, bestimmt ist es nicht immer einfach - ich denke, in keinem Leben. Gerade die widrigen Umstände sind es meist, die einen formen. Ich mag es - genau so - wie Du bist!

    AntwortenLöschen
  6. Ui, wie recht du hast. Und wie passend derzeit auch für mich. Anders ist - in vielen Fällen - richtig gut. Rückwirkend betrachtet.
    Deine Fotos sind wie immer ein Traum! :)

    Ganz Liebe Grüße, Subs

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Katja,
    das ist wunderbar geschrieben!
    Anders, das ist ja auch immer eine Betrachtungsweise, je nachdem wer drauf schaut.
    So wie ich Stücke von Dir hier kennenlernen konnte, kann ich eines sagen: Du bist genau richtig!
    Und genau an solch einer Weggabelung stehe ich auch, ich bin eigentlich auch schon losgegangen.
    Ich hoffe, Dir und Deinen Lieben geht es gut.
    Liebst
    Katja

    AntwortenLöschen
  8. Danke für diese wunderbaren Gedanken und Denkanstösse zum Leben!
    Liebe Grüße!
    Christine

    AntwortenLöschen
  9. was für ein kluger und zugleich berührender text. ein mut machender und bestätigender auch. alles beste für dich, liebe katja.
    °°°ulma

    AntwortenLöschen
  10. Ich weiß gar nicht, woher es kommt, dieses denken, dass anders sein meistens was schlechtes ist und man betonen muss, dass anders auch gut sein kann - anders ist doch erstmal neutral - es ist einfach etwas anderes... Was dann passiert, wie es einem geht, wie man etwas findet, das liegt im Auge des Betrachters. Ich find Andersartigkeit großartig, ohne Dinge, Menschen, die anders sind, wärs mir ganz schön langweilig - und ich wär echt einsam so unter null gleichgesinnten Andersartigen. ;)
    Aber ist nicht jeder ein bisschen anders als alle anderen? Wie kann da anders sein schlecht sein? Ne ne ne, da mach ich nicht mit, ich find anders sein großartig, individuell, mutig und es macht mich neugierig zu gucken, was dahinter steckt, hinter all dieser Andersartigkeit.

    AntwortenLöschen
  11. Liebe Katja,
    ein wunderbarer Post und einfach zauberhaft in Worte gefasst. Du hast eine ganz tolle Art Dich auszudrücken!
    Liebe Grüße,
    Sabine

    AntwortenLöschen
  12. Für einen risikoscheuen Menschen (wie mich) macht dieses Posting viel Mut. Schöne und gute Worte gefunden. Danke.

    AntwortenLöschen
  13. Dieser Text, diese Bilder waren für mich ein toller Start in den Morgen!

    Danke

    Uta

    AntwortenLöschen
  14. Ach Katja, das ist einfach wundervoll...ich glaube mir geht es in vielen Dingen wie dir, obwohl sie doch so unterschiedlich sind. Es ist genau richtig und gut so. Wo kein Schatten, da kein Licht...
    Danke für den schönen Beitrag! sarah

    AntwortenLöschen
  15. Was ich immer wieder feststelle, ist das wir nicht nur tatsächlich
    alle anders sind, sondern es auch sein wollen.

    Individualität ist ja soooo wichtig.
    Damit wir uns selbst begreifen können.
    Damit wir uns in der Masse nicht verlieren.

    Gleichzeitig sehe und höre ich aber ganz oft von anderen die
    gleichen Dinge wie bei mir.Was ich denke spricht plötzlich
    jemand anders aus. Und da sehe ich Dinge, die ich doch nur
    bei erwartet hätte. Ich finde es gut, dass du dich dir selbst und
    dein Leben immer wieder bewusst machst.

    So kannst du immer wieder zu dir finden.
    Deswegen mach weiter so und bleib dir treu!
    Naddel

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Als Kind wäre mir nichts lieber gewesen, als so zu sein wie alle anderen, aber ich hab es nicht hingekriegt, es war wider meine Natur. Irgendwann wurde es dann zum Trotz, es als etwas besonders Tolles zu betrachten. Es ist aber weder besser noch schlechter, sondern eben einfach nur anders. Könnten alle Menschen das tolerieren und akzeptieren, dann wäre das Leben für Viele die etwas aus der Norm fallen sehr viel weniger frustrierend. Leider steckt es in den meisten Lebewesen sehr tief drin, die als Bedrohung zu betrachten und aus der Herde auszustoßen, die etwas anders sind. Wäre das nicht so, dann könnten wir trotz unserer Unterschiedlichkeiten alle zusammen eine große, bunte Herde bilden.

      Löschen
    2. Ich glaube ich verstehe das in deiner Kindheit, zumindest
      versuche ich's.
      Ich wollte als Kind nicht einfach anders sein, ich war es
      einfach irgendwie. Auch ich bin dann einfach darauf auf-
      gesprungen und habe meine Andersartigkeit stärker heraus
      in den Vordergrund gestellt.
      Deklariert mit einem "So bin ich".
      Später habe ich z.T. erfahren, dass mich andere dafür
      sogar bewundert haben. Heute verstehe ich das sogar:
      So stark musst du erstmal sein! Denn nicht jeder schafft
      es der Herde gegenüber zu stehen. So manche stecken da
      einfach drinne und wollen vielleicht sogar raus.
      Geht aber nicht, weil sie nicht so stark wie wir sind.
      Die Bedrohung liegt -aus meiner heutigen Sicht- nicht nur
      in der Unverständnis, sondern manchmal auch im Neid.

      Ker...ich könnt noch mehr schreiben. Nur kurz noch: Oben
      der eine Satz, das soll heißen: "Und da sehe ich Dinge,
      die ich doch nur bei mir erwartet hätte."
      Damit meine ich, dass ich mittlerweile immer öfter erkenne
      wie viele Gemeinsamkeiten wir alle, trotz der Unterschiede
      (die ich für wichtig halte) haben.

      Und jetzt hol ich mir n Rotwein! Das hier fühlt sich nämlich
      so verdammt nach einem Glas davon an :-)
      LG, Nadine

      Löschen
  16. so wahr, so schön geschrieben, so katja - wie ich dich hier im blog kennen lerne.
    danke für den denkanstoß!
    herzliche grüße und weiterhin viel energie für die unbekannten wege wünscht
    die frau s.

    AntwortenLöschen
  17. BLEIB UNBEDINGT WIE DU BIST!!! Authentisch + Wahrhaftig = einfach toll!!! Liebste Grüße, Anette

    AntwortenLöschen
  18. Ein toller Post... das bist ganz DU. Also, ich kenne dich zwar nicht persönlich, aber so hatte ich dich eingeschätzt... SEHR symphatisch !!! Wenn ich mal in deiner Nähe bin, dann melde ich mich, ja ? Wäre schön, wenn wir uns mal persönlich über den Weg laufen... Hab einen schönen Tag mit einem lieben Gruß,
    Christine

    PS. Na, wenn ich mit Gelb kann, dann kannst du auch mit Pastell *lach* - öfter mal was Neues, oder ?

    AntwortenLöschen
  19. Beeindruckende Worte, welche zeigen was für eine starke, 'wahre' Frau du bist. Liebste ☼-Grüße Franse

    AntwortenLöschen
  20. Liebe Katja!
    DANKE! Es ist alles so richtig! Und alles so wahr!
    Ich umarm dich!
    Dania

    AntwortenLöschen
  21. es tut gut das zu lesen. schön, dass du deine erfahrungen so gut in worte fasse kannst und damit auch anderen (mir!) mut machst. auf dem eigenen weg weiter zu gehen, selbstvertrauen zu haben und an sich selbst zu glauben, auch wenn der weg ganz anders verläuft als gedacht. vielen lieben dank dafür!
    wiebke

    und auch danke für die erinnerung an das felsenmeer. in meinem fotoalbum gibt es ein bild von mir als kind, mitten in diesen steinen und in meinem kopf bliebs auch als aufregendes kletterparadies.

    AntwortenLöschen
  22. Ein wundervoller Post mit wunderschönen Bildern, der mich berührt, aber aufgrund der vielen Andeutungen doch etwas ratlos und verwirrt zurücklässt... viele liebe Grüsse, helga

    AntwortenLöschen
  23. Nochmal mein Gruß! (Habe den ersten wegen eines Schreibfehlers gelöscht.) Danke für den ernsten Beitrag, den stoebernswerten Internetauftritt und für den Kommentar bei mir (Träume)!

    AntwortenLöschen
  24. Das hast du wieder so gut be- und geschrieben... Ich bin ja nun auch schon reiferen Alters, aber immer noch "auf dem Weg zu mir"..., du sagst es: "Wachsen"... Und auf diesem Weg möchte ich trotz allem Widrigen keine Weggabelung und keine Sackgasse, keine Umkehr missen... Inzwischen kann ich auch besser und gelassener "gehen lassen", was "nicht geht". Da ist noch genug, was geht, und das mache ich mit Leidenschaft ;-) Liebe Grüße zu dir Ghislana

    AntwortenLöschen
  25. Was für ein kluger Text und so schöne Fotos dazu. Spannend! Vieles kann ich so auch unterschreiben.
    Nur an den Satz "wir haben die Wahl" vermag ich nur bedingt zu glauben. Ich bin eher ein Anhänger der Theorie "der freie Wille des Menschen ist eine Illusion..." Ein Leben mit Brüchen ist spannend und macht einen Menschen erst richtig interessant, aber es ist auch ganz schön anstrengend. Man bekommt viele Erfahrungen geschenkt und muss dann mit Kraft und Energie bezahlen. Ich denke, du bist genau richtig so und wirst deinen eigenen Weg auch immer finden.... glg

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Als Kind sind die Wahlmöglichkeiten oft eingeschränkt, aber wenn wir erwachsen sind, treffen wir tausende Entscheidungen am Tag ganz alleine. Natürlich gibt es Abhängigkeiten, Verpflichtungen und Konsequenzen und machmal erscheinen die Wahlmöglichkeiten wie die zwischen Pest und Cholera. Aber doch wählen wir (und wenn es nur ist zu bleiben und weiter auszuhalten in einer Situation)und niemand anderer und das bedeutet auch, dass wir unsere Leben selbst in der Hand haben und niemand anderer für die Folgen unserer Entscheidungen und für unsere Gefühle die daraus resultieren verantwortlich gemacht werden kann. Das ist hart zu schlucken und mehr als mancher (er)tragen) kann, aber es ist auch fair.

      Löschen
  26. Liebe Katja,

    viel kann ich dazu nicht schreiben, denn ich würde Deine Worte, Deine Sätze nur wiederholen. Du hast mir aus der Seele geschrieben, nur stehe ich gerade kurz vor solch einer Weggabelung und beide möglichen Wege sehen jeden Tag anders aus, mal heller und mal dunkler. Geradeaus führt keiner. Und selbst wenn es den Geradeausweg geben würde, er wäre nicht mehr meiner. Mit jedem Tag aber freu ich mich mehr über diese Chance.

    Vor ein paar Tagen habe ich eine Stadtmauer fotografiert, lauter Ziegelsteine und ganz unten ein paar Feldsteine, groß und ziemlich rund. Genau dieses Bild hab ich oft vor Augen, es sind genau diese Steine, die anders sind, aus der Norm fallen, aber sie tragen diese Mauer genauso mit, ohne sie wäre die Mauer so langweilig.

    Nen ganz lieben Gruß von Antje, die nun doch mehr geschrieben hat ;-)

    AntwortenLöschen
  27. Liebe Katja,
    deine Worte haben mich sehr berührt. Habe sie grade meinem am Boden zerstörten Sohn vorgelesen, dessen Freundin vorgestern,
    nach 4-jähriger Beziehung, ganz plötzlich und ohne triftigen Grund ausgezogen ist.
    Deine Zeilen haben richtig gut getan!
    Doris

    AntwortenLöschen
  28. liebe katja
    wie recht du hast. auf der strasse des lebens geht es nicht geradlinig zu. es passieren so viele dinge, die frau nicht vorhersehen kann. wie oft ist frau in einem tiefen tal gefangen, möchte nur noch fallen und doch geht die sonne jeden morgen wieder auf, ob frau hinschaut oder nicht, die welt dreht sich weiter.
    ich vertraue darauf alles wir gut.
    herzlich judika

    AntwortenLöschen
  29. du hast mir wieder einmal aus der seele gesprochen!
    herzliche grüße, mano

    AntwortenLöschen
  30. Ich danke dir für die lieben Worte auf meinem Blog!
    Einen ganz lieben Gruß,
    Doris ♥

    AntwortenLöschen
  31. Gott sei Dank bist du genauso wie du bist und damit eine große Bereicherung für andere.
    Dein Blog tut meiner Seele gut.

    Ursula

    AntwortenLöschen
  32. Liebe Katja,

    whow. Und whow. Und whow. Danke für Deine Worte. Die bewegen und regen an. Nachzudenken, wie es bei mir war, wie ich das empfinde, was Du schreibst. Da bin ich schreiblos.

    Danke für´s Teilen.

    Alles Liebe

    Amalie

    AntwortenLöschen
  33. Danke für den wunderbaren Beitrag. Veränderungen sind oftmals wirklich schwer und doch so notwendig. Denn wie Du schreibst, will man sich weiterentwickeln und dafür sind sie ganz wunderbar (meist merkt man das natürlich erst im Nachhinein). ;) Durch unsere Gedanken können wir die Richtungen, die unser Leben nimmt, beeinflussen, also eine Wahl wohin auch immer treffen. Und das finde ich sehr beruhigend.
    Lieben Gruß

    AntwortenLöschen
  34. Wir haben viel mehr die Wahl, als man wahrhaben will, z.B. ob ich mich über das miese Wetter ärgere oder ob ich die wertvolle Zeit trotzdem nutze. Und von dieser Art zu wählen gibt es ganz viele. Natürlich werden Dinge von außen an einen herangetragen, die man so nicht möchte. Aber dennoch hat man die Wahl, wie man darauf reagiert.

    Das Anders-Sein oder nicht so zu sein wie die Mehrheit, das ist immer schwer in unserer Gesellschaft und man muss schon sehr stark sein, um ganz zu sich selbst zu stehen. Aber ich finde, daran kann man arbeiten und sich verbessern ;-)
    Liebe Grüße und danke für den wunderbaren Beitrag,
    Franka

    AntwortenLöschen
  35. Liebe Katja,
    Du sprichst mir aus der Seele. Ich kenne wenige Menschen, die von sich aus die Bequemlichkeit des gewohnten eingeschlagenen Weges verlassen um neues zu Entdecken... Aber ich kenne eine Menge Menschen, die so viel Zeit und Energie verschwenden, sich gegen einen Wandel im Denken und Leben zu wehren, daß es einem beim Zusehen schaudert.
    Wenn ich die Angst vor der Ungewißheit verspürt habe - das war gelegentlich durchaus schon der Fall... - habe ich immer auch gewußt, daß mir dieses Gefühl zeigt, daß ich lebendig bin. Und die Erfahrung, auch unter widrigen Umständen man selbst zu sein, kann einem zu einer Selbstsicherhheit verhelfen, wie sie in ihrer Intensität ansonsten wohlmöglich nie entstanden wäre?
    Auch die Fähigkeit, das wirklich Wichtige im Leben wahrzunehmen, erlangt man wohl eher selten, wenn man immer in Watte gepackt gegen alles abgesichert ist...
    Also was ich sagen wollte: auch wenn "Anders" gerne mal unbequem ist, ich find´s toll!!
    GLG,
    Mel

    AntwortenLöschen
  36. Vielen Dank für den berührenden Text und die wundervollen Fotos!

    Herzlich
    Stefanie

    AntwortenLöschen
  37. danke füR deine woRte. und füR einen denkanstoß, den ich in letzter zeit zu oft veRgesse: 'ich habe die wahl'.
    käthe.

    AntwortenLöschen
  38. Wundervolle Gedanken...wundervolle Bilder dazu ...Ich habe in meinem Leben nicht immer geschafft, einen eigenen Weg einzuschlagen, aber ich bin zufrieden über meine "Abstecher" und kleinen Fluchten...Geholfen hat mir auch dabei mein "Anderssein"... Mein Dickkopf manchmal...und auch, dass mich Gleichförmigkeit langweilt...( Carmens Kommentar ist übrigens zauberhaft...). Liebe Katja, du hast eine wundervolle Gabe, Dinge beim Namen zu nennen, zu analysieren, deinen Weg zu gehen. Interessanterweise ist mir sofort Maria eingefallen, bevor ich überhaupt deinen Post bis zu Ende gelesen habe...Ich denke, ihr beide seid genau richtig, so wie ihr seid und werdet euren Weg gehen...so holprig er auch sein wird! Liebe Grüße, Lotta.

    AntwortenLöschen
  39. Sehr berührend Dein Post und dazu passend die Bilder, Wow !
    ♥Kerstin

    AntwortenLöschen
  40. Liebe Katja, danke für diese Zeilen. Im Moment frage ich mich oft, was ich wann vielleicht anders gemacht haben sollte...? Oder in Zukunft anders machen muß. (die anhaltende Kitaproblematik wirft mir inzwischen doch manche Frage auf...) Vielleicht stehen wir nur an einer Gabelung, es ist ein schwerer Anstieg, aber wir werden ihn schon meistern. Anders als andere vielleicht, aber das ist nicht wichtig. Danke - Du hast mich richtig "beruhigt" und die Gedanken mal in eine andere Richtung gelenkt... Ich finde Dich - durch Dein Blogfenster blickend- übrigens überhaupt nicht "anders". Höchstens sehr besonders. Im besten Sinne... ! herzlich, Marja

    AntwortenLöschen
  41. Worte und Bilder hätte man nicht perfekter aufeinander abstimmen können!

    Liebst von Steph, die auch in einem positiven Zickzackkurs durchs Leben geht

    AntwortenLöschen
  42. interessant ist ja, bei der aussage »warum bist du nicht anders?«, dass das eigentlich heißt, »warum bist du nicht wie alle anderen auch?«. das heißt, die anderen erwarten, dass man, da man anders ist, noch mal anders wird um dann wieder wie alle zu sein. plus plus plus macht minus. herrschaftszeiten, das weckt ja gleich bilder in mir. sollte zum stift greifen!

    danke für die unterhaltung ;) tabea

    AntwortenLöschen
  43. Liebe Katja.
    Danke. Auch ich war schon ein paar Mal an kleinen Gabelungen.
    Der Mut fehlt mir manchmal einen neuen Abzweig zu nehmen. Aber auch die Meinungen anderer nehmen mich teilweise ein. Auch die Meinungen der Gesellschaft, wie was wann wo geschehen muss und welcher Weg dafür gegangen werden muss.
    Mir fällt es nicht immer leicht, nur auf mich zu hören.
    Aber, wie du so schön geschrieben hast: Das ist unser Weg. Und auch wie du schreibst, zu schätzen was man kann und nicht zu verurteilen was man nicht kann.

    Ja!!!

    Weitergehen. Immer weiter. Bergauf. Bergab. Über Steine. Über glatten Sand. Auch mal Hand in Hand. Aber auch alleine.

    Liebste Grüße.
    Marie

    AntwortenLöschen
  44. Liebe Katja,
    deine Worte sind so wahr und machen nachdenklich. Wir sind frei. Jawohl! Das kann auf der einen Seite beruhigen - auf der anderen Seite erfordert es manchmal sehr viel Mut den anderen Weg zu wählen.
    Eine gute Nacht und ganz liebe Grüße von Steffi

    AntwortenLöschen
  45. Danke für deinen lieben Kommentar bei mir! Schön, dass dir das Kleid gefallen hätte. Aber eine Prinzessin ist das Kind wirklich nicht, sondern irgendwie anders als ihre Altersgenossinnen. Deshalb schreibe ich hier auch unter deinem Post zu diesem Thema. Sie hält gar nichts von kurzen Röcken, Leggings & Shirts mit den gerade aktuellen Statements. Sie ist irgendwie der Heidi - Typ ( na ja, lebt auch in der Schweiz ) mit langen Zöpfen, langen weiten Röcken, Folklorestickereien, Cellospiel. Ihrer anderen Großmutter ist das unheimlich, fürchtet sie doch Außenseitertum, mir sieht das eher nach eigener, starker Persönlichkeit aus & ich wünsche ihr von Herzen, dass sie ihren Weg gehen darf & kann. An mir haben sich die Geister auch immer geschieden. Das ist nicht immer schön, aber ich bin (meist) mit mir im Reinen und kann vor mir selber bestehen. Das finde ich wichtig, denn mit den Wölfen heulen kann jeder.
    In diesem Sinne: Weitergehen!
    Herzlichst
    Astrid

    AntwortenLöschen
  46. Ach, ich hab noch vergessen: Das letzte Bild finde ich großartig, kann ich mich richtig mit identifizieren...
    LG
    Astrid

    AntwortenLöschen
  47. Ein wunderbares Post. Sehr einsichtig. Das fehlt eben den meisten Menschen: mit sich selbst in Kontakt zu sein und zu erkennen, was gut und schlecht für einen ist, Herausforderungen die Stirn zu bieten und in guten und schlechten Zeiten, das Leben bei den Hörnern zu packen. LG

    AntwortenLöschen
  48. Danke für deinen Post.
    Ich habe ihn voll Interesse gelesen und werde es bestimmt noch einmal tun, besonders weil bei mir demnächst etwas anders sein wird.
    Übrigens teile ich deine Gedanken zum Älterwerden. So "doof" ich es manchmal finde, so birgt es doch tatsächlich neue Perspektiven und Freiheiten.
    Herzliche Grüße
    Tally

    AntwortenLöschen
  49. Ich bin über Tabea Heinickers Blog hier gelandet.
    Dieser dein Satz als Antwort: "Als Kind wäre mir nichts lieber gewesen, als so zu sein wie alle anderen, aber ich hab es nicht hingekriegt, es war wider meine Natur." - es ist, als lese ich über mich selbst ...

    "Anders" nicht als Wertigkeit, nicht als besser oder schlechter zu sehen und zu leben, ist ein langer Lernprozess - das wertende Vergleichen ist tückisch ...
    Aber "anders" zu sein und andere als "anders" zu erkennen, macht letztlich reich, wenn man es lernt, "andersartig" und "gleichwertig" Hand in Hand gehen zu lassen. Und bei sich zu bleiben ...

    Hab ich gern gelesen.
    Liebe Grüße,
    Tabea

    AntwortenLöschen
  50. Liebe Katja ! Ein wundervoller Post , der mich sehr zum nachdenken brachte . Ich hätte auch gerne auf so manches verzichten können , aber am Ende ist man die Summe seiner Erfahrungen !
    Möge der Wind immer in deinem Rücken sein !
    (irisches Sprichwort)
    Liebe Tiroler Grüße Ursula

    AntwortenLöschen

Schön, dass Du hier bist. Ich freue mich über deine Worte!