Wenn Menschen verreisen, dann bringen sie oft Andenken nach Hause mit.
Kunsthandwerk, Bücher, Kleidung und Postkarten.
Wenn die Raumfee auf Reisen geht, dann bringt sie auch meistens etwas mit. Viel.
Strandgut, Rollholz, Bäume, Tiere, Steine und Möbel.
Dinge, die ihr einfach so über den Weg laufen oder vor die Füsse rollen. Sachen, die kein liebevolles Zuhause mehr haben und quasi darum betteln aufgehoben und mitgenommen zu werden.
Wenn die Raumfee zum Beispiel im Winter Urlaub auf Sylt macht und da war grade ein Sturm vorher... oder da ist ganz zufällig im Hafen von List gerade Sperrmüll... dann ist die Rückfahrt eben etwas beengter.
So kann es auch sein, daß ein 43 Jahre alter, ziemlich heruntergekommener und vernachlässigter Schulstuhl (Fa. Casala, Bj. 1969) vom Lister Hafen nach Mittelfranken umzieht.







Aus massivem Buchenholz statt aus Plastik oder Presspappe gefertigt, gezapft und mit Schwalbenschwanz-Zinken statt mit Lamello und Kleber zusammengehalten und auf massivem Stahl-Drehmechanismus statt Aluguss und Kunststoff, überstand dieser Kinderstuhl 43 Jahre täglicher Extrembeanspruchung.
Und kaum eineinhalb Jahre, einige Arbeitsstunden und viel Schleifstaub später... wird er der nächsten Generation von Schulanfängern weiterhin brav zu Diensten sein.

When people travel, they often bring souvenirs home. Arts and crafts, books, clothes and postcards. If the Raumfee goes on tour, they also usually brings something with. A lot.
Flotsam
, rolling wood, trees, animals, pots, stones and furniture.
Things that
simply roll over before her feet. Things that do not have a loving home and begging to be taken home. If the Raumfee, for example, will be on holiday on Sylt
in winter and there was a storm just before ... or there is quite by accident bulky waste in the port of List... then the return trip is just a little bit cramped.
It
may be, that a 43-year-old, rather dilapidated and neglected school chair (from Casala, year 1969), moves from the port of List to Middle Franconia.