Montag, 2. März 2015

Schöner arbeiten.

Es ist Montag, eine neue Arbeitswoche im Büro beginnt - los, aufstehen, frisch ans Werk! Ach... rutsch mir doch den Buckel runter mit deinem Montag... ich finde "schöner schlafen" tut es auch.




Katze müsste man sein...
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Samstag, 28. Februar 2015

In heaven No. 154 - Pfannkuchenmond

Der Mond ist ein Universalgenie. Er versetzt uns bei seiner Betrachtung in romantische, euphorische oder melancholische Stimmung, macht manchmal auch Gänsehaut, schiebt ganze Ozeane auf unserem Planeten hin und her und leuchtet uns durch finstere Nacht. Unseren Hormonspiegel bringt er durcheinander, er raubt uns in mancher Nacht dem Schlaf und beeinflusst den Fluss der Säfte in Pflanzen und Bäumen. In manchen Nächten zeigt er uns ein mildlächendes, freundliches Gesicht, bisweilen versteckt er sich schüchtern hinter Schleierwolken, gibt sich nebulös oder er hüllt sich daramtisch in finstere Wolkengewänder. Er kann sich aufblähen zur feisten Kugel, als angeditschtes Ei erscheinen, sich als abgemagerte, scharfe Sichel präsentieren, oder... er zeigt uns seine satte, leckere Pfannkuchenseite.


Der Halbmond vom vergangenen Mittwoch... wie ein zusammengeklappter Pfannkuchen oder ein saftiges Omlett liegt er auf dem schwarzen Himmelsteller angerichtet und sieht einfach nur zum Anbeißen aus.

Für mich ist "blauer Himmel" nur die Minivalversion gegenüber der beeindruckenden und faszinierenden Dramatik, zu der unser Himmel in Verbindung mit Sonne, Mond und Wolken fähig ist. Deshalb zeige ich hier jeden Samstag eines oder auch mehrere Himmelsbilder, die ich die Woche über eingefangen habe.   Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen, seinen Himmel und den entsprechenden Post hier zu verlinken.
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Donnerstag, 26. Februar 2015

Februartisch . Die weise Squaw

Mein Monatstisch im Februar ist eigentlich ein Gabentisch. Ungeplant versammeln sich darauf fast ausschließlich liebe Gaben von Menschen, die mir damit ohne konkreten Anlass eine Freude machen wollten. Auf meinem renovierten Vintage-Tablett gesellt sich ein Strauß feuriger Tulpen von der Oma meines Sohnes zu Salz- und Pfeffermühle von meiner Schwester und dem Fleur de Sel von einem Freund. Unter den Tulpen, wie unter dem Blätterdach eines großen alten Baumes, sitzt die lächelnde kleine Squaw mit den grauen Haaren und meditiert. Sie reiste zusammen mit der herzlichen selbstgezeichneten Karte von Anna-Maria zu mir und erinnert mich an meine Pläne, dereinst entspannt als weißhaarige Indianerin mit langen Zöpfen vor meinem Tipi am Waldrand zu sitzen, mit den Bäumen und Tieren zu sprechen und Lebensweisheiten zu verbreiten. Die kleine Squaw zaubert mir seitdem jedes Mal ein dickes Lächeln auf mein Gesicht, wenn ich die Wohnküche betrete. Apropos: Die Figur kommt auch ganz gut hin. ;-)





Meine (anderen) Monatstische der Vorjahre findet ihr  > hier
Auch in diesem Jahr treffen sich die Blicksammler immer am Monatsende bei Tabea
und die Blumenfreunde jeden Freitag bei Helga.  
Monatstisch Februar, 12tel Blick, Tulpen, Pfeffermühle, Salzmühle, Vintage Tablett, Squaw, weise alte Inianerin,  rote Tulpen

Dienstag, 24. Februar 2015

Restekiste . Was vom Februar übrig blieb

Ungewöhnlich früh in diesem Monat habe ich meine Reste zusammengetragen, aber dieser Monat ist ja auch ungewöhnlich kurz und schwupps, schon vorbei. Was war denn alles los im scheidenden Monat? Ich habe im Februar Flaschenlaiberl produziert und Krokusse mit Punkten geschmückt, mit düsteren Schneegedanken erschreckt, euch mit dem Tagmond und Heimatblau in den Himmel und vom Königsstuhl hinunter schauen lassen und euch auf einen Ausflug nach Roßtal mitgenommen. Die Fellmädchen genossen ihren ersten Schnee und den seligen Büroschlaf, ich genoß die Bäumchennudeln und in unserer Wohnung blühten Tulpen und betäubten Narzissen. Das war aber nur das schmückende Beiwerk des ganz normalen Alltags und weil in kurzen Monaten die Tage fehlen, um all das Leben und die Aufgaben von vier Wochen unterzubringen, ziehe ich die Restekiste im Februar etwas vor. Hier kommt also das, was vom Februar an Merk-würdigem übrigblieb...
 





1. Fensterladen-Farbstudie in Roßtal.
2. ABC, die Katze(n) lief(en) im Schnee.
3. Eispuzzle auf dem Großen Brombachsee.
4. Liebe Lotta-Post mit Kranich.

5. Liebe Anna-Maria-Post... die mich skizzierte, wie ich dereinst als alte Indianerin mit langen grauen Haaren vor meinem Tipi am Waldrand sitze und Lebensweisheiten verbreite. Ich hoffe, ich bin dann auch genau so tiefenentspannt glücklich. Vielen Dank, Liebe Anna-Maria!

6. Traumseife von Sophia  alias Art zu Leben... ich trau mich nicht, sie zu verwenden, weil so schön.
7. Fellmädchen auf der Suche nach Unsinn, der noch zu erledigen wäre.
8. Eingeeiste Steine am Brombachsee.
9. Gletscherseegrünes Seifentirol von Ursula endlich eingeweiht.

Jeden Monat zeige ich in dieser Rubrik Fotos, die es nicht in einen eigenen Post geschafft haben, die es aber trotzdem wert sind, noch einen kleinen Auftritt hier zu bekommen.
Die Restekisten der vergangenen Monate findet ihr > hier.
Seife, Mintgrün, Petrol, Gletscherseegrün, abblätternde Farbe, Muschel als Seifenschale, Brombachsee, zugefrorener See, Origami-Kranich, Seeeis, getigerte Katze, Squaw, Tipi, Spuren im Schnee, handgemachte Seife, Abakus 

Sonntag, 22. Februar 2015

Roschdl.

Auf dem Rückweg von Terminen im fränkischen Umland nehme ich mir gerne die Zeit ein paar Schlenker zu machen, Umwege zu nehmen und spontan dort anzuhalten, wo mich irgend etwas anspricht und mich dort ein bisschen umzusehen. So trieb ich letzte Woche mal nicht, wie sonst immer, an Roßtal vorbei, sondern mittendurch. Die kleine Marktgemeinde Roßtal liegt nur ein paar Kilometer von meinem Heimatort entfernt im Landkreis Fürth und dementsprechend oft bin ich auch schon durch den Ort gefahren, das erste Mal bereits 1978 mit dem Schulbus. Aber ausgestiegen, das bin ich in all den Jahren nie. Und so war ich - wie schon oft vorher - überrascht, was mir trotz der Nähe all die Jahre entgangen war und welche Kleinode sich in "Roschdl" versteckten...

Dornröschen etwa...?

Ehemaliges Schloß aus dem 17. und Wohnhaus aus dem 16. Jhdt.

Torhaus der Kirchhofbefestigung aus dem 15. und großes Wohnhaus aus dem 17. Jhdt.

Die barocke "welsche Haube" auf dem gotischem Turm der romanischen St. Laurentius-Kirche.

Ehemaliges Schloß.




Dramatisch auf einem Felsendorn gelegen, befindet sich ein alter Ortskern mit guterhaltenen Fachwerkhäusern, einem ehemaligen Schloß aus dem 17. Jahrhundert, einem Museumshof, zwei Pfarrhäusern, einem historischen Brunnen, einem Klostergarten, alten Gasthäusern und ganz oben mit der Kirche St. Laurentius und dem sie umgebenden Friedhof. Schulter an Schulter in die Kirchhofmauer eingepasst, bilden Wohnhäuser zusammen mit dieser eine geschlossene Wehrmauer um den Kirchhof, passierbar durch ein Torhaus mit Glocke.

Häuser und Torturm bilden eine Wehrmauer um den Kirchhof.

Welche Bedeutung hat wohl das Gesicht mit der Kleeblattmaske unter der Traufe des Kirchenschiffs...?

Mesnerhaus aus dem 18. Jhdt., evangelisches Pfarrhaus aus dem 15. Jhdt., Kirche aus dem 11. - 17. Jhdt.

In unserer heutigen Gesellschaft, in welcher der Tod weitestgehend ausgeklammert und Friedhöfe an den Ortsrand ausgelagert werden, als könne man das Sterben durch schieres Ignorieren überwinden, wirkt es auf den ersten Blick etwas befremdlich, wenn die umliegenden Anwohner aus ihren Fenstern den Totengräbern bei ihrer Arbeit zusehen. Und doch... hat dieser Ort etwas sehr Friedliches, Tröstliches. Vielleicht lag es an der ersten Frühlingssonne, aber ich wurde wohl noch nie in wenigen Minuten so oft freundlich lächelnd gegrüßt wie dort auf dem Kirchhof, in dem die Gräberfelder wie Blumenbeete zwischen den alten Fachwerkhäusern liegen. Dieser Friedhof hatte nichts Trauriges, Bedrückendes an sich, denn die Verstorbenen sind auch weiter mittendrin im sie umgebenden Leben und so auch ihre Hinterbliebenen, die die Gräber besuchen. Der Tod bekommt dadurch etwas Selbstverständliches, Undistanziertes, natürlicherweise zum Leben Dazugehörendes, dass dieser Ort keine Beklemmung auslöst. Ein überraschendes Gefühl für mich, die ich sonst auch versuche, Friedhöfe zu umgehen.


Aufgesetzt auf die Kirchhofmauer, steht an Rand des Friedhofes das erste evangelische Pfarrhaus, ein alemannisches Fachwerkhaus aus dem frühen 15. Jahrhundert. Mit seinem überwachsenen kleinen Vorplatz, der offenstehenden Gartenpforte, seiner Hausbank und einem kleinen Sitzplatz hat es etwas ganz Freundliches, Heiteres, Einladendes.

Die evangelische Kirche St. Laurentius selbst ist eine sehr ungewöhnliche Kirchenanlage mit einem romanischen Langschiff aus dem 12. Jhdt., gebaut auf eine Krypta aus dem 11. Jhdt., einem gotischen Kirchturm aus dem frühen 15., mit einer barocken "welschen Haube" aus dem 18. Jhdt. und einem gotischen Chor aus dem späten 15. Jhdt. Die Kirche brannte mehrmals ab und wurde dann der jeweiligen Zeit entsprechend wieder aufgebaut und ergänzt.

In ihrem Inneren hat die Kirche für mich sehr viel von dem, was eine Kirche haben muss. Ein schlichter Sandsteinbau, der von innen mit seinem - nach einem durch Blitzschlag ausgelösten Großbrand Anfang des 17. Jahrhunderts angebrachten - hölzernen Tonnengewölbe und den Querstreben einer gekenterten Arche gleicht, in deren Luftraum des Schiffsbauches man aufgehoben auch eine Sintflut überstehen kann. Eine ungewöhnlich prosaische Decke für ein Kirchenschiff und doch hat sie in ihrer unprätentiösen, archaischen Schlichtheit etwas Poetisches, strahlt Ruhe und Bodenständigkeit aus. Ein Gefühl, dass sich für mich in den meisten historischen Kirchen unter all dem Pomp nur selten einstellt.



Auch die Galerien für die höhergestellten Bürger und ihr Personal wurden erst  im 17. Jhdt. einbaut und verdecken seitdem die seitlichen Kirchenfenster. Eine interessante historische Sitzordnung zeigt, dass es auch in der protestantischen Kirche bei der Verteilung der Sitzplätze und anderswo nicht ohne Standesdünkel ging...
Der ursprüngliche Hochaltar der Kirche befindet sich heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg und so sind das einzig Pompöse an St. Laurentius der barocke Schalldeckel der Predigtkanzel aus dem 18. Jhdt. und die Chorfenster aus den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts, die irgendwie nicht so Recht zum Rest passen wollen. Aber wie das Leben selbst, braucht wohl auch der Glaube manche Brüche und Veränderungen, um spannend und authentisch zu sein, weil perfekte Harmonie nur selten zu Fortschritt und Entwicklung beiträgt.

Gerne hätte ich mir die Hallenkrypta unter der Kirche angesehen, die als eines der ältesten Bauwerke in Franken gilt und zu ihrer Zeit ebenerdig war. Auch auf den Kirchturm wäre ich gerne gestiegen, um von dort ins Umland zu schauen, und das Heimatmuseum hätte ich gerne besucht, aber das war Vorgestern leider nicht möglich. Außerdem habe ich etwas von einem nach einem Gedicht angelegten Klostergarten gelesen, aber dafür reichte die Zeit zwische zwei Terminen nicht aus. Gute Gründe, um schon bald wiederzukommen...

Weitere Kirchen und Kapellen aus unserer Region:

Marienkapelle in Pinzberg
Kapelle in der Nähe von Schlüsselfeld, Franken
St. Johannes Kirche in Postbauer Heng, Oberpfalz
Dorfkirche in Pottenstein, Fränkische Schweiz
Kirchenburg St. Georg in Effeltrich
St. Laurentius in Rosstal, Landkreis Fürth, Fürth, oberer Markt Rosstal, Pfarrhaus, Friedhof, fränkische Fachwerkhäuser, hölzernes Tonnengewölbe, romanische Kirche in Franken, Roschdl

Samstag, 21. Februar 2015

In heaven No. 153 - Heimatblau

Die Bayern sind ja bekanntlich sehr eigen, was ihre Freistaatlichkeit und die damit ihrer Meinung nach verbrieften Besitztümer und Rechte angeht und so glauben sie auch gerne, der blaue Himmel über Bayern gehöre ihren. Persönlich. Heute muss ich sie leider enttäuschen, denn heute gehört der blaue Himmel den Franken. Den Mittelfranken... die ja theoretisch auch zu Bayern gehören, aber natürlich wiederum überzeugt sind, sie wären eigentlich gar keine Bayern, sondern eben Franken. Speziell die Mittelfranken rings um Nürnberg, Fürth und Erlangen gelten als besonders stur. Das sind die Rollkragenträger, damit man das Gewinde vom Holzkopf... und so.

Zwar bin ich keine gebürtige Mittelfränkin, aber doch fast. Ich bin hier aufgewachsen, zur Schule gegangen, habe hier eine Lehre gemacht, ein bisschen in Oberfranken studiert und bin dann schnurstracks wieder zurückgekehrt in die Frankenmetropole. Warum? Na, weil es hier einfach schee ist. 

Wo ich den blauen Himmel gestern gefunden habe? Das verrate ich euch Morgen zusammen mit dem, was mir dort sonst noch begegnet ist...

Für mich ist "blauer Himmel" nur die Minivalversion gegenüber der beeindruckenden und faszinierenden Dramatik, zu der unser Himmel in Verbindung mit Sonne, Mond und Wolken fähig ist. Deshalb zeige ich hier jeden Samstag eines oder auch mehrere Himmelsbilder, die ich die Woche über (oder auch irgendwann früher einmal) eingefangen habe.  
Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen, seinen Himmel und den entsprechenden Post hier zu verlinken.

Die vierzigjährige Bekanntschaft mit dieser Biergartenlinde teile ich heute auch mit:  
"Mein Freund der Baum" bei Ghislana
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Freitag, 20. Februar 2015

Tulpenrosa . Hoffnungsgrün

Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken... und so taten es letztlich auch diese, nachdem sie zwei Wochen lang ein bisschen Frühling in unserem Wohnzimmer verbreitet hatten. Eigentlich hätten sie auch schon lange den Weg in die Weiten der Blogosphäre antreten sollen, wenn... ja wenn mein Computer sich nicht entschlossen häte, das Selbstzerstörungsprogramm zu aktivieren und sich in die Weiten des großen schwarzen Nichts zu verabschieden. Ohne vorher noch mal nett aufzublühen schied er dahin und nahm dreizehn Jahre unseres Lebens an Fotos, Texten, Projekten und Zahlen mit sich. Nach einer Woche zwischen Bangen, Panik und Resignation kam heute endlich die erlösende Nachricht, dass alle Dateien gerettet werden konnten. Seitdem bin ich ein Stück gewachsen und blühe wieder auf... wie die Tulpen es getan haben. Aufatmen. Weitermachen.






Erkenntnisse der Woche: 

Computer leben nicht ewig und Wiederauferstehung von den Toten ist eher selten.
Es ist nicht gut, wenn man blaue Bildschirme in Folge ignoriert.
Es ist auch nicht gut, wenn man Computer tritt.
Mein Computerfachmann ist ein Schatz. 
Windows 8 ist nicht mein Freund.
Wenn man um alle Fotos aus 13 Jahren fürchtet, sorgt das für einen beeindruckenden Adrenalinspiegel.
Und ja... ich weiß. Ich habe jetzt ein automatisches Backup-Programm. Besser ist das.

Notizzettelhalter D.I.Y. > hier
Alte Truhe vom Sperrmüll > hier
Alte Schulwandkarte > hier

verlinkt mit:
Friday-Flowerday bei Holunderblütchen
Tulpen, Frühlingsblumen, rosa Frühlingsblüher, Computercrash, Datenrettung

Dienstag, 17. Februar 2015

Crocus Punctus.

Wer hätte gedacht, dass ich mal irgendwann unter die Topper gehe. Wer das ist? Topper müssen alles toppen, um es noch much more exiting zu machen - also um das, was sie gemacht haben, noch zu toppen mit irgendetwas "on top" - Cake-Topping, Drink-Topping, Coffee-Topping, Meal-Topping... Garnieren, Dekorieren, etwas ein Spitzenhäubchen, Schirmchen aufsetzen. Ehrlichgesagt mache ich auf dem Absatz kehrt, wenn ich auf einer ausgehängten Speisekarte lese "... mit Blabla-Topping..." oder "...serviert an Dideldum-Jus..." oder "Triologie von...". Ich bin da eher der archaische Typ. Mein Essen habe ich lieber ehrlich, pur und wohschmeckend auf meinem Teller, als dass vorher viele Hände stundenlang daran herumgefummelt und es zu einem Kunstwerk hochdekoriert haben. Dieses Chichi ist nicht so meins, weder beim Essen, noch beim Anziehen, noch beim Gestalten. So. Und dann ist die Einladung zum Valentinstag auf einmal da und die doofen Krokusse blühen nach fünf Tagen Vorlauf immer noch nicht. Ein Pott voller Krokusse ohne Blüten sieht in etwa so dekorativ aus wie eine abgefressene Schale Katzengras. Tolles Gastgeschenk. Es musste also eine Lösung her, um die struppigen Büschel verschenkbar zu machen...







Ende des vorigen Jahres hatte ich den großen Stapel wunderbarer Postkarten, die ich in den letzten Jahren aus der Bloggerwelt bekommen hatte, bereits sortiert und mir überlegt, was ich damit anstellen könnte. Viel zu schön, um sie in irgendeinen Schuhkarton zu stecken und erst Recht, um sie wegzuwerfen. Sie hatten eigentlich alle nochmal einen Auftritt verdient... und der kam jetzt am Valentinstag. 
Postkarten-Upcycling als Flower-Topper also. Krotops? Punkus? Krokeise? Blumunkte? Kreisusse...?

So hab ich es gemacht:

Aus den Postkarten so viele Kreise wie möglich ausstanzen. Die Kreise farblich passend sortieren und auf jedem rückseitig mit Bastelkleber einen Schaschlikspieß befestigen. Die Spieße in der Blumenerde verteilen - fertig.

Was nicht blüht, wird blühend gemacht. So.





Erkennt jemand sein Werk wieder?

Mehr Upcycling-Ideen von mir findet ihr  > hier. 

verlinkt mit:
D.I.Y., DIY, Basteltip Postkarten Upcycling, Do it Yourself with old postcards, Redesign, Kreisstanzer, Dots, alte Postkarten recyceln, Selbstgemacht, Krokus, Blumen Topper