Donnerstag, 1. November 2012

Allerheiligen.

Dass ich nicht religiös bin und keiner Glaubensgemeinschaft angehöre ist kein Geheimnis. Trotzdem glaube auch ich an viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die man nicht mit Händen greifen und Augen sehen kann. Vor allem glaube ich an die Energie negativer und positiver Gedanken, an das Hier und Jetzt und ich glaube an die Liebe. 

Das war nicht immer so. Oft in meinem Leben war ich wütend auf andere Menschen. Ich war frustriert, verletzt, enttäuscht und traurig wegen Dingen die sie gesagt oder getan haben und oft genug habe ich mich abhängig davon gemacht. So abhängig, dass ich ihnen vieles geglaubt habe und dass mein Bewußtsein gar nicht mehr offen war für die positiven Dinge und die netten Menschen, die mir begegnet sind.
Negative Gedanken und Selbstmitleid, Sorgen und Zweifel, Schuldzuweisungen und Rachegedanken engen ein und belasten das Leben. Sie liegen wie ein zentnerschwerer Fels auf der Seele und blockieren das Erleben und die Lebensfreude. Sie machen blind für die Schönheit des Augenblicks und für all die wunderbaren Dinge, die um uns herum sind, weil sie sämtliche Energie binden.

Manche Menschen wachen irgendwann auf, fragen sich, ob das der Sinn eines Menschenlebens sein kann und ändern ihre Perspektive, weil sie erkennen, dass die Übernahme der Verantwortung für ihre Gedanken, Gefühle und Taten auch die Möglichkeit beinhaltet, sich von einer unglaublichen Last zu befreien. Wem bewußt wird, dass er selbst dafür verantwortlich ist, der erkennt auch die Möglichkeit der positiven Veränderung. Wer sich als Spielball des Lebens und anderer Menschen sieht, der glaubt an die Ausweglosigkeit seiner Gefühlssituation, die von den Lebensumständen und dem Tun, Lassen und Urteil anderer abhängig ist. 
Manche verfolgen diesen Weg bis zum Ende und entschuldigen bis zuletzt ihr Handeln mit ihren Gefühlen und ihre Gefühle mit dem, was andere tun. Auf was schauen diese Menschen am Ende ihres Lebens zurück? Auf ein ungelebtes Leben voller negativer Gefühle und dem Empfinden, ihr Leben nicht gelebt zu haben, weil andere sie daran gehindert haben. Das ist sehr traurig.

Als ich eine Bekannte vor Jahren mal gefragt habe, wie sie so positiv und dem Leben zugewandt sein könne, bei allem was ihr wiederfahren war, hat sie mich gefragt was es ihr denn nützen würde sich zu grämen, zu grübeln, oder wegen dem Tun anderer negative Gedanken zu haben. Was sie denken, fühlen und tun würde liege doch ihrer Hand und sie hätte doch selbst die Wahl, ob sie sich gut fühlen, oder selbst das Leben vergällen würde. Um die, die ihr übel mitgespielt hatten müsse sie sich nicht kümmern, denn auf jeden würde irgendwann automatisch das zurückfallen, was er im Leben Schäbiges getan hat, weil negative Gedanken und Gefühle nur negative Energie anziehen und sich so selbst bestrafen würden. Deshalb würde sie für diese Menschen oft eine Kerze anzünden. 
Viele haben sie für etwas verschroben und esoterisch abgehoben gehalten, auch ich damals. Heute bin ich davon überzeugt - auf eine gar nicht esoterische Art und Weise - dass sie absolut Recht hatte.

Als meine Oma vor vielen Jahren starb, hatten mein Onkel und seine Frau bewirkt dass seine drei Geschwister enterbt wurden und sie das Haus meiner Oma bekamen. Daraufhin haben er und seine drei Geschwister nie mehr ein Wort miteinander gewechselt. Vor vier Wochen rief mein Onkel meinen Vater an und wollte sich nach 27 Jahren mit ihm aussprechen. Viele so lange unterdrückte Gefühle und Verletzungen, unausgesprochenen Fragen und nicht gegebene Antworten auf beiden Seiten sollten endlich gestellt, beantwortet, geklärt und bereinigt werden. Sie beschlossen das bei einem baldigen Treffen zu tun. 
Vor drei Wochen ist mein Onkel gestorben, ohne dass es dieses Treffen noch hätte geben können. Er war der Jüngste der vier Geschwister. Vor ein paar Jahren starb seine Frau an einem Herzinfarkt. Sie haben zwei Kinder: eine Tochter in meinem Alter, deren erstes Kind starb und mit der sie sich vor Jahren so zerstritten, dass sie keinen Kontakt mehr hatten und sie enterbten und einen Sohn, der sein Leben nicht alleine meistern kann. Das Haus ist inzwischen eine Ruine, hoch verschuldet und muß jetzt verkauft werden, da die Schwester zwar nicht auf die Beerdigung ihrer Eltern, aber mit einem Anwalt kam, um ihr Erbe einzuklagen und der Sohn mittellos ist. Das sehr traurige Ende einer Familie.

Gestern erzählte Éva von dem sehr schönen Brauch in Ungarn, am Allerheiligentag die Gräber der verstorbenen Familienmitglieder mit vielen Blumen und Kerzen zu schmücken und den Friedhof in ein Lichetrmeer zu verwandeln. An diesem Tag saßen früher die Sinti und Roma auf dem Friedhof, auf dem mein Opa beerdigt liegt, im Schein vieler Kerzen und Fackeln um die Gräber ihrer Familie und sangen, aßen, tranken und feierten fröhlich mit den Seelen ihrer Angehörigen. Ein Brauch, der mich schon als Kind fasziniert hat. Die Gestorbenen als immer noch vorhandenen Teil der Familie ins Leben einbeziehen und sie ehren, auf eine fröhliche, ganz selbstverständliche Art und Weise.
Auch ich zünde in Kirchen und Kapellen auf dem Weg oft Kerzen an. Für die Lebenden, nicht für die Toten. Denn was mir viel wichtiger erscheint, gerade heute: Die Menschen, denen man verbunden ist, zu Lebzeiten nicht zu vergessen. Ihnen das beste zu wünschen, ihnen positive Gedanken zu schicken, sie zu umarmen, mit ihnen zu sprechen, sich auszusprechen, Streitigkeiten gleich zu klären, gemeinsam zu leben, zu feiern und schöne Dinge zu teilen, so lange man sie bei sich hat. Ihnen zu sagen, was sie einem bedeuten, jeden Tag. 

Das Leben kann so schnell und plötzlich vorbei sein und dann bleibt oft nur der Gram über ungelebte Träume, unausgesprochene Gefühle und der Wunsch, man hätte noch etwas Zeit und noch eine Chance, vieles anders zu machen. Man ist nie zu alt, zu gebrechlich, zu beschäftigt, zu wichtig, um sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich um das zu kümmern, was wirklich wichtig ist - um sich selbst und um die Menschen, die man liebt. 
Zündet die Kerzen zusammen mit den Menschen an, die Ihr liebt, so lange sie noch am Leben sind. Das Leben ist kurz und es ist jetzt.
Allerheiligen, Friedhof, Halloween, Familie, Liebe, verpasste Chancen, den Toten gedenken

Kommentare:

  1. Schöne Gedanken...und schön auch, dass du dir solche Gedanken machst, obwohl du dich nicht als religiös bezeichnest. Viele nehmen den heutigen Feiertag ja nur als willkommene Pause in der Arbeit wahr.
    LG
    Annette

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  2. DANKE - Du hast sehr passende Worte gefunden, finde ich. Was Du gesagt hast deckt sich mit vielen meiner eigenen Überzeugungen - es tut aber denoch gut, solche Gedanken auch immer mal wieder schwarz auf weiß zu sehen, als Bestätigung, dass man nicht so falsch liegt :)
    Diese Familiengeschichte ist mehr als traurig ... aber ein perfektes Beispiel, wie schnell das Leben vorbei sein kann und man aufgeschobene Pläne plötzlich nicht mehr durchführen kann - "dann war es zu spät" - drum überlege ich meistens nicht zu lange und ergreife die Gelegenheit:) "Lebe Dein Leben - heute & jetzt..."
    Liebe Grüße und noch einen schönen Feiertag!

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  3. Liebe Katja, genau wegen all dieser Gedanken, und nicht nur wegen äußerst schön anzusehender Dinge, liebe ich Dich sehr. Und das mag ich gerne hier und da und immer wieder zum Ausdruck bringen. Danke!

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  4. Deine Gedanken haben mich ganz ganz tief in meinem Herzen berührt !

    Deine Worte spiegeln meine tiefsten Gedanken...besonders bewußt wurden mir dies vor 4 Jahren, als ich schwerstkrank wurde.
    Manche Menschen bekommen einen Wink mit dem Zaunpfahl - so sehe ich meine Krankheit heute - ich habe daraus viel mitgenommen.
    Deine Worte :

    "Man ist nie zu alt, zu gebrechlich, zu beschäftigt, zu wichtig, um sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich um das zu kümmern, was wirklich wichtig ist - um sich selbst und um die Menschen, die man liebt.
    Zündet die Kerzen zusammen mit den Menschen an, die Ihr liebt, so lange sie noch am Leben sind. Das Leben ist kurz und es ist jetzt."

    umschreiben das perfekt. DANKE !!!

    Liebe Grüsse Mia

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  5. Liebe Katja,
    was für ein passender und berührender Post an diesem Tag. Danke dafür.
    Liebe Grüsse
    Chrissi

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  6. ...ja, dem ist nichts hinzuzufügen.
    Liebe Grüße und danke,
    Stefanie

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  7. vielen dank für diesen liebevollen text und die wunderbaren bilder dazu! herzlichst, mano

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  8. Schöne Gedanken zum heutigen Tag liebe Katja...ich glaube auch an die Kraft positiver Energie und Einstellung.
    Leider liegt die Betonung in unserer Nachrichtenschnellen Zeit meist im Negativen....das ist sehr schade. Zum Glück ist mein Glas halbvoll und nicht halbleer, das muss man sich immer bewusst machen,
    ♥BunTine

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  9. So schön und so wahr geschrieben. Vielen lieben Dankl hierfür!

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  10. ja, im hier und jetzt zu leben und die schwere, die einem immer wieder geboten wird, nicht anzunehmen, dass ich wichtig aber auch nicht leicht. ich arbeite noch an der perfekten technik ;) manchmal ist es ja doch sehr verstrickt. ich denke, der wille, sich wieders ins licht zu befördern zählt und wer sich nicht auf den weg macht, kann sein ziel nicht erreichen.

    liebe grüße . tabea

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  11. der filzstoff ganz unten soll ein mantel werden. mit futterstoff und knöpfen. cord soll sich behosen und hach mal sehen ... ein ganz leichter dünner stoff für ein tuch ...

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  12. Sehr passend zu heutigen Tag! Eigentlich für alle Tage ...! ;-)
    Ganz liebe, positive Grüße und Gedanken
    Claudia

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  13. Danke für das Teilen Deiner Gedanken. Deine Worte haben mich berührt. Sehr. Die Gedanken und auch Teile der Familiengeschichte kommen mir sehr bekannt vor. Und auch, wie schnell sich das Leben ändern kann, wegen Krankheit oder Anderem. Das mit dem Sagen und Denken ist gut. Das versuche ich oft. Nur wie das mit dem Grämen und Traurig-sein oder eben nicht- funktionieren kann, ich werde hoffentlich mal soweit sein. Irgendwie bin ich doch noch zu sehr abhängig von meinen Erwartungen.

    Liebe Katja, fühl Dich mal gedrückt, unbekannterweise.
    Liebe Grüße von Katja aus Hamburg

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  14. Wie dumm können wir Menschen sein, dass wir dieses große Geschenk, unser Leben, nicht wirklich erkennen und annehmen.Sich mit Menschen so unversöhnlich zu zerstreiten wirft oft einen Schatten auf das eigene Leben.Ist es das wert? Ich glaube, man kann (fast) immer eine kleine Tür zumindest zum gegenseitigen Verstehen zu öffnen. Ein schöner Artikel zu Allerheiligen, das bei uns im Norden gar nicht begangen wird. Herzliche Grüße von Rana

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  15. Ein wunderschöner Post zum Nachdenken liebe Katja, mit sehr viele Wahrheiten.
    Wir sollten öfter innehalten, vieles wäre dann einfacher und schöner. Liebe Grüße, Éva

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  16. liebe Katja,
    als ich 15 war, starb meine grosse Schwester ...
    das hat mein Leben sehr verändert und in seine jetzigen Bahnen gelenkt ...
    das Leben ist kostbar!

    Ann, meiner Tochter, sage ich oft .... mache es Dir schön, Dein Leben ....
    es liegt in Deiner Hand ...
    und ja .... nur wir entscheiden mit welchen Gefühlen wir den Tag verbringen ....

    wir tragen alle ganz viel Zauber und Magie in unseren Herzen ....
    und können damit so vieles ins Schöne verwandeln ....

    Herzensgrüsse zu Dir hin ...
    von Simone

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  17. Beruflich bedingt habe ich viel Kontakt mit älteren Menschen, die oft sehr einsam sind. Oft klärt sich aber später auf, dass es da eigentlich 3 bis 4 Kinder gibt, der Kontakt sei aber abgebrochen, sie würden sich kaum kümmern, wohnen weit weg...Mir fehlen dann immer die Worte und ich frage mich oft, woran liegt es, was ist passiert? Oft erlebe ich auch, wie Geschwister sich nach dem Tod der Eltern über das Erbe streiten...besonders dort, wo es etwas zu erben gibt. Wir lösen derzeit den Haushalt meines Schwiegervaters auf, meine Schwiegereltern waren nie wohlhabend, lebten eher bescheiden. Die Haushaltsauflösung unter den 5 Geschwistern verläuft dementsprechend sehr entspannt...,manchmal kann Besitzlosigkeit ein Vorteil sein. Liebe Katja, schön sind deine Gedanken zum Feiertag! Ich habe heute über Kirchen geschrieben, wollte irgendwie Halloween etwas entgegen setzen...unbewusst. LG Lotta.

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  18. Liebe Katja,
    Du kannst so gut schreiben und Dinge ansprechen, es ist mir wieder sehr verständlich und auch für mein Leben nachvollziehbar formuliert!
    Danke.
    Daniela

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  19. ... wie schön... vielen Dank hierfür...

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  20. Ich glaube, Kirchen sind mit die einzigen Orte, wo " Stille" gesellschaftlich allgemein anerkannt und respektiert wird...selbst im Wald hört man manchmal die nah gelegene Bundesstraße oder Flugzeuglärm...LG Lotta.

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  21. Vielen Dank. Wie schön.
    Und auch du, liebe Raumfee, gehörst, seit ich deinen Blog entdeckt habe, zu den Menschen, die für mich wichtig sind, mir täglich ein paar Augenblicke der Freude bereiten.

    Ursula

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  22. DANKE Katja. Sehr bewegend.Liebe Grüße, Anette

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  23. mir ist jetzt ganz anders. und ich brauch ein taschentuch. recht hast du mit dem, was du schreibst. und danke für diesen sehr persönlichen eindruck.
    bei uns hieß es immer: geh nie im streit aus dem haus, denn du weißt nie, ob du zurück kommst, um das zu klären.
    leider haben sich meine eltern eine ganze weile nicht daran gehalten. aber bisher hatten wir die chance alles weitestgehend zu klären. der herr m. und ich versuchen aber, das so zu leben. dazu kommt: machen und anpacken ist ein gutes gefühl. auch, wenn's um das anpacken des eigenen lebens geht.
    dass du mit dir im reinen bist, merkt man diesem blog an. und ich denke, das ist der grund, warum sich so viele hier so wohl fühlen. danke dafür! :)

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    1. Ich danke Dir! Davon bin ich noch weit entfernt. Aber ich arbeite daran. :-)

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  24. diesen post werde ich sicher noch öfters lesen. deine worte geben mut, ohne schulmeisterisch zu sein. und sich gedanken über etwas zu machen, ist ja schon der erste schritt zu veränderung. in diesem sinne danke für diesen post und die schönen bilder dazu!
    liebe grüße,
    susi

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  25. ALLES gesagt ! DANKE !

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  26. Großartig! Das beste, was ich heute lesen durfte. Ich danke dir.
    Lieber Gruß
    Elke

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  27. vielen dank, liebe katja, den text spricht vieles aus, was ich denke. viel zu wertvoll ist die zeit, um sie mit negativen gedanken und gefühlen zu füllen.
    lieben gruß! sabine

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  28. Danke, dass du uns an deinen Gedanken hast teilnehmen lassen! Danke für die wunderbaren Kerzen - Bilder!
    Man muss nicht religiös ein, um so zu denken & zu handeln ( im Gegenteil - ich habe da viel Negatives erlebt von klein auf ) wie du es beschreibst. Solche Orte, an denen man Kerzen anzünden, inne halten & an andere Menschen denken kann, sind für alle Menschen da, die sich angesprochen fühlen. In unserem großen Dom ist das immer wieder zu spüren. Dort sitze ich so oft ich kann & zünde Kerzen an. Und ich bin immer wieder erstaunt, welche Menschen sich dort versammeln...
    Ich hoffe, dir hat der heutige Tag gut getan!
    LG
    Astrid

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  29. Wunderschön geschrieben. Es tut gut, einen Text zu lesen, der zum Nachdenken und Innehalten anregt. Seitdem ich Kinder habe, lebe ich viel mehr im Hier und Jetzt. Ich bin so froh, dass sie mir das gezeigt haben und ich mich darauf eingelassen habe. Und eine der wichtigsten Dinge, die ich Ihnen mitgeben möchte ist, dass sie es selbst in der Hand haben, glücklich zu werden.

    Vielen Dank!

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  30. ..... wie trefflich... lg silvi

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  31. Auch von mir ein herzliches Dankeschön für Deine Worte.
    Liebe Grüße von Andrea

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  32. Liebe Katja,
    danke für diesen schönen Post zu Allerheiligen.
    Und, ja, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, die eigenen Gefühle, ist das nicht die wahre Freiheit? Auch wenn es manchmal schwer ist, mich beflügelt es!

    Alles Liebe,
    Ariane.

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  33. gedanken, die unter die haut gehen...
    ich sage: du hast ja so recht!
    du bringst es mal wieder auf den punkt.

    vielen dank für diesen post!

    glg
    lisanne

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  34. Sehr richtige Gedanken, die Du uns da mitgeteilt hast, wie ich finde. Und zumindest fast ganz könnte ich unterschreiben, was Du so geschrieben hast. Auch ich versuche (derzeit besonders intensiv) mit mir und meiner Umwelt im Reinen zu sein, Tag für Tag ein Stückchen mehr. Und es klappt immer besser! Und es geht mir dadurch so viel besser, dass ich nur jedem Wünschen kann, zumindest zu beginnen, aufzuräumen mit all dem Negativen und den Überresten, die nicht aufgearbeitet sind. Und den positiven Gedanken und Dingen die Oberhand zu überlassen. :)

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  35. Liebe Katja, danke danke danke für diese schönen und sehr wahren Zeilen, die gerade zum richtigen Zeitpunkt für mich kommen. Ich werde sie noch mehrmals lesen, um wenigstens einen Teil davon verinnerlichen zu können, weil es mir gerade jetzt manchmal schwer fällt an die Liebe und das Wunder des Lebens zu glauben und an die Energie positiver Gedanken. Zumindest ein Stück hast Du mich schon auf den richtigen Weg gebracht. Liebe Grüße, Wiebke

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  36. ich bin überzeugt von der kraft der positiven gedanken. wenn man selbst an sich glaubt strahlt man das aus, open minded...das funktioniert selbst bei banalitäten wie parkplatzsuche. ich selbst lasse mich jedoch noch zu oft von außen lenken...ist mir beim lesen deiner worte bewußt geworden....das tut nicht gut. gruß

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  37. Berührend und sehr schön geschrieben!
    Herzlichst Sarah

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  38. danke, liebe katja.
    ich umarm dich zur nacht und teil mit dir ein paar novembergedanken...
    birgit

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  39. Oh liebe Katja
    Ich habe deine Worte in mich aufgesagt, es ist sooooo schön geschrieben!
    Danke! Herzlichen Dank!
    Carmen, konfessionslos, aber nicht ungläubig, halt eben anders....

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  40. Meine Liebe, da sprichst Du vielen Menschen und auch mir aus der Seele! Auch ich habe diese Ansicht schon anders gelebt und es hat mir definitiv nicht gut getan.
    Mit Deinen Worten hört es sich einfach nur gut an - so gut!

    Mit einer allerliebsten Umarmung,
    Steph (die auch glaubt, nur nicht in den dafür "vorgesehenen" Gebäuden)

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  41. Beim Lesen deines Textes habe ich gerade eine Gändehaut nach der anderen bekommen. Auch ich danke dir für diese Worte! Ein Post bei dem ich ehrlich gesagt nicht ein einziges Bild wirklich wahrgenommen habe, weil die Bilder die du mit Worten beschrieben hast so fesselnd waren! Sonst ist das eigentlich immer genau andersherum.. irgendwie hast du mir mit deinen Worten aus der Seele gesprochen! Das mit der Familie ist wirklich Karma.. Gutes Beispiel dafür..
    Ich wünsche dir einen wunderbaren Tag und nochmals Danke!

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  42. Liebe Katja, darum treibe auch ich mich öfters auf Deinem Blog herum. Weil da noch so viel anderes ist, als dieses oberflächliche "oh wie schön, oh wie süss..."
    Manchmal fragt man sich ja schon, was uns auf dieser Welt so voller Leid und Elend hier im reichen Westeuropa überhaupt das Recht gibt, so viel unserer Zeit ästhetischen Problemen zu widmen.
    Ich kenne einen 95 jährigen Mönch, der seit über 60 Jahre sein Lebens bei den ärmsten der Armen im nahen Osten verbringt. Und glaub mir, mit zeitgenössischer Ästhekik haben die Menschen dort nicht soo viel am Hut. Dieser alte Mann sagt sehr oft:" I need beauty." Und damit bringt er glaube ich auf den Punkt, dass auch Schönheit ein Menschenrecht ist. Und dass innere Schönheit sich spiegeln möchte im Außen. Oder hast Du es schon mal erlebt, dass Du Dich bei unsympathischen Leuten ästhetisch wohlgefühlt hast?
    Viele liebe Grüße und herzlichen Dank für Deinen schönen Blog
    Lisa

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  43. PS, habe grad gemerkt, dass ein Satz in meinem Kommentar sehr missverstanden werden kann. Ich meine mit der zeitgenössischen Ästhetik im nahen Osten nicht, dass es dort keine Menschen gibt mit Sinn für Schönheit. Das würde ich niemals behaupten. Ich bin dort viel unterwegs und ich kenne dort viele Menschen, die ein wunderbares Gespür für das Schöne haben. In jeder Hinsicht.
    Ich meinte mehr die öffentliche Ästhetik von Architektur und öffentlichem Raum. Hier gibt es eine unglaubliche Diskrepanz zwischen historischem Bestand und zeitgenössischer Gestaltung.
    Das als Ergänzung zu meinem oben stehenden Kommentar.

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  44. Liebe Katja,
    Deinen wunderbaren Post kann ich in vielen Teilen unterschreiben. Für mich ist das positive Fühlen und Denken auch essentiell. Viel zu lange, habe auch ich gegrübelt und gehardert. Aber im Nachhinein möchte ich es nicht missen, wäre sonst in mir nicht der Wunsch entstanden, zu hinterfragen und mich positiven Lösungen zu öffnen.

    Ich bin der Meinung, man kann im Leben nichts falsch machen. Es hat alles seinen Sinn und es ist/wird, welchen Weg man auch einschlägt, immer alles gut. Ich bekomme, was ich erwarte. Das ist eigentlich ganz einfach. Vielen Menschen flößt der Gedanke an die eigene Verantwortlichkeit ans Leben Angst ein. Ist es ja viel einfacher, anderen (Umständen) die Schuld zu geben. Gerade geliebten Menschen möchte man oft zurufen, ihr habt selbst die Macht. Doch letztendlich bin ich nicht für ihre Gefühle und ihr Leben verantwortlich. Ich kann sie nur voller Liebe wahrnehmen und sie als glückliche Menschen sehen.

    Diese Selbstermächtigung ist geradezu befreiend. Ich genieße meinen Weg. Und mit der Gewissheit, dass ich unendlich bin, gibt es keine Hetze, dies und das noch so schnell wie möglich zu erreichen oder vermeintlich verpassten Chancen nachzuweinen. Es gibt immer wieder neue Chancen. Und wenn nicht jetzt, dann eben in einem der nächsten Leben.

    Liebe Grüße und ein wundervolles Wochenende wünsche ich Dir
    allesistgut :D

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  45. Liebe Katja,

    dein Post hat mich sehr bewegt und nachdenklich gemacht. Wir hatten gestern keinen Feiertag und irgendwie geht dadurch die Bedeutung des Tages verloren. Man arbeitet und hetzt wie gewohnt, dabei ist es doch gut, immer mal inne zu halten. Danke fürs dran Erinnern!

    Liebste Grüße, Claudia

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  46. Hallo Katja,

    Du hast meine Gedanken niedergeschrieben. Es lohnt sich wirklich nicht sich dem Streit. der Grübelei und dem Ärger hinzugeben.
    Solche unerfreulichen Stunden gehen von der Lebenszeit ab. Oft sind es so nebensächliche Dinge um die sich Menschen streiten und jahrelang gram sind.
    Zum Glück sind mein Mann und ich nicht solche Typen, gelassen und fröhlich lebt es sich viel besser.

    LG
    Brigitte

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  47. Welch wunderbare Worte du gefunden hast. So wahr. Es tut mir richtig gut, deine Gedanken zu lesen und die wunderbaren Bilder zu betrachten. Danke.
    Alles Liebe. maria

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  48. Hallo Katja, manchmal ist es ja nicht so einfach, alten Groll und Hass abzulegen, aber besser lebt es sich auf jeden Fall, wenn man irgendwann verzeihen kann. Die dunkle Jahreszeit, die jetzt begonnen hat, ist ein guter Anlass, mal nachzudenken, was man da so mit sich herum schleppt...
    Grüßle
    Ursel

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  49. Liebe Katja, das musste ich jetzt einfach mal ein paar Tage auf mich wirken lassen, da gehört kein Hopplahoppkommentar von mir drunter. ; ) Mich hat dein Text sehr berührt. Und damit stimmt er dann wohl für mich. Wenn es einem gelingt, die Verletzungen die man erfahren hat dem anderen dauernd hinterher zu tragen, dann wird man auch davon frei sein und kann seinen Blick Neuem zuwenden. Zuweilen ist das ein langer Prozess, aber einer, der zu einem guten Ziel führt. Es ist traurig in all seiner Wahrheit, was du über deine Familie schreibst. und so seltsam folgerichtig. Ich bin dankbar für die guten Gedanken in meiner Großfamilie, die übereinander gedacht wurden und werden, natürlich gab es da auch Fehler, aber der Grundton stimmt, das ist ein großes Geschenk.
    Herzliche Grüße an dich, danke für das Teilen dieser Gedanken! JULE

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  50. liebe katja,
    ja du hast so recht.
    jeder ist für sich verantwortlich!
    mit positiven gedanken duchs leben gehen versuche ich immer.
    manchmal nicht einfach, aber ich weiß, dass es gut und richtig ist es immer zu versuchen.
    ich gehe gern in kirchen, schon immer.
    obwohl ich auch keiner glaubensgemeinschaft angehöre. ich mag die ruhe in kirchen und auch oft deren ausstrahlung. eine oder mehrere kerzen anzuzünden gehört dazu.
    danke für deine schönen worte...

    liebe grüße
    andi

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  51. Vielen Dank für diese weisen Worte. Es bringt mich zum Nachdenken, da ich momentan in einer Phase stecke, alles zu hinterfragen was war. Den Focus nach Vorne zu richten, wäre wohl heilsamer....
    Ein wundervoller Post, vielen Dank nochmals!
    Herzlich, Rita

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  52. Liebe Katja,
    Deine Zeilen haben mich berührt und zum Innehalten angeregt, da fiel mir ein Spruch ein, den ich vor langer Zeit einmal zufällig entdeckte - leider ohne Angabe des Verfassers, aber in diesem Kontext sehr passend, wie ich finde.

    Yesterday is past
    Tomorrow is uncertain
    But today is a gift
    That is why it is called the present.

    Gute Wünsche für Dich und Deinen Sohn
    von Erika

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  53. Liebe Raumfee,

    Du hast immer mal wieder bei mir kommentiert und ich habe Deinen Blog bisher nicht wahrgenommen. Ein Fehler! Mein Schwester musste mich erst darauf hinweisen, wie toll es bei Dir ist. Jetzt sitze ich im Bett, wollte schon seit einer Stunde schlafen und kann mich nicht satt sehen und lesen.

    danke!

    Uta

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  54. Liebe Katja,

    ich schaue öfter mal bei dir rein, weil: ich mich danach besser fühle.
    Danke. Dieser zwar ältere, aber gerade sehr aktuelle Post hat mich gerade eiskalt, aber herzenswarm erwischt und ich werde ihn an meinen Mann weiterleiten. DIe Perlen liest er tatsächlich mit.
    Dir einen schönen Samstag morgen und herzlgrü von

    Sabine

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  55. Theoretisch weiß ich das.
    Trotzdem wünsche ich einer gewissen Frau die Pest an den Hals.

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Schön, dass Du hier bist. Ich freue mich über deine Worte!