Sonntag, 14. Oktober 2012

Atlantis.

Es gibt Menschen,
die sind wie das Meer.
Hungrig.
Und schön.
Und wild.
Wie das Meer.
Ihre Hände, ihre Kraft, ihre Zweifel.
Ihre Einsamkeit.
Groß und furchtbar. Wie das Meer.
Ihre Lust. Wie Gischt.
Und ihre Angst.
Vor allem die Angst.
Dunkel und salzig.
Meermenschen.
Nehmen sich ein Herz – einfach so –
und tragen es fort.
Im Sturm. Nach Atlantis.

(S. Krause)

Nordseestrand bei Westerland/Sylt im Februar
Dieses Gedicht habe ich vor 12 Jahren im Netz gefunden und es hat mich tief bewegt, einen ganz bestimmten Nerv ganz tief drin getroffen und das tut es noch immer. Manchmal schaffen das auch Orte, Melodien, oder Gerüche, aber nie davor oder danach hat es irgendetwas außer der Liebe geschafft mich so sehr im Innersten zu treffen. Immer wenn ich das Gedicht lese, fängt mein Herz an laut zu pochen, möchte ich mich an den winterlichen Strand stellen und auf das aufgewühlte Meer hinausschauen, den kalten Wind im Gesicht spüren und die Gischt riechen.

Die Ostsee bei Lohme auf Rügen im Dezember
Ich liebe das Meer im Winter. Ich liebe die weißen Schaumberge, das grimmige Graugrün der Wellen, das düstere Graublau des Himmels darüber, den Nebel am Strand und ich liebe die Fracht, die das Meer dann auf den Strand wirft. Rollholz, Seeglas, polierte Kiesel, Tauknäuel. Fragmente von Schiffen, Möbeln, Hausrat, Häusern. Treibgut. 

Gestrandet bei List auf Sylt im Februar
Wie lange sind diese Sachen wohl schon unterwegs gewesen auf ihrer Reise durch das Meer und was haben sie unterwegs alles erlebt? Woher stammen sie und wer hat sie dem Meer übergeben? Welche Funktion hatten sie ursprüglich und welche werden sie zukünftig haben?

Treibgut aus der Ostsee bei Warnemünde

Stein aus der Donau bei Weltenburg & Treibholz aus Spanien // Treibholz aus der Nordsee vor Sylt

Arbeit des Schiffsbohrwurms in Nordsee-Treibholz von Sylt
Bei mir dürfen sie einfach nur sein was sie sind. Lange hab ich überlegt, ob ich daraus etwas gestalten soll, sie bemalen, bekleben, etwas daraus bauen. Aber ehrlich gesagt... nein, das will ich nicht. Das Treibholz wurde schon jahrelang bearbeitet von Sand und Wellen, von Schiffsbohrwürmern und Muscheln. Es ist bemalt und gezeichnet von Seepocken, Flechten, der beschwerlichen Reise, Begnungen und der Zeit und es zeigt die Bilder von Meeresströmungen, Küstenlinien und der Inseln, die es passiert hat.
Schatzkarten aus dem Meer.
Genau so wie es ist, ist es perfekt. Nichts hinzuzufügen, nichts wegzunehmen.


Ehemalige Kinderstuben von Wellhornschnecke und Schiffsbohrwurm (Sylt)
Ostsee unterhalb des Gespensterwaldes bei Nienhagen /Warnemünde im April

Stegpfosten mit Seepocken aus der Nordsee & Steine aus dem Atlantik vor Portugal // Treibholz aus Lech und Forggensee

Danke an Mano, die dieses Herzensthema von mir zum Thema der Drawing Challenge gemacht hat. Für mich hat die Natur gemalt. Mehr gedankliches und kreatives Treibgut findet Ihr bei Mano und den anderen Teilnehmerinnen.

Fund aus Bild 3 auf unserem Fensterbrett // Treibgut aus dem Mittelmeer vor der türkischen Küste


Sylt Anfang März, am frühen Morgen
Rügen, Ostsee, Rollholz, Seeglas, Meermenschen, Atlantisch, Treibholz, Winter am Meer, Sylt, Rügen, Strand, Küstennebel, Gespensterwald
Treibholz, Treibgut, Rollholz, Seeglas, Meer im Winter, Sylt, Rügen, Nienhagen, Ostsee im Winter, Nordsee im Winter, Warnemünde



Kommentare:

  1. Ein wenig Melancholi macht sich angesichts Deines Postes breit. Aber positive, mit einem verständigen Lächeln gepaart.
    Schöner als Postkartenmotive kommen Deine Bilder und Gedanken daher.
    Danke!

    Dir einen traumschönen Oktober-Sonntag,
    Steph

    AntwortenLöschen
  2. Wunderbare Worte und wunderbare Bilder.
    Ich war eine Weile nicht hier und schaue mir jetzt mal in Ruhe an, was ich noch alles verpasst habe.

    Liebe Grüße von Kirstin

    AntwortenLöschen
  3. Guten Morgen, liebe Katja!
    Mit meinem ersten Kaffee neben mir dampfend pflege ich mein Morgenritual und stöbere ein halbens Stündchen über meine Lieblingsblogs.
    Andere hören Nachrichten, aber Berichte über die Idiotie der Menschheit kann ich um diese Uhrzeit noch nicht gut ab...
    Ganz im Gegensatz zu Deinen Bildern - wundervoll! Ich liebe zu dieser Jahreszeit besonders die Nordsee. Ich weiß nichts, was einem besser den Kopf frei macht, als das Tosen des Meeres und ein menschenleerer Strand wenn man mit von Schätzen zerbeulten Taschen schier endlos gehen kann.
    Dein zu Herzen gehender Bericht ist heute morgen Balsam für die Seele. Danke Dir dafür!
    LG, Mel

    AntwortenLöschen
  4. ich möchte meer... Liebsten Gruß! Marja

    AntwortenLöschen
  5. ... Fernweh.....Meer....!

    Liebe Sonntagmorgengrüsse

    Nicole

    AntwortenLöschen
  6. Einer deiner schönsten Posts und einer der mich richtig berührt. So schön und so voller Kraft, dass bei mir sofort die Sehnsucht nach dem Meer wieder hoch kommt. Wo ich doch immer so daran arbeite sie zu unterdrücken...
    GGGGLG Jana

    AntwortenLöschen
  7. Das Gedicht ist schön, melancholisch schön. Wie Wintermeer.
    Und an welch wunderbaren Orten Du warst. In Warnemünde liegen die Wurzeln meiner Familie...
    An Treibholz oder Findelästen kann ich auch schwer vorbeigehen. Vor kurzem bekam ich einen großen Ast geschenkt, der vorher noch im Meer trieb. Einfach so. Ich war sehr gerührt und er schmückt jetzt eine Ecke im Wohnzimmer.

    Ich wünsche Dir einen wunderbar herbstlichen Sonntag
    Katja

    AntwortenLöschen
  8. Zum dahinschmelzen ... A L L E S ... !!! Ein wahrhaftes Sonntagsposting, obwohl es bei Dir ja nun schon an vielen Tagen in der Woche Sonntag ist, zumindest im Blog.
    Habe ich schon erwähnt, dass ich den Winter gern auf Hiddensee verbringen möchte, sofern ich eine bezahlbare Unterkunft für ca.3 Monate finde? Schlicht und einfach.
    Warum ? Die Antwort ist Dein Gedicht von heute. Wie konnte das schon jemand vor 12 Jahren für "mich" schreiben ? DANKE fürs Teilen und viele wärmende Sonntagsgrüße an diesem verregneten Herbsttag
    von Joona

    AntwortenLöschen
  9. Treibholz.....auch für mich ....unendlich faszinierend !!!
    Für mich das Sinnbild von LEBEN...kleine runde Einbuchtungen,
    tiefe Einschnitte manchmal recht gleichmäßige Wellen und und und......wie das LEBEN !!!

    Ich danke dir für diese wundervollen Bilder und Zeilen !

    Liebe Grüsse Mia

    AntwortenLöschen
  10. Wunderschön – Deine Bilder, Deine Erinnerungen, Deine Schätze. Und Du hast recht: Es muss nicht alles "bebastelt" werden :-)

    Habe ganz fest an Dich gedacht auf der Reise nach Frankfurt und zurück. Einmal war Dein Himmel blau und einmal ganz bewölkt :-)

    AntwortenLöschen
  11. es gibt nur wenige gedichte, die mir gefallen. aber dieses!

    AntwortenLöschen
  12. Am Meer war ich schon jahrelang nicht mehr. Wunderschöne Fundstücke hast du da. So schöne Kunstweke kann nur die Natur erschaffen.
    Einen schönen Sonntag wünscht dir
    Sarah

    AntwortenLöschen
  13. Dieser Post ist das Fundstück des Wochenendes für mich. Gedicht ist direkt an die Pinnwand gewandert und die Bilder haben mich davon überzeugt, dass es unbedingt mal wieder Zeit für einen frühmorgendlichen Strandspaziergang mit "Schatzsuche" ist... Danke für diesen tollen Post!

    Ein wunderschönes Restwochenende und liebe Grüße

    Petra

    AntwortenLöschen
  14. Nun weiß ich, warum ich das Meer sooooo seeehr liebe! ;-)
    Und deine Respekt vor dem, was das Meer uns schenkt ....! Ich liebe die Dinge oft pur mehr, als wenn sie in etwas "Menschliches" eingebunden werden.
    Ich höre gerade klassische Gitarren und dann deine Bilder dazu, dass ist Sonntag und Gefühl pur!
    Habe einen wunderschönen Tag
    Claudia

    AntwortenLöschen
  15. Sehr schöne Worte... und Du hast Recht.... diese "Naturkunstwerke" sind unbearbeitet wirklich am schönsten... toll!

    Liebe Grüße...

    Birte

    AntwortenLöschen
  16. Wunderschön Katja! Deine Worte und Bilder erreichen mich in meinem tiefsten Innern und berühren mich immer. Deswegen komme ich so gern hierher. Danke!

    AntwortenLöschen
  17. Wunderschöne Entdeckungen...
    Von den Stränden das Treibholz und hier... Dein Blog!

    Grüße von Ariane

    AntwortenLöschen
  18. hui ein riesenpost.
    das gedicht. ich musste es notieren. wunderschön!
    und auf dem zweiten foto. ist das nicht ein meermensch? der sich sehnsuchtsvoll ausstreckt zur gischt hin...

    herzgrüße von tatjana

    AntwortenLöschen
  19. Jetzt muss ich mich outen...Ich liebe das Meer...und war noch NIE im Winter...oder Herbst...oder Frühjahr am Meer...Ich glaube, das muss ich dringlich ändern...Treibholz mag ich auch sehr...und es liegt bei uns verschiedentlich in der Wohnung herum. Du hast wieder einen wunderbaren Post verfasst! LG Lotta.

    AntwortenLöschen
  20. mesmerizing post, photo's and poem, one can hardly call driftwood colourful but it is in a special way, some are even luminous,
    nice to meet you Katja, x

    AntwortenLöschen
  21. Ach Katja, wie schön!

    Obwohl ich nicht am Meer groß geworden bin, habe ich immer eine große Sehnsucht danach und fühle mich dort am wohlsten. Keine Ahnung, weshalb das so ist. Aber dieses Rauschen, dieser Blick - das ist einfach perfekt...egal zu welcher Jahreszeit.

    Viele liebe Grüße,
    Vanessa

    AntwortenLöschen
  22. Da berühren mich auch sowohl Worte als auch Bilder. Ich mag auch das herbst-winterlich-stürmische Meer. Sich diesem Tosen, dem Wind und der Kraft auszusetzen, dem Geruch, der Gischt ... Beim Anblick Deiner Bilder würde ich am liebsten gleich wieder zurück in den Norden fahren, wo ich das alles gerade erlebt habe. Liebe Grüße, Wiebke

    AntwortenLöschen
  23. Wieder ein so schöner Beitrag, liebe Katja! Grüße aus Köln von Astrid

    AntwortenLöschen
  24. liebe katja, deine worte und bilder haben wirklich mein herz getroffen. und die immer vorhandene sehnsucht nach dem meer - sei es nun die ostsee oder der atlantik - wieder mal hervorgeholt. bin ich dort, bin ich glücklich. bin ich wieder zu haus, will ich sofort wieder hin, auch wenn es mir hier gutgeht.
    danke für deinen post und deine unverfälschten treibhölzer! ganz liebe grüße von mano

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ps: hab grad deinen kommentar beimir gelesen... ich musste lachen wegen der aufgabenerfüllung. ich finde schöner als du kann man treibholz nicht beschreiben!!!

      Löschen
  25. wunderbar! ich liebe das meer. ich werde das gedicht nächstes wochenende mit an die nordsee nehmen. auf "meiner" insel stehen und es dem meer erzählen. danke!

    AntwortenLöschen
  26. DANKE!
    mein herz hast du mal wieder berührt...

    sonnengrüße
    andi

    AntwortenLöschen
  27. DRÜCK DICH - so schön Deine fptos und Gedanken...♡Anette

    AntwortenLöschen
  28. i have read your post, and have adored the images. am now really longing to visit the ostsee.
    i have taken the poem, and read it whisperingly aloud.
    oh, my. german does sound as beautiful as ever, even if i don't speak it, and understand it moderately well (meaning, not so good after all)... ;)))
    you love driftwood, don't you?
    such peace here!

    n♥

    AntwortenLöschen
  29. Das Meer muß sein, immer wieder und doch zu wenig. Greife auch immer nach dem runden Holz und höre, welche Geschichten es erzählt. Das Gedicht ist .........fällt mir nichts ein, so schöne Worte! ........vielleicht STARK!
    Liebengruß von Sandra

    AntwortenLöschen
  30. nun hast du mich traurig und glücklich zugleich gemacht, liebe katja.
    sei umarmt von birgit
    ps. ich würd das gedicht morgen gern mit in die schule nehmen- gedichtbeschreibung klasse 10.

    AntwortenLöschen
  31. Was für klasse Fundstücke und Bilder ! Da bekomme ich richtig Sehnsucht nach Meer und Seeluft,
    Schön,♥BunTine

    AntwortenLöschen
  32. wundervoll!
    und ja, einfach perfekt!
    Das Gedicht ist wahnsinnig schön, danke.
    Dir noch einen feinen Sonntag und liebe Grüße,
    Stefanie

    AntwortenLöschen
  33. Bei uns liegen auch überall diese schönen, abgeschliffenen Hölzer. Vom Rhein, von der Ostsee, von der Nordsee...überall anders, überall schön.

    Liebe Grüße,
    Anja

    AntwortenLöschen
  34. unterrichtsvorbereitend hab ich ein bissel recherchiert und bin zu keinem echten ergebnis gekommen, aber die spur könnte vielleicht weiter führen: http://www.skrause.org/writing/creative/
    und ich wollte dir dann doch "die wand" ans herz legen. ich könnte mir vorstellen, dass dir der fil gefällt. bei mir arbeitet er immer noch nach - im guten...
    liebste grüße aus der fastdunkelheit von birgit

    AntwortenLöschen
  35. wow, deine fundstücke sind traumhaft!

    AntwortenLöschen
  36. Also das mit dem Dominoeffekt kenne ich auch...allerdings im Zusammenhang mit der Skischule am Hang...wenn sich der Oberste fallen ließ, bretterte es am Ende die ganze Reihe hin....Ich habe da als Kind fast nichts gelernt...erst auf der Piste...Also ich finde es ganz schön hart, wenn man ein Kind durch die Prüfung fallen läßt, bloß weil die Fahrräder alle umgefallen sind... Meine Mittlere hat die Fahrradprüfung auch nicht bestanden...sie war krank...und das wurde gleichgesetzt mit durchgefallen...wieder so eine tolle Logik der Lehrer...LG Lotta.

    AntwortenLöschen
  37. Das Gedicht ist wunderschön! Ich liebe das Meer auch ganz besonders im Winter wenn es wild und ungezähmt ist. Ich bin so glücklich, dass ich das jetzt immer wieder erleben darf und ich werde sicher das nächste Mal auch an dein Gedicht denken. Ich werde es mir abschreiben und mit in unser Häuschen nehmen, um es immer wieder lesen zu können. Vielen Dank für diesen wunderschönen Beitrag!
    Jetzt wünsche ich dir noch einen schönen Abend und sende die herzlichsten Grüße,
    Dani

    AntwortenLöschen
  38. A beautiful poem and a beautiful post. Thank you for sharing.

    AntwortenLöschen
  39. einfach unglaublich wie DU einen mit deinen Beiträgen in den Bann ziehst, bewegst... das Gedicht mag ich auf Anhieb und ich teile abermals eine große große Leidenschaft mit dir: das wilde Meer an kalten Tagen..je mehr Wind je besser.. :)
    wunder-wunderschön Katja!

    AntwortenLöschen
  40. The colors are supreme. That bit of green lichen on the greyed weathered wood makes my heart sing. What a bouquet of wood you have shown us. That coast is one I'd sure enjoy walking on. Feeling the ocean spray, the wind, the salt air and listening to the crying birds. Wowser. It's so nice!! *smiles* Norma

    AntwortenLöschen
  41. These examples of driftwood and the sea are just gorgeous. -sus

    AntwortenLöschen
  42. was für ein tolles treibholz. der riesen stamm gefällt mir am besten. schöne fotos und eindrücke! da muss ich komplett passen. schon so lange war ich nicht mehr am meer oder an großen gewässern ...

    da hatte ich nunkurzurlaub.

    liebe grüße . tabea

    AntwortenLöschen
  43. Eigentlich sollte ich jetzt hier sitzen und arbeiten und dann kommst Du mit diesem wunderschönen Gedicht. ;-) Deine Bilder machen so viel Lust auf Herbststürme, Nebel und Einkuscheln (obwohl ich ja eigentlich ein Frühlingsmensch bin). Ich wünsch Dir eine schöne Woche, liebe Grüße, Viola

    AntwortenLöschen
  44. Das Gedicht ist wirklich toll. Danke dafür. Du hast ja jede Menge Treibholz. Eine richtig stattliche Sammlung. Ich habe aus Island auch was mitgebracht. Dort lagen Tonnen am Strand, aber ich wollte nicht extra einen Sperrgutcontainer aufgeben, also habe ich mich mit ein paar kleinen Stücken begnügt. Ich hatte auch erst überlegt, was mit ihnen zu machen. Aber nö, so pur sind sie viel schöner.
    Das Foto vom Strand am Gespensterwald ist super und passt so richtig gut. Ich mag diesen Wald!
    Liebe Grüße allesistgut :)

    AntwortenLöschen
  45. Schön! Ein wirklich wirklich tolles Gedicht, welches mich sofort mit sich und in seinen Bann zieht... so mags ichs ja am Liebsten.:)
    Und Deine Strandgutfotos lassen mich in Erinnerungen an meinen letzten Meer-Besuch schwelgen, der leider leider schon wieder viel zu lang her ist... Aber die Erinnerungen bleiben! :)

    AntwortenLöschen
  46. Liebe Katja,
    das ist wirklich ein schönes Gedicht - so leicht und doch kraftvoll und auf jeden Fall sehr tief berührend.
    Ich nehme es heute Abend mit in meinen Gedanken und danke dir dafür
    Herzliche Grüße
    Sabine

    AntwortenLöschen
  47. what a beautiful post about driftwood
    like you I love the sea best in winter
    the colors, the smell, the sound of the waves
    and
    beautiful poem!

    thanks for sharing
    Patrice A.

    AntwortenLöschen
  48. Tolle Aufnahmen, vor allen Dingen die von Sylt, von meiner Insel, ich liebe Sylt.
    Liebe Grüße von Tatjana

    AntwortenLöschen
  49. Liebe Katja,
    Was für unheimlich schöne und wahrlich perfekte Funde.
    Zusammen mit dem mitreißenden Gedicht (obwohl ich eigentlich kein Fan von Gedichten bin) und vor allem jenem Satz: "...möchte ich mich an den winterlichen Strand stellen und auf das aufgewühlte Meer hinausschauen, den kalten Wind im Gesicht spüren und die Gischt riechen." rufen sie in mir eine sagenhafte Sehnsucht hervor, welche mir förmlich die Tränen in die Augen treibt. Ja, mich hat keiner dazu gezwungen, hier zu sein. Aber dennoch muss ich gestehen, dass ich mit jeder Faser meines Körpers Sehnsucht nach einem ziemlichen Gegenteil von meiner jetzigen "Wohnsituation" habe... Ich mag es kühl, meinetwegen auch kalt. Und die Nordsee bedeutet für mich absolute Perfektion. Eines Tages in ihrer direkten Nähe zu leben.... Mein Traum!!

    Liebster Gruß,
    Doro

    AntwortenLöschen
  50. ... und soeben lese ich noch deine Gedanken von "früher". Du hast eine wundervoll starke Begabung deine Gefühle in Worte zu fassen... herzliche Grüsse, Sibylle

    AntwortenLöschen

Schön, dass Du hier bist. Ich freue mich über deine Worte!